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Highlife-Renaissance am Goethe-Institut

Highlife-Renaissance am Goethe-Institut
© Goethe-Institut Ghana/ Matthew Hansen

Eine wachsende Zahl junger ghanaischer Musiker widmet sich dem Highlife
 

Von John Owoo

(In Accra - Ghana)

Die junge Sängerin und Songwriterin Essi und ihre Band Essi Band haben letzte Woche das Publikum mit ihrer magnetischen Ausstrahlung und Bühnenpräsenz in ihren Bann gezogen und einen Highlife-Soiree im Goethe-Institut in Accra eröffnet.

Mit ihrer wunderbaren Stimme und ihrem geschmeidigen Tanz, zwischen romantischen Texten aus dem traditionellen und zeitgenössischen Highlife, tauchte die junge Diva in ihre eigene Welt ein und bewies, dass junge ghanaische Musiker*innen in der Lage sind, den Highlife eine Stufe höher zu bringen.

Es ist unbestreitbar, dass Essi bereit ist, nach den Sternen zu greifen. Sie ist zweifellos eine großartige Künstlerin, die eine glänzende Zukunft vor sich hat - nicht zu vergessen ihr Selbstvertrauen auf der Bühne und ihr Geschick, das Publikum zu packen und zu begeistern.

Ihre Darbietung erinnert an mutige und bemerkenswerte Frauen wie Lola Everet und Charlotte Dada, die in den 1960er Jahren durch ihre Beiträge zur Entwicklung des ghanaischen Highlife beitrugen.

Atenteben-Künstler Dela Botri überraschte das Publikum, als er einige seiner jüngsten Kompositionen zusammen mit denen des Kumasi Trios, von Pat Thomas und dem verstorbenen nigerianischen Star Sir Victor Uwaifo sang und sie mit brillanten Soli der Atenteben-Flöte untermalte.

Unterstützt von der Abiza Band brachte er das Publikum mit seinen neuen Songs zum Feiern, die stark von Afro Beat, Calypso, Palm Wine Highlife und einer Reihe traditioneller ghanaischer Rhythmen wie Adowa, Agbadza und Kpanlogo inspiriert waren.

Der gefeierte Gitarrist Akablay zeigte eine neu strukturierte, intellektuelle Musiksprache, als er Highlife spielte, das stark mit Kundum-Rhythmen aus dem Nzema-Gebiet (Western Region) angereichert wurde.

Das sogenannte Kundum-Festival hat sich in den letzten Jahren in einen spektakulären Anblick von Silhouetten, hellen Nächten und einem wunderbaren Ambiente voller Highlife-Rhythmen verwandelt.

Das Goethe-Institut Ghana hat die Aufführung unterstützt.
 

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