Perspektiven - Literatur im Dialog

Perspektiven - Literatur im Dialog Goethe-Institut

29.05.-03.06.2017

Schriftstellerhaus Georgiens

Machabelistr. 13
Tbilissi

Perspektiven - Literatur im Dialog

Internationales Literaturfestival in Tbilissi 29.05.-03.06.2017

Veranstaltungen des Goethe-Institut Tbilissi im Rahmen des Literaturfestivals:

29. Juni, Montag
18:30 Uhr, Schriftstellerhaus, Matchabelistr. 13
Lesung und Gespräch mit Katja Lange-Müller. Moderation: Stephan Wackwitz, Leiter des Goethe-Institut Tbilissi (Deutsch/Georgisch)
 
30. Mai,  Dienstag
17:00 Uhr, Schriftstellerhaus, Matchabelistr. 13
Verleihung des Giwi Margwelaschwili Deutsch-Georgischen Kulturpreises 2017  an den Dichter und Übersetzer David Tserediani 
19:00 Uhr, Royal District Theatre, Abesadsestr. 10
Lesung und Gespräch mit Volker Schmidt. Moderation: David Gabunia (Englisch/Georgisch)
 
31. Mai, Mittwoch
18:00 Uhr, Goethe-Institut Tbilissi, Sandukelistr. 16
„Europa als Idee“, Paneldiskussion mit Nino Haratischwili, Nestan-Nene Kwinikadse, Ulla Lenze und Irma Tawelidse. Moderation: Zaal Andronikaschwili  (Deutsch/Georgisch)
19:30 Uhr, Schriftstellerhaus, Matchabelistr. 13
Lesung und Gespräch mit Clemens Meyer. Moderation: Irina Beridse (Deutsch/Georgisch)
 
1. Juni, Donnerstag
19:00 Uhr, Literaturmuseum, Tschanturiastr. 8  
Lesung und Gespräch mit Katja Petrowskaja. Moderation: Irina Beridse (Deutsch/Georgisch)
20:00 Uhr, Literaturmuseum, Tschanturiastr. 8  
Lesung und Gespräch mit Ulla Lenze. Moderation: Irina Beridse (Deutsch/Georgisch)
 
2. Juni,  Freitag
18:00 Uhr, Goethe-Institut Tbilissi, Sandukelistr. 16
„Angry White Man“, Paneldiskussion mit Lascha Bugadse, Olga Grjasnowa, Nino Haratischwili, Katja Lange-Müller, Clemens Meyer und Tamar Tandaschwili. Moderation: Zaal Andronikaschwili (Deutsch/Georgisch)
19:30 Uhr, Goethe-Institut Tbilissi, Sandukelistr. 16
Lesung und Gespräch mit Olga Grjaznowa. Moderation: Irina Beridse  (Deutsch-Georgisch)
 
 
Programm Festival

„Perspektiven-Literatur im Dialog“ ist ein vom Auswärtigen Amt gefördertes Projekt der Östlichen Partnerschaft und versteht sich als politisch im Sinne der Vermittlung von Werten freiheitlich-demokratischer Ordnung. Literatur und literarischer Austausch ist dazu ein hervorragendes Mittel. Autoren können durch ihre einzigartige Rolle bei der Reflexion gesellschaftlicher Realität in öffentlichen Diskursen eine wichtige und öffentlichkeitswirksame Rolle spielen. Der Literaturbegriff, der „Perspektiven“ zugrunde liegen soll, geht dabei über die Belletristik hinaus und schließt die Bereiche Sachbuch und Essayistik mit ein. Neben Lesungen liegt der Schwerpunkt des Festivals darauf, intellektuelle und künstlerische Reibungsflächen zu erzeugen, um Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten, Unterschiede aufzuzeigen und die Notwendigkeit von gesellschaftlichem Wandel zu verdeutlichen. Diese Reibungsflächen sollen bewusst nicht nur zwischen den Literatinnen aus Deutschland und Georgien, sondern auch zwischen individuellen Perspektiven entstehen.
Bei den deutschen Autorinnen liegt der Schwerpunkt auf solchen mit Migrationshintergrund und auf solchen, die in ihrer Arbeit die Grenzen und die Bruchlinien der deutschen Gesellschaft ausloten. Bei den georgischen Autoren werden sowohl Literatinnen vertreten sein, die mittlerweile im Ausland leben, als auch solche, die in Georgien leben. Die Kuratorin des Projekts ist die renommierte deutsch-georgische Autorin: Nino Haratischwili
 
Ein weiteres Projekt im Rahmen des Festivals ist die Arbeit an einer Publikation: einem ungewöhnlichen Reiseführer für Georgien, geschrieben von deutschen Autoren, die durch das Land reisen werden, jeweils unterstützt und begleitet durch georgische Literaten. Dabei wird die individuelle Perspektive der Reisenden die verschiedenen Regionen, ihre Kultur, ihre Natur und ihre Traditionen portraitieren. Das Projekt behebt damit zugleich den Mangel an guten deutschsprachigen Reiseführern, erfolgt in Zusammenarbeit mit einem deutschen Verlag und der Reiseführer wird im Rahmen des Gastlandauftritts auf der Frankfurter Buchmesse 2018 präsentiert werden.
Durch residencies, die sich an das Festival anschließen, sollen sowohl Beiträge zu diesem Reisebuch, als auch andere Publikationsvorhaben über Georgien, die deutsch-georgischen Beziehungen und den internationalen Kulturaustausch ermöglicht werden. 
 

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