Filmvorführung Toute révolution est un coup de dés + Les yeux ne veulent pas en tout temps se fermer...(Othon)

Toute révolution est un coup de dés © BELVA Film

Sa, 18.05.2019

Close-Up Film Centre

97 Sclater Street
E1 6HR London

Der Film Toute révolution est un coup de dés (Jede Revolution ist ein Würfelwurf), betitelt nach einer Zeile des französischen Historikers Jules Michelet über die Pariser Kommune, zeigt einen kollektiven Vortrag von Stéphane Mallarmés typographischem Gedicht ‚Ein Würfelwurf' und wurde vor der vor der Wand der Kommunarden im Pariser Friedhof Père Lachaise gedreht.

Für Les yeux ne veulent pas en tout temps se fermer .... (Die Augen wollen sich nicht jederzeit schließen...), Straub und Huillets ersten in Italien gedrehten Film adaptieren sie Othon, ein spätes historische und politische Stück des französischen Dramatikers Pierre Corneille, inspiriert durch Histories von Tacitus und 1664 uraufgeführt. Das Stück, das während der letzten Tage der kurzen Herrschaft von Kaiser Galba im antiken Rom spielt, handelt von den Hofintrigen und den politischen Umtrieben der herrschenden Klasse und dem Opportunismus des ehrgeizigen Senators Othon, als dieser seine Pläne schmiedet, um an die Macht zu kommen, inmitten der Komplikationen einer tragischen und unmöglichen Liebe. Der Film wurde auf 16mm in Rom auf dem Palatin vor der Kulisse des heutigen Roms gedreht. Eine Gruppe von SchauspielerInnen, vorwiegend Amateure, einschließlich Straub selbst, geben Corneilles Stück besonders durch das Hervorheben der Sprache neues Leben.

Toute révolution est un coup de dés, Jede Revolution ist ein Würfelwurf, Regie: Danièle Huillet und Jean-Marie Straub, Frankreich, 1977, 35mm/DCP, Farbe, 10 Min., Französisch mit englischen Untertiteln.

Les yeux ne veulent pas en tout temps se fermer ou Peut-être qu’un jour Rome se permettra de choisir à son tour, Die Augen wollen sich nicht jederzeit schließen oder Vielleicht eines Tages wird sich Rom erlauben seinerseits zu wählen, [Othon], BRD, 1969, Farbe, 88 Min., Französisch mit englischen Untertiteln.

Präsentiert im Rahmen von The Films of Jean-Marie Straub und Danièle Huillet

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