Literaturgespräch Les algorithmes vont-ils éclipser le libre-arbitre ?

Porträt von Markus Gabriel Foto (Ausschnitt) © Universität Bonn

So, 18.03.2018

Livre Paris, Porte de Versailles Hall 1, scène Agora

Livre Paris, Porte de Versailles Hall 1, scène Agora
boulevard Victor
75015 Paris

Auf dem Salon du Livre de Paris diskutieren die Philosophen Markus Gabriel, Marylin Maeso und Serge Abiteboul mit der Moderatorin Annabelle Laurent über die epistemologischen und soziokulturellen Herausforderungen, die sich aus der Anwendung von neuen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und der Biotechnologie ergeben.

Dieser Austausch reiht sich in eine Serie an Podiumsgesprächen zu Essays und aktuellen Debatten auf der Pariser Buchmesse (16.-19. März).
Markus Gabriel wird zudem seine gerade von Georges Sturm ins Französische übersetzte Publikation Ich ist nicht Gehirn. Philosophie des Geistes für das 21. Jahrhundert (Ullstein 2015) vorstellen.

Markus Gabriel : Der Philosoph ist Direktor des internationalen Zentrums für Philosophie der Universität Bonn. Nach Aufenthalten an Universitäten in Japan und Italien forscht und lehr er derzeit als Gastprofessor an der Sorbonne. Er ist Begründer des „Neuen Realismus“ und gibt mit seinem Ansatz und auch mit seiner Publikation Ich ist nicht Gehirn eine Anleitung zum philosophischen Nachdenken über uns selbst.

Marylin Maeso: Die Philosophin arbeitet zur politischen Gegenwartsphilosophie und schreibt einen Mediapart-Blog. In ihrer Erstpublikation Les conspirateurs du silence (L’Observatoire, 2018) analysiert sie u.a. unsere Gesellschaft in ständiger Vernetzung, in der Dialogfähigkeit von Polemisieren abgelöst zu werden scheint.

Serge Abiteboul ist Forschungsleiter am Institut national de recherche en informatique et en automatique (INRIA) und arbeitet an der Pariser Ècole Normale Supérieure (ENS). Seit Januar 2018 ist er Mitglied des ACEP (Autorité de Régulation des Communications Electroniques et des Postes).

Annabelle Laurent ist Journalistin bei der Zeitschrift Usbek&Rica.


 
 
In Zusammenarbeit mit dem Salon du Livre de Paris und der Frankfurter Buchmesse
 

Zurück