Giwi Margwelaschwili Preis

Giwi Margvelashvili Foto: Goethe-Institut

Giwi Margwelaschwili Preis 2017

Der Preis wird jährlich vom Goethe-Institut und dem DVV International vergeben und honoriert besondere Verdienste um die deutsch-georgischen Kulturbeziehungen.

Giwi Margwelaschwili schuf in Georgien, weitgehend isoliert von seinem Geburtsland und von den internationalen kulturellen Diskursen, ein einmaliges und eigenwilliges philosophisch-literarisches Werk, das eine unverwechselbar originelle Position im Feld zwischen literarischer Postmoderne und philosophischer Phänomenologie behauptet.

Die Verleihung des deutsch-georgischen Kulturpreises an ihn im Jahr 2013 und die folgende Benennung dieser Auszeichnung nach Margwelaschwili ehrt am Beispiel eines exemplarischen Lebens und Werks die unbeirrte Hervorbringungskraft der deutsch-georgischen Kulturbeziehungen durch alle Totalitarismen und Gewaltexzesse des letzten Jahrhunderts hindurch.

Nach 1989 ging Giwi Margwelaschwili zurück nach Berlin, seit 2011 lebt er wieder in Tbilissi. Die Stiftung eines deutsch-georgischen Kulturpreises ist eine gemeinsame Initiative des Regionalbüros des Deutschen Volkshochschulverbands (DVV International) und des Goethe-Institut Georgiens für Georgierinnen und Georgier, die sich um die kulturellen Beziehungen zu Deutschland besonders verdient gemacht haben.

Laureaten des Deutsch-Georgischen Kulturpreises:

2013 Giwi Margwelaschwili (Schriftsteller und Philosoph)
2014 Lascha Bakradse (Germanist, Politologe, Direktor des Literaturmuseums in Tbilissi)
2015 David Lordkipanidse (Archäologe, Direktor des Georgischen Nationalmuseums)
2016 Nino Haratischwili (Autorin und Theaterregisseurin)
2017 David Tserediani  (Poet und Übersetzer)