Vortrag Die neue Muse. Prädisziplinäres im Horizont von Nachhaltigkeit

Samenkorn von Irene Heiß-Eppig Foto: Monika Epp

Di, 10.11.2015

Tbilissi

Kino Amirani und Kino Rustaveli


Seit etlichen Jahren inzwischen wird mit Blick auf Nachhaltigkeit der Wert inter- und transdisziplinären Arbeitens diskutiert. Könnte es sein, dass nun die Zeit gekommen ist, auch das Terrain eines »prädisziplinären« Forschens und Gestaltens ins Auge zu fassen? Was aber meint Prädisziplinarität? Und: Inwiefern beinhaltet sie ein erweitertes Verständnis von Wissenschaft wie auch von Kunst?

Das Bild einer »neuen Muse« (Joseph Beuys) kann helfen, in diese Fragen hinein zu leuchten. Es steht für ein erweitertes Verständnis von Kunst, wonach jeder Mensch sich fähig und berufen fühlen darf, schöpferisch den großen Wandel hin zu einer ökologisch und sozial gerechteren Welt mitzugestalten.   

Die Referentin Dr. Hildegard Kurt ist Kulturwissenschaftlerin, Autorin und Mitbegründerin des in Berlin ansässigen und.Instituts für Kunst, Kultur und Zukunftsfähigkeit e.V. (und.Institut). Einst Pionierin in Sachen Kultur und Nachhaltigkeit, verbindet sie derzeit theoretisch wie auch in Praxisformaten das erweiterte Verständnis von Kunst - "jeder Mensch ein Künstler" (Beuys) - mit dem Paradigma Lebendigkeit. Zu ihren jüngsten Publikationen zählen das Buch Die rote Blume. Ästhetische Praxis in Zeiten des Wandels (mit Shelley Sacks, 2013) sowie Lebendigkeit sei! Für eine Politik des Lebens. Ein Manifest für das Anthropozän (mit Andreas Weber, 2015). Siehe und.institut .

Dr. Hildegard Kurt hält ihren Vortrag im Rahmen des Sonderprojektes Vernetzt für Nachhaltigkeit . Bei der Veranstaltung handelt es sich um eine Kooperation der Programmabteilung und der Sprachabteilung des Goethe-Instituts Georgien.

Für die am Projekt beteiligten Lehrerinnen und Lehrer findet außerdem ein zweitägiges Seminar von Frau Dr. Hildegard Kurt statt: Die wandelnden Gärten
 

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