Filmvorführung Ingemo Engström and Gerhard Theuring: Fluchtweg nach Marseille

Man looking out a window with a grid Fluchtweg nach Marseille, ©Ingemo Engström, Gerhard Theuring, 1977

Sa, 04.12.2021

14:00 GMT

Goethe-Institut London

Im Kino

Wir freuen uns sehr, endlich Ingemo Engströms und Gerhard Theurings Fluchtweg nach Marseille in Kooperation mit dem Birkbeck Institute for the Moving Image (BIMI) und dem Essay Film Festival präsentieren zu können. Die ursprünglich für das Essay Film Festival 2020 geplante Vorführung musste aufgrund der Pandemie abgesagt werden. 

1977 begaben sich die Regisseur*innen Ingemo Engström und Gerhard Theuring auf eine Reise durch Frankreich, um ihre Adaption von Anna Seghers‘ Exilroman Transit vorzubereiten, ein "Arbeitstagebuch mit Bildern", wie sie es nannten. Einen essayistischer Ansatz verfolgend zeichneten sie den Fluchtweg deutscher Auswanderer aus Nazi-Deutschland (u.a. auch der von Seghers selbst) nach, dokumentierten die Orte, sprachen mit Zeugen, legten Schichten der Vergangenheit und Gegenwart frei. Das Ergebnis ist ein zweiteiliger Film, der fiktive und dokumentarische Elemente vermischt und detailliert Exil und kulturellen Widerstand gegen den Faschismus während des Zweiten Weltkriegs untersucht.

Im Anschluss an die Filmvorführung folgt eine Diskussion mit Helen Hughes, Senior Lecturer in German and Film Studies, University of Surrey,  Laura Mulvey, Professor of Film Studies, Birkbeck, University of London, und Michael Temple, Reader in Film & Media Studies, Birkbeck University of London.

In Zusammenarbeit mit dem Germn Screen Studies Network.

14:00 – 15:30  Fluchtweg nach Marseille Teil 1 (90 Min.)
15:30 – 15:45  Pause
16:00 – 18:00  Fluchtweg nach Marseille Teil 2 (120 Min.)
18:00 – 19:00  Diskussion

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Fluchtweg nach Marseille, Bilder aus einem Arbeitstagebuch (1977) zum Roman Transit (1941) von Anna Seghers. BRD 1977, Farbe, DCP (16mm), Teil 1: 90 Minuten, Teil 2: 120 Minuten. Mit englischen Untertiteln. Regie: Ingemo Engström und Gerhard Theuring. Mit Katharina Thalbach, Rüdiger Vogler, Francois Mouren-Provensal. Zeitzeugen Hamburg: Ruth Fabian, Paris; Peter Gingold, Frankfurt; Alfred Kantorowicz, Zeitzeugen / Paris: Ernst Erich Noth, Frankfurt; Ida und Vladimir Pozner.

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