Eine musikalische Begegnung
Stimmen.Europa

Stimmen.Europa © Goethe Institut, Groupe Dejour

Es ist die Generation der um 1945 Geborenen aus England, Frankreich und Italien, die in diesem außergewöhnlichen Musik- und Begegnungsprojekt des Goethe-Instituts über die Gegenwart, Zukunft und Vergangenheit Europas zu Wort kommen. Inspiriert von Interviews aus dem Europäischen Archiv der Stimmen, hat der russisch-deutsche Komponist Michael Langemann das Musikkunstwerk Stimmen.Europa entwickelt.
 

Der europaweite Musik-Dialog für Interessierte, Laien-Sänger*innen und -Chöre, Stimmen.Europa, wird digital und analog, in den sozialen Medien und vor Ort erlebbar sein.

Die aktuellen Herausforderungen wie Isolation, Mobilitätsbeschränkungen und soziale Distanzvorgaben im Blick, konzipierte Michael Langemann seine Komposition als Klangereignis in fünf verschiedensprachigen Modulen. Sie können einzeln oder in Gruppen, live oder im digitalen Raum, zu Hause, im Konzert oder im Freien gesungen und aufgenommen werden. Über 180 Sängerinnen und Sänger von Laien-Chöre aus Rom, London und Paris haben sich bereits unter individuell angepassten Konstellationen zusammengefunden und ihre Interpretationen visuell und auditiv dokumentiert.

Ein Künstler*innen-Team führt diese stetig wachsende Community Chorwerk audiovisuell zusammen. So entsteht gerade ein länderübergreifendes Kollektivkunstwerk, das zahlreiche Verbindungen zwischen Menschen, Städten, Generationen, Berufsgruppen und Lebenskonzepten herstellt.
 
Eine Live-Aufführung von Stimmen.Europa ist für Herbst 2021 geplant.

© Goethe-Institut, Aaron Trinder

„Stimmen.Europa“ ist ein Projekt des Goethe-Instituts und fand statt im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2020. Das Projekt wurde gefördert mit Sondermitteln des Auswärtigen Amts.

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