Filmvorführung O Somma Luce + Cézanne. Dialogue avec Joachim Gasquet

O Somma Luce © BELVA Film

Sa, 13.04.2019

14:00

Goethe-Institut London

Diese Filmvorführung ist Teil eines Wochenendes mit Veranstaltungen, die sich auf Jean-Marie Straubs und Danièle Huillets Auseinandersetzung mit dem Dichter und Philosophen Friedrich Hölderlin konzentrieren. Beim Kauf eines Tickets für diese Veranstaltungen erhalten Sie automatischen eine Ermäßigung von 50% auf die Tickets für alle anderen Veranstaltungen im Goethe-Institut am 12.4. und 13.4.2019. Weitere Veranstaltungen der Straub-Huillet und Hölderlin Reihe sind die Vorführungen von Der Tod des Empedokles + Schwarze Sünde, ein Vortrag des Theaterexperten Patrick Primavesi sowie die Filmvorführungen von Der Bräutigam... + Die Antigone... am 13.4.

Giorgio Passerone liest, auf einer ausrangierten Landmaschine sitzend, und das Tal von Buti überblickend, zweimal die letzten Zeilen des Canto XXXIII aus Dante Alighieris Paradies, der Göttlichen Komödie, während die Kamera vor und zurück über die Landschaft schwenkt, mit Variationen von Intonation und Licht: O Somma Luce (Oh höchstest Licht).

Basierend auf Joachim Gasquets Memoiren von 1921 über Paul Cézanne ist dieser Film ein Tribut an den französischen Künstler, den Straub und Huillet so sehr bewunderten. Auszüge aus den Memoiren werden mit Fotografien von Cézanne, Ausschnitten aus Jean Renoirs Madame Bovary und Blicke auf den Mont Sainte-Victoire, über die der Künstler sagte, ‚Schaut euch diesen Berg an: er war einst Feuer’, kombiniert.

Paul Cézanne im Gespräch mit Joachim Gasquet wird auf einer neuen 35mm-Kopie vorgeführt.
 
O Somma Luce, Oh höchstest Licht, Regie: Jean-Marie Straub, Italy/France, 2010, HD, Farbe, 18 Min., Italienisch mit englischen Untertiteln.

Cézanne. Dialogue avec Joachim Gasquet, Paul Cézanne im Gespräch mit Joachim Gasquet, Regie: Danièle Huillet und Jean-Marie Straub, Frankreich, 1990, 35mm, Farbe, 51 Min., französische Version mit englischen Untertiteln.

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Präsentiert im Rahmen von The Films of Jean-Marie Straub und Danièle Huillet
 

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