Deutschlands Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union 2020
Erzähle mir von Europa

Collage mit verschiedenen Personen und Wahrzeichen Europas © Groupe Dejour

Europa ist mehr als ein Kontinent oder eine Idee. Europa setzt sich aus vielen Geschichten zusammen – persönliche Geschichten von Menschen unterschiedlicher Generationen. Das Projekt „Erzähle mir von Europa“ erweckt Erinnerungen bekannter Europäer*innen zum Leben und lädt zum Zuhören und Diskutieren ein. Mit diesem und zahlreichen weiteren Projekten begleitet das Goethe-Institut zusammen mit dem Auswärtigen Amt die deutsche Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union von Juli bis Dezember 2020.

#ErzaehleMirVonEuropa #GoetheFürEurope #EU2020DE

Im Rahmen des Projekts „Erzähle mir von Europa“ luden wir zu Veranstaltungen in London und zwölf weiteren europäischen Städten ein, um mit Menschen vor Ort über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Europas zu diskutieren. Grundlage der Diskussion waren Interviews mit bekannten Europäer*innen, die im Europäischen Archiv der Stimmen gesammelt worden waren. Darin erzählten Zeitzeug*innen, die vor 1945 geboren wurden, jungen Menschen von ihren Lebenswegen. Sie berührten in den Gesprächen Themen wie Kriege und Konflikte, das Gefälle zwischen Stadt und Land, Geschlechter(un)gerechtigkeit, Religionsfreiheit oder die Rückkehr von Nationalismus. Auch die verschiedenen Perspektiven auf Europa aus Ost und West wurden deutlich. Eine Klangcollage des Tonkünstlers Marc Matter griff Passagen aus den Gesprächen auf und machte sie für die Besucher*innen auf den Veranstaltungen sinnlich erfahrbar.

Die Erzählungen regen dazu an, über die aktuelle Verfasstheit Europas zu reflektieren. Seit einigen Jahrensteckt Europa in einer schweren Krise. Die Folgen der Covid-19 Pandemie haben diese in den letzten Monaten noch verschärft. Welche Impulse möchten junge Menschen geben, um dieses generationsübergreifende Projekt fortzuführen und die Geschichte weiter zu schreiben? Auf welchen Werten haben wir Europa aufgebaut? Was kann und soll das politische, gesellschaftliche und kulturelle Projekt in Zukunft sein?

Umfrage: Ihr Europa

Zum Abschluss der europaweiten Veranstaltungsreihe "Erzähle mir von Europa" rief das Goethe-Institut Menschen dazu auf, ihre persönlichen Gedanken zu und Wünsche für Europa zu teilen. Mehr als 300 Teilnehmer*innen aus 26 Ländern folgten im Dezember 2020 unserem Aufruf und erzählten uns von ihrem Europa.

  • Menschen fühlen sich als Bürger*innen von... © Goethe-Institut | Design: Groupe-Dejour.de

    Menschen fühlen sich als Bürger*innen von...

  • Grenzen, die Menschen heute noch in Europa sehen © Goethe-Institut | Design: Groupe-Dejour.de

    Grenzen, die Menschen heute noch in Europa sehen

  • Menschen würden sich für Europa engagieren durch... © Goethe-Institut | Design: Groupe-Dejour.de

    Menschen würden sich für Europa engagieren durch...

  • Hoffnungen für die Zukunft Europas © Goethe-Institut | Design: Groupe-Dejour.de

    Hoffnungen für die Zukunft Europas

  • Wer hat an dieser Umfrage teilgenommen? © Goethe-Institut | Design: Groupe-Dejour.de

    Wer hat an dieser Umfrage teilgenommen?

  • Wie die Menschen die Entwicklung der Solidarität in Europa in den nächsten 30 Jahren einschätzen © Goethe-Institut | Design: Groupe-Dejour.de

    Wie die Menschen die Entwicklung der Solidarität in Europa in den nächsten 30 Jahren einschätzen

  • Drei Stichworte, die Menschen mit Europa assoziieren © Goethe-Institut | Design: Groupe-Dejour.de

    Drei Stichworte, die Menschen mit Europa assoziieren







Erzähle mit von Europa - Albanien © Goethe-Institut | Design: Groupe Dejour

Albanien: Goethe-Zentrum Tirana, 22. Oktober 2020
Më Fol Për Europën

Am 22. Oktober werden die Künstlerin Mariana Kostandini, die Politikwissenschaftlerin und Journalistin Nora Sefa, die Kulturwissenchaftlerin Melanie Henke, der Journalist und Übersetzer Ben Andoni mit dem Moderator Arian Leka in Tirana über Leben und Wirkung von Maks Velo, über ihre persönlichen Erfahrungen und ihre Perspektive auf Europa diskutieren.


Erzähle mir von Europa - Georgien © Goethe-Institut | Design: Groupe Dejour

Georgien: Tiflis, 13. November 2020
მომიყევიევროპისშესახებ

Am 13. November wird es sich bei der Diskussion in Tiflis um den europäischen Gedanken in georgischer Literatur drehen. Der Moderator Lascha Bakradse wird sich mit den Schriftsteller*innen, Lascha Bugadse und Ana Kordsaia-Samadaschwili, dem Thema annähern.









I Don't Want to be an Island (Marc Matter, 2020) © Goethe-Institut | Design: Groupe Dejour

Klangcollage: „I Don’t Want To Be An Island“
Wie klingt Europa?

Der Tonkünstler Marc Matter hat sich im Rahmen des Projekts „Erzähle mir von Europa“ mit der Vielfalt der Sprachen und Meinungen in Europa befasst. Aus einer Auswahl von Interviews aus dem Europäischen Archiv der Stimmen ist eine Klangcollage entstanden, welche die Vielzahl und Vielfältigkeit von Stimmen und Sprachen präsentiert.
Hören Sie genau hin und tauchen Sie ein in den Klang der Stimmen Europas!

 


Interviews aus dem „Europäischen Archiv der Stimmen“

Im Gespräch mit jungen Menschen erzählen vor 1945 geborene Menschen wie die ehemalige Präsidentin Islands Vigdís Finnbogadóttir, der französische Drehbuchautor Jean-Claude Carrière oder der slowakische Philosoph Egon Gál von ihren Lebenswegen und Erfahrungen von Krieg, Unterdrückung und Flucht in Europa.










Kooperationspartner:
Arbeit an Europa ist eine Gruppe von jungen engagierten Europäer*innen, die sich zusammengeschlossen hat, um die Zukunft Europas mitzugestalten. Das Europäische Archiv der Stimmen ist ein zentrales Projekt der Gruppe und wird in Zusammenarbeit mit Unterstützer*innen in ganz Europa realisiert. Die Gruppe kommt außerdem mehrmals im Jahr in verschiedenen europäischen Regionen abseits der Metropolen zusammen, um zentrale Ideen des europäischen Selbstverständnisses zu diskutieren und sich mit jungen Menschen vor Ort  auszutauschen.

Kuratorisches Team: Edouard Barthen und Leona Lynen

„Erzähle mir von Europa“ ist ein Projekt des Goethe-Instituts, gefördert mit Sondermitteln des Auswärtigen Amts zur deutschen Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union 2020.

Hellgrünes Logo des Goethe-Instituts auf weißem Grund

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