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19:00 Uhr
Goethe-Kino - Ido Fluk: Köln 75
Film|Kinovorführung
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Goethe-Institut London, London
- Preis Preis: £6, £3 ermäßigt und für Goethe-Institut Sprachkursteilnehmer*innen & Bibliotheksmitglieder.
Atemlos und warmherzig erzählt Köln 75 die Geschichte hinter einem der berühmtesten Konzerte der Jazzgeschichte. 1975 trotzt die achtzehnjährige Vera Brandes allen Widrigkeiten, um Keith Jarretts legendäres Köln Concert möglich zu machen.
Am Freitag, dem 24. Januar 1975, gab der amerikanische Jazzpianist Keith Jarrett ein Solokonzert in der Kölner Oper, das Musikgeschichte schreiben sollte. Die 66 Minuten freie Improvisation wurden live aufgenommen und als Doppelalbum beim Münchner Label ECM veröffentlicht. The Köln Concert ist bis heute nicht nur das meistverkaufte Solojazzalbum, sondern auch das erfolgreichste Klavieralbum aller Zeiten.
Angesichts dieses enormen Erfolgs überrascht es, dass die Umstände, unter denen das Konzert zustande kam, alles andere als ideal waren. Genau das steht im Mittelpunkt von Köln 75. Es ist kein Film über Keith Jarrett und seine Musik, sondern über die Liebe zu dieser Musik und über eine außergewöhnlich entschlossene junge Frau, die das Konzert möglich machte.
Mit 16 Jahren trifft die jazzbegeisterte Vera Brandes nach einem Konzert den britischen Saxofonisten Ronnie Scott. Beeindruckt von ihrer Energie bittet er sie, eine Tour für ihn zu organisieren. Ins kalte Wasser geworfen, wächst Brandes über sich hinaus. Noch Schülerin wird sie gegen den entschiedenen Widerstand ihres Vaters zur Konzertveranstalterin. Als sie Jarrett später in Berlin spielen hört, ist sie entschlossen, ihn nach Köln zu holen. Sie schafft es, die Kölner Oper für den einzigen freien Termin während Jarretts Europatour Anfang 1975 zu buchen. Doch das ist erst der Anfang einer Reihe von Herausforderungen, die sowohl Brandes als auch Jarrett an ihre Grenzen bringen.
Köln 75 ist kein Film für Jazzpuristen. Auch bietet er keine Gelegenheit, Jarretts Musik zu hören, denn kein einziger Ton des berühmten Konzerts ist im Film zu hören. Jarrett hat die Verwendung nicht erlaubt. Dennoch tritt er als Figur auf, gespielt von John Magaro, der ihn als erschöpften und reizbaren Musiker mit Rückenschmerzen zeigt. Von allen Hindernissen, die Vera überwinden muss, ist er das größte. Mala Emde, die das Goethe-Kino-Publikum aus Aus meiner Haut (Goethe-Kino August 2025) kennt, spielt Brandes als von Begeisterung und Verzweiflung getriebene.
Regisseur Ido Fluk versteht seinen Film als Hommage an alle, die große Kunst möglich machen. Neben Vera zählen dazu ihre Freunde, zwei Klavierstimmer, ECM-Produzent Manfred Eicher, der Jarrett quer durch Europa fährt, sowie ein fiktiver Journalist, der dafür sorgt, dass die Welt davon erfährt. Gemeinsam prägen sie den eigenwilligen Ton und das hohe Tempo des Films, die im Kontrast zur ruhigen, konzentrierten Performance stehen, auf die alles hinausläuft.
Deutschland, Polen, Belgien, Farbe, 116 Min. Mit englischen Untertiteln.
Regie: Ido Fluk. Mit Mala Emde, John Magaro, Michael Chernus, Shirin Lilly Eissa, Enno Trebs, Leo Meier, Leon Blohm, Ulrich Tukur, Jördis Triebel, Susanne Wolff, Daniel Betts, Alexander Scheer.
Am Freitag, dem 5. Juni, findet um 19 Uhr im Picturehouse Central eine Sondervorführung in Anwesenheit von Regisseur Ido Fluk, Schauspielerin Mala Emde und Musikproduzentin Vera Brandes statt.
Der Film startet am 5. Juni 2026 in Großbritannien und Irland.
Am Freitag, dem 24. Januar 1975, gab der amerikanische Jazzpianist Keith Jarrett ein Solokonzert in der Kölner Oper, das Musikgeschichte schreiben sollte. Die 66 Minuten freie Improvisation wurden live aufgenommen und als Doppelalbum beim Münchner Label ECM veröffentlicht. The Köln Concert ist bis heute nicht nur das meistverkaufte Solojazzalbum, sondern auch das erfolgreichste Klavieralbum aller Zeiten.
Angesichts dieses enormen Erfolgs überrascht es, dass die Umstände, unter denen das Konzert zustande kam, alles andere als ideal waren. Genau das steht im Mittelpunkt von Köln 75. Es ist kein Film über Keith Jarrett und seine Musik, sondern über die Liebe zu dieser Musik und über eine außergewöhnlich entschlossene junge Frau, die das Konzert möglich machte.
Mit 16 Jahren trifft die jazzbegeisterte Vera Brandes nach einem Konzert den britischen Saxofonisten Ronnie Scott. Beeindruckt von ihrer Energie bittet er sie, eine Tour für ihn zu organisieren. Ins kalte Wasser geworfen, wächst Brandes über sich hinaus. Noch Schülerin wird sie gegen den entschiedenen Widerstand ihres Vaters zur Konzertveranstalterin. Als sie Jarrett später in Berlin spielen hört, ist sie entschlossen, ihn nach Köln zu holen. Sie schafft es, die Kölner Oper für den einzigen freien Termin während Jarretts Europatour Anfang 1975 zu buchen. Doch das ist erst der Anfang einer Reihe von Herausforderungen, die sowohl Brandes als auch Jarrett an ihre Grenzen bringen.
Regisseur Ido Fluk versteht seinen Film als Hommage an alle, die große Kunst möglich machen. Neben Vera zählen dazu ihre Freunde, zwei Klavierstimmer, ECM-Produzent Manfred Eicher, der Jarrett quer durch Europa fährt, sowie ein fiktiver Journalist, der dafür sorgt, dass die Welt davon erfährt. Gemeinsam prägen sie den eigenwilligen Ton und das hohe Tempo des Films, die im Kontrast zur ruhigen, konzentrierten Performance stehen, auf die alles hinausläuft.
Deutschland, Polen, Belgien, Farbe, 116 Min. Mit englischen Untertiteln.
Regie: Ido Fluk. Mit Mala Emde, John Magaro, Michael Chernus, Shirin Lilly Eissa, Enno Trebs, Leo Meier, Leon Blohm, Ulrich Tukur, Jördis Triebel, Susanne Wolff, Daniel Betts, Alexander Scheer.
Am Freitag, dem 5. Juni, findet um 19 Uhr im Picturehouse Central eine Sondervorführung in Anwesenheit von Regisseur Ido Fluk, Schauspielerin Mala Emde und Musikproduzentin Vera Brandes statt.
Der Film startet am 5. Juni 2026 in Großbritannien und Irland.
Ort
Goethe-Institut London
50 Princes Gate
Exhibition Road
London SW7 2PH
Vereinigtes Königreich
50 Princes Gate
Exhibition Road
London SW7 2PH
Vereinigtes Königreich