Goethe-Kino The Young Karl Marx / Der junge Karl Marx

Still: The Young Karl Marx, Regie Raoul Peck Still: The Young Karl Marx, Regie Raoul Peck

Mi, 30.05.2018

Goethe-Institut London

50 Princes Gate
Exhibition Road
SW7 2PH London

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Ein Porträt von Karl Marx wie man es selten sieht: der leidenschaftliche junge Aktivist und seine Familie können in keinem Land Fuß fassen. 1843: Der 26-jährige Karl Marx lebt mit seiner Frau Jenny im Exil in Paris. Dort lernt er Friedrich Engels kennen, dessen Vater in Manchester eine Baumwollspinnerei betreibt. Die beiden werden Freunde, beginnen gemeinsam revolutionäre Schriften zu verfassen, suchen Kontakt mit der Arbeiter-Bewegung „Bund der Gerechten” und kämpfen in Frankreich, Belgien und England gegen viele Widerstände – auch aus den „eigenen” Reihen für nichts weniger als eine neue Gesellschaftsordnung. Am Ende steht die Arbeit am „Manifest der kommunistischen Partei”.

„Wir wollten so nah wie nur möglich an einer realen Geschichte lebendiger Figuren und im Zeitgeist ihrer Epoche bleiben. Deshalb haben wir vor allem auf direkte Quellen aus der Zeit, insbesondere auf die Briefe, Bezug genommen und nicht auf die Interpretationen verschiedener späterer Chronisten, die sich oft gegenseitig kopiert und dabei hin und wieder geirrt haben.“ (Regisseur Raoul Peck)

Frankreich / Deutschland / Belgien 2017, Farbe 112 Min. Englisch, Deutsch und Französische mit englischen Untertiteln. Regie: Raoul Peck. Mit August Diehl, Stefan Konarske, Vicky Krieps, Olivier Gourmet, Michael Brandner, Alexander Scheer, Hannah Steele, Niels Bruno Schmidt.
 
Raoul Peck wurde 1953 in Port-au-Prince (Haiti) geboren und ist in Zaire, USA und Frankreich aufgewachsen. Er ist Regisseur, Drehbuchautor und Produzent. Er studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Berlin und Filmwissenschaft an der DFFB in Berlin. 1996 und 1997 war er Kulturminister in Haiti und seit 2004 ist er amtierender Präsident der französischen Nationalen Filmhochschule La Fémis in Paris. 1994 erhielt er den Néstor Almendros Preis und den Irene Diamond Preis für sein Lebenswerk von Human Rights Watch.

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Präsentiert im Rahmen des Goethe-Kinos.

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