Ausstellung Otto Freundlich

abstraktes buntes Gemälde © Musée de Pontoise

Fr, 28.02.2020 -
So, 31.01.2021

Musée de Montmartre Jardins Renoir

12 rue Cortot
75018 Paris

Otto Freundlich, Komposition, 1919, Pastell auf Papier, Donation Freundlich Musée de Pontoise

Die Offenbarung der Abstraktion

Das Musée de Montmartre würdigt in einer Ausstellung einen der Pioniere der Abstraktion: Otto Freundlich. Der deutsche Maler und Bildhauer jüdischer Herkunft lebte zwischen 1908 und 1912 in Montmartre, wo er sein erstes abstraktes Gemälde schuf, eines der ersten in der Geschichte der Abstraktion.

Als Visionär und engagierter Künstler setzte er sich für die Widerbelebung des Humanismus ein, durch diesen eine Verbindung zwischen den Künsten, der Philosophie und der Politik hergestellt werden könne.
Im Jahr 1937 wurden seine Werke vom Nazi-Regime als „entartete Kunst“ stigmatisiert und teilweise zerstört. 1939 wurde Freundlich deportiert und am 9. März 1943 ermordet.

Die Ausstellung beleuchtet, wie er durch die Vielfalt seines Schaffens und sein philosophisches Denken eine Vorreiterrolle für das Verständnis der modernen Kunst spielte.

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