Deutsch-Georgisches Jahr 2017

Deutsch-Georgisches Jahr Grafik: Deutsch-Georgisches Jahr

Zukunft Erben

Festakt zur Eröffnung des Deutsch-Georgischen Jahres 2017
am 21. April im Alten Rathaus von Tiflis

 
Am Abend des 21. April wird im historischen Rathaus von Tiflis (an dem, wie an vielen historischen Gebäuden der Stadt, deutsche Architekten mitgearbeitet haben) in Anwesenheit unseres Präsidenten Klaus-Dieter Lehmann offiziell das Deutsch-Georgische Jahr 2017 eröffnet. Unter dem Motto "Zukunft erben“ feiern Deutschland und Georgien im Jahr 2017 unter der Schirmherrschaft der Außenminister beider Länder gemeinsam wichtige Meilensteine in ihren Beziehungen: Die Ankunft der ersten deutschen Siedler in Georgien vor 200 Jahren sowie die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Georgien vor 25 Jahren. 2018 jährt sich außerdem die Anerkennung der ersten georgischen Republik zum 100. Mal.

Das deutsch-georgische Jahr ist in verschiedener Hinsicht ein besonderes Kulturjahr, denn es findet zeitgleich in Deutschland und Georgien statt. Die georgische Version wird von der Deutschen Botschaft, dem Goethe-Institut Georgien, dem georgischen Außenministerium, dem georgischen Ministerium für Kultur und Denkmalschutz und zahlreichen gesellschaftlichen Organisationen und Einzelpersonen unseres Gastlands gemeinsam organisiert und finanziert. Ein intensiver Diskussionsprozess in verschiedenen Arbeitsgruppen sowie ein open call an die Zivilgesellschaft des Gastlands waren die Basis des Programmfindungsprozesses. Goethe-Institut und Auswärtiges Amt stellten umfangreiche Sondermittel zur Verfügung.

Das Programm in Georgien und Deutschland umfasst Beiträge zahlreicher Partner und demonstriert eindrucksvoll die Bandbreite der vielfältigen deutsch-georgischen Beziehungen: Sei es durch kulturelle Veranstaltungen wie Theateraufführungen, Konzerte, Ausstellungen und Lesungen, Wirtschaftsforen, Projekte aus dem Bereich der Entwicklungszusammenarbeit, der Wissenschaft und Bildung oder des Sports – das Festjahr unterstreicht die intensiven Beziehungen der beiden Länder und insbesondere auch ihrer Zivilgesellschaften in all ihren Facetten.

Zum Festakt am 21. April wird aus Deutschland neben dem Präsidenten des Goethe-Instituts auch der Beauftragte des Auswärtigen Amtes für auswärtige Kulturpolitik, Michael Reiffenstuel, erwartet. In diesem Rahmen wird auch die Ausstellung „Zukunft erben – Geschichten und Spuren aus 200 deutsch-georgischen Jahren“ präsentiert. Die Ausstellung illustriert Inhalte eines neuen Web-Archivs der deutsch-georgischen Beziehungen, das derzeit von der georgischen Organisation „Sovlab“ mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amts der Bundesrepublik Deutschland und des Ministeriums für Kultur und Denkmalschutz von Georgien angelegt wird. Ziel des Webarchivs ist die Pflege und Popularisierung der dokumentarischen und historischen Quellen der deutsch-georgischen Beziehungen. Die Eröffnung des Deutsch-Georgischen Jahres in Deutschland unter Teilnahme der beiden Außenminister folgt am 26. April 2017 im Weltsaal des Auswärtigen Amts in Berlin.

Weitere Informationen zum Deutsch-Georgischen Jahr 2017 und Hinweise auf bevorstehende Veranstaltungen
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