Webausstellung Der Mensch mit der Kamera | Digitale Oasen

Digitale Oasen Goethe-Institut Georgien

Fr, 10.07.2020 -
Mi, 30.09.2020

ONLINE www.digitaloases.space

Die Web-Ausstellung “Der Mensch mit der Kamera | Digitale Oasen” ist ein gemeinsames Projekt vom Goethe-Institut Georgien und der Kunstplattform “Inbetween Conditions”.
 
 
// Idee:
 “Es ist Tatsache, dass die Welt nie wieder so sein wird wie vorher...” Dieser Satz war 2019 Teil des Ausstellungstexts von Post.Digital.Dreams; ein von kreativem Impuls diktierter Gedanke, der in weniger als zwei Monaten zur Realität wurde. Ohne Vorwarnung fanden wir uns inmitten physischer Isolation in digitalen “Paradiesen” wieder – virtuelle Interaktion ist zu einer lebenswichtigen Aktiviät geworden. Die pandemiebedingten Konsequenzen sind von epochaler Natur und bewirken die Offenlegung globaler politisch-wirtschaftlicher Missstände.
 
Eine Entscheidung ist unumgänglich – wir kontrollieren; wir versichern uns unserer Kenntnis darüber, was um uns herum passiert. Anschließend vertrauen oder kritisieren wir und folgen den Hyperlinks ins Unendliche, bis eine Entscheidungsfindung ebenso ad absurdum geführt wird, wie die reale Welt an sich.
 
Wie ist unsere Räson und Reaktion unter diesen Umständen einzuordnen? Welche Rolle spielt Kreativität in Zeiten der Krise?
 
Tatsache ist, dass Internet und virtuelle Interaktion eine Neukonfiguration menschlicher psychophysischer Handlungsmodi bewirken – der Mensch vor dem Bildschirm… Der Mensch mit der Kamera.
 
Die Ausstellung befasst sich mit dem Internet und ihren Grenzen als Medium und Raum für Kreativität in lokalem wie globalen Kontext.


// Über das Projekt:
 Die Web-Ausstellung vereint 18 Arbeiten von 33 Künstlern, die während der Eigenisolation im Rahmen der Pandemie entstanden sind. Sie alle versuchen Antworten zu finden auf die Verkettung von Ereignissen, die unsere Umwelt so abrupt verändert hat.
 
“Der Mensch mit der Kamera | Digitale Oasen” ist der – im georgischen Kontext – erste vollwertige und zeitgleich experimentelle Versuch der Intergration von Ausstellungspraxis im digitalen Raum. Jede Arbeit wurde speziell für den digitalen Raum konzipiert versteht sich als Vertreter neuer Formate und Ansätze in der georgischen Kunstpraxis.
 
Projektautoren und -kuratoren: Khatia Tchokhonelidze, Vato Urushadze, George Spanderashvili
 
Teilnehmer: Anushka Chkheidze & Mananiko Kobakhidze, Galaktion Eristavi, Giorgi Rodionov, Gvantsa Jishkariani, Irina Kurtishvili, Kristine Tusiashvili, Maka Kiladze, Mariam Natroshvili & Detu Jintcharadze, NUM (Maryam Sirvan & Milad Bagheri) In an e-collaboration with Nikzad Arabshahi, Salome Vepkhvadze, Sandro Sulaberidze, Sopo Kashakashvili, Soso Meskhishvili & Tamar Giorgadze, Tamar Mchedlishvili, Tiko Imnadze, Tamar Giorgadze;
Voice Yard collective: Maryam Mumladze, Diana Pankova, Olya Pylypenko, Riad Salameh, Vakho Nakashidze;
Brief manifest collective: Teo Burki, Sizuo Chen, Huiping Yang, Tijana Perovic, Mariam Nozadze and Mark Mets, Emma Moor. 
 

Zugang zur Web-Ausstellung: www.digitaloases.space

Die Autorin, Kuratorin und Journalistin Michaela Nolte berichtet über die Web-Ausstellung: Mediale (R)Evolutionen


Jounalistin, Autorin und Kuratorin Michaela Nolte über die Ausstellung: 

// Kooperation:
 Das Goethe-Institut Georgien setzt seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Plattform “In-between Conditions” fort, innerhalb derer seit 2018 bereits einige interessante Projekte zustande gekommen sind,  darunter Vortrag und Screening von Florian Wüst, Filmkurator der Transmediale (2019),  sowie Förderung fünf georgischstämmiger New Media-Künstler in Deutschland im Rahmen der Ausstellung Post.Digital.Dreams.
 
// Inbetween Conditions:
 “In-between Conditions” ist eine unabhängige, transdisziplinäre Kunstplattform, die Medienkunst, Neue Technologien, Wissenschaft und weitere hybride Formen zeitgenössischer Kultur vereint.
 
Grundprinzip der Plattform ist komplexe kuratorische Praxis, die sich auf sozio-politischen Kontext und ihre Analyse stützt, um Infrastrukturen in Kultur und Wissensproduktion zu generieren. 
www.inbetween.media

Jounalistin, Autorin und Kuratorin Michaela Nolte über die Ausstellung: 

Zurück