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Actopolis
Metropolen in der Krise

Die Austellung
Die Austellung | Rainer Schlautmann

Von Städten, die mit der Wirtschaftskrise und sozialer Ungleichheit zu kämpfen haben und solchen, die sich mit dem Andrang Geflüchteter sowie mit den enormen Veränderungen im Kontext der Globalisierung konfrontiert sehen. Es geht um die komplexen Umstände, die das Leben der Einwohner dieser Städte, aber auch die städtische Landschaft insgesamt prägen.

Können die Menschen auf diese einschneidenden Umbrüche reagieren? Können sie Mittel und Wege finden, um den Verfall ihrer Städte und die sich verschlechternden Lebensbedingungen aufzuhalten? Auf diese aktuellen Herausforderungen im urbanen Raum reagierten das Goethe-Institut Athen und Urbane Künste Ruhr mit dem Kunst-Projekt Actopolis.

"Dies ist ein länderübergreifendes Projekt im Sinne des künstlerischen Aktivismus für die Stadt von morgen“, sagte Juliane Stegner, Leiterin der Kulturabteilung des Goethe-Instituts Athen und Koordinatorin für Südosteuropa, vor etwa einem Jahr beim Start des Actopolis-Projekts.

Heute, nach zwei Jahren der Planung und Umsetzung, des schöpferischen Wirkens und künstlerischen Aktivismus, wurden die einzelnen Projekte in einer Ausstellung in Oberhausen vorgestellt.

Parallel zur Ausstellung fand ein Symposium statt, bei dem Künstler, Kuratoren, Journalisten und Interessierte Gelegenheit hatten, mehr über die Hintergründe der einzelnen künstlerischen Arbeiten zu erfahren. Auch über die Ergebnisse des Projekts und deren Einfluss auf die Gesellschaft wurde diskutiert, und jedem stand es am Ende frei, die eigenen Schlussfolgerungen zu ziehen.

Die Ausstellung wird nun auch in andere Städte reisen, unter anderem nach Athen und Thessaloniki. Zwar wird die Sammlung während dieser Tournee immer wieder mit neuem Material angereichert, da Actopolis kein abgeschlossenes künstlerisches Projekt ist, sondern ein fortlaufender Prozess. Trotzdem soll im Folgenden ein erster Eindruck der Projekte und des in Oberhausen Erlebten vermittelt werden.

Oberhausen

Die ehemalige Agrarregion in und um Oberhausen wandelte sich während der industriellen Revolution aufgrund der damals boomenden Kohle- und Stahlindustrie in eine Großstadt.

Als die Nachfrage nach Kohle zurückging und zahlreiche Bergwerke und Fabriken stillgelegt werden mussten, war die Stadt bald hochverschuldet. Heute gilt sie als eine der ärmsten Städte Deutschlands und verzeichnet die höchste Pro-Kopf-Verschuldung im ganzen Land.

Auf die Phase der Deindustrialisierung und des Bankrotts folgte eine Zeit der schleichenden Veränderung. Während der 80er- und 90er-Jahre verließen viele Oberhausener das Stadtzentrum, sodass sich die Zusammensetzung der Bevölkerung veränderte.

Bis heute verlassen qualifizierte junge Menschen ihre Heimatstadt, weil sie keine geeigneten Arbeitsplätze finden können. Um wieder aufrecht gehen zu können, braucht Oberhausen einen Neustart und innovative Ideen.

Im Rahmen von Actopolis stellten Künstler Projekte zur Revitalisierung der Stadt vor. Diese werden nicht von einem einzelnen Projektträger gefördert, sondern beruhen auf zahlreiche Synergien, damit sie in der Gesellschaft tatsächlich etwas bewirken können.

Actopolis in Oberhausen Actopolis in Oberhausen | Rainer Schlautmann Wir bauen eine neue Stadt und wissen noch nicht, wie sie aussehen wird“, so Matthias vom Künstlerkollektiv geheimagentur, das das Projekt Actopolis in Oberhausen betreute. In Oberhausen erfinden Bewohner zusammen mit Künstlern ihre Stadt neu.
 
Sie gestalten eine neue Stadt, die sich nicht mehr an den Errungenschaften der Vergangenheit orientiert, sondern imstande ist, die Wünsche und Ansprüche ihrer Einwohner und Besucher zu erfüllen. Ich bin überzeugt, dass sich die Menschen in den kommenden Jahren die Ergebnisse von Actopolis anschauen und darüber sprechen werden“, erklärte Matthias abschließend.

Künftig werden manche auch von unserem Schicksal erfahren

Athen ist einerseits eine Metropole und die Wiege der europäischen Kultur, andererseits aber auch eine Stadt, die sich in einer beispiellosen Wirtschafts- und Flüchtlingskrise befindet. Ein Zustand, der im Laufe der letzten Jahre zur Normalität geworden ist.

Athen sah sich mit einem Ausmaß an Schwierigkeiten konfrontiert, welches jede Stadt mit der Zeit schwächen und unter Umständen zugrunde richten würde. Aber Athen ist nicht zusammengebrochen. Im Gegenteil, die Stadt sucht in Zeiten der Krise verzweifelt nach ihrer Identität.

Athen befindet sich seit geraumer Zeit im Mittelpunkt des internationalen Interesses als typisches Beispiel einer Stadt, die unvorstellbar Schlimmes erlebt und dennoch überlebt hat. Athen und die Athener haben das Interesse einflussreicher künstlerischer Institutionen geweckt – so auch der documenta 14 –, die die Stadt als Brennpunkt des Widerstands ansehen, eines Widerstands, der uns etwas lehren und Überlebensstrategien anregen kann“, erklärten die Actopolis-Kuratorinnen in Athen, Elpida Karaba und Glykeria Stathopoulou.

Elpida Karaba, Kuratorin von Actopolis Athen, Evthymis Theou und Elektra Angelopoulou, Archäologen und Künstler Elpida Karaba, Kuratorin von Actopolis Athen, Evthymis Theou und Elektra Angelopoulou, Archäologen und Künstler | Rainer Schlautmann Nach Meinung der beiden Kuratorinnen ist Athen eine Stadt mit viel kreativer Energie. Die Kunst kann sich dieser Energie auf eigene Weise nähern, sich die bestehenden Umstände zunutze machen und den Keim der Kreativität zum Wohle der Stadt und ihrer Bewohner einsetzen.

Im Rahmen der „Temporären Kunstakademie“ (ΠΑΤ) gestalteten Elpida und Glykeria das Projekt „The Soft Power Lectures“. Künstler, Architekten, Anthropologen, Sozialwissenschaftler und Studenten trugen mit Diskussionen, Vorträgen und künstlerischen Aktionen zur Vision einer Zukunftsplanung für Athen bei.

„The Soft Power Lectures“

They deliver something soft, but with power“, kommentierte die Actopolis-Kuratorin Angelika Fitz die griechische Intervention. Eine durchaus treffende Beschreibung der sanften Stärke, die alle von der ΠΑΤ durchgeführten Projekte ausstrahlen. Die 2013 von Elpida Karaba gegründete ΠΑΤ ist eine mobile Kunstakademie und gleichzeitig ein Projekt. Sie nutzt Vorträge und Kunstereignisse, um zu erforschen, wie die Exotisierung der Krise vielleicht zu einer treibenden Kraft zur Neugestaltung der Stadt werden kann.

Auf den so genannten Grand Tours des 18. Jahrhunderts reisten Franzosen, Engländer und Deutsche auf der Suche nach dem klassischen Ideal der Antike nach Griechenland; heute scheint es sich wieder um eine Art Grand Tour zu handeln, bei der die Besucher diesmal etwas über ihre Zukunft erfahren möchten.

Athen, das schon seit Jahren mit der Wirtschafts- und der Flüchtlingskrise zu kämpfen hat, wird so zum Anziehungspunkt für Künstler, die nach einer Dynamik innerhalb dieser prekären Umstände suchen.

Das Athen der Krise wird zu einer Stadt der kreativen Energie. Schon 2004 begann die Kunstszene der Stadt, mit der Eröffnung neuer Galerien und neuer Institutionen wie etwa der Biennale, neu zu erblühen. Dieses Jahr ist Athen nun eines der Gastgeberländer der documenta 14, der weltgrößten Kunstausstellung, die dieses Jahr erstmals auch außerhalb Deutschlands stattfindet.

Allerdings stellt sich die Frage, ob die kreative Energie aus der Zeit der Olympischen Spiele in Athen etwas mit den heutigen Entwicklungen zu tun hat. Stehen die künstlerischen Maßnahmen von damals in Bezug zu dem, was heute geschieht?

Athen wird als Brennpunkt des Widerstands dargestellt. Ein Widerstand, der uns etwas lehren kann, der Überlebensstrategien und neue Wege aufzeigt, wie Kunst ohne Geld über alternatives wirtschaftliches und kollektives Handeln entsteht“, so die Kuratorin Glykeria Stathopoulou zum Aspekt der „Exotisierung“ der Krise und zu den Erwartungen, die durch die Entwicklung der Athener Kunstszene bei Künstlern und Besuchern entstanden sind.

Das Symposium 

Unter dem Motto „We need to talk“ eröffnete Martin Fritz, einer der drei künstlerischen Leiter von Actopolis, das Symposium. „Wir müssen miteinander reden, aber wenn die Zeit gekommen ist, genau das zu tun, fragen wir Menschen uns oft, was wir dann sagen sollen“, erklärte er beim ersten Podium dieser mehrsprachigen und einzigartigen Veranstaltung.

Performance von Marie-Luise Performance von Marie-Luise | Rainer Schlautmann Die Kuratoren aller Actopolis-Projekte aus den insgesamt acht Städten kamen im eindrucksvollen Gebäude des Oberhausener Postamts zusammen. Hier fand ein reger Austausch mit Theoretikern, Beobachtern, Autoren, Politikern und Journalisten, aber auch mit Kritikern von Actopolis statt, die als „externe“ Stimmen eingeladen wurden. Während der zweitägigen Diskussionen und Auseinandersetzungen entwickelten sich bald konstruktive Dialoge, wie sie nur Künstler anstoßen können.

Architektur, der öffentliche Raum, die Flüchtlingskrise, Migration, die ununterbrochene Mobilität der Menschen, die Wirtschaftskrise, unzumutbare Arbeitsbedingungen, Kapitalismus, Globalisierung, Feminismus, Diskriminierung sowie Rechtsruck in der Gesellschaft – und wie das alles mit der Stadt und mit dem Wohlergehen ihrer Einwohner in Verbindung steht: Dies waren die Themen, mit denen sich die Künstler des Actopolis-Projekts auseinandersetzten.

Wie lässt sich ein Zugehörigkeitsgefühl in einer von Mobilität geprägten Zeit entwickeln?“, fragten sich Ana Dana Beros und Antonio Grgic, Architekten und Künstler aus Zagreb. Eine Flughafen-Lounge wird mit einem Flüchtlingslager verglichen, denn wer keine Papiere hat, kommt weder aus der Lounge noch aus dem Lager heraus.
Die Aufgabe des Architekten besteht darin, Bedingungen zu schaffen, im Rahmen derer Menschen sich wohlfühlen“, so Antonio. Hinzu kommt das Thema der Humangeografie, mit dem sich die Architektur ebenfalls auseinandersetzen muss.

Mittels Kulturaktivismus versuchten die Architektin und Kuratorin Cosmina Goagea und der Journalist Stefan Ghenciulescu in Bukarest, anderen Menschen auf Nachbarschaftsebene mehr Zugang zu zeitgenössischer Kunst zu bieten. Die Einwohner sollen so wieder zu Bürgern werden und sich die Demokratie zu eigen machen.

Das Projekt bietet den Bewohnern eines heruntergekommenen Stadtteils von Bukarest die Gelegenheit, einen Tag lang Bürgermeister zu sein, über ihre Stadt nachzudenken und sie neu zu planen. „Was heute als der heruntergekommenste Stadtteil von Bukarest gilt, könnte zu einer vorbildlichen Stadt werden, die auf den Grundsätzen der sozialen Gerechtigkeit, des wirtschaftlichen Wohlstands, der kulturellen Vielfalt und der ökologischen Nachhaltigkeit beruht“, erklärten die Künstler.

Die Kuratorin von Actopolis in Sarajevo, Danijela Dugandzic, und die Architektin und Aktivistin Armina Pilav, mussten nach den verheerenden Ereignissen in Sarajevo zusehen, wie die Gebäude ihrer Stadt abgerissen und durch Einkaufszentren von Kapitalisten ersetzt wurden.

Sie mussten zusehen, wie der öffentliche Raum – im ehemaligen Jugoslawien ein Raum für Begegnung, Freizeit, Erholung und politische Diskussionen – von multinationalen Konzernen vereinnahmt und vermarktet wurde.

Μit dem Green Pavilion-Projekt möchten die beiden Künstlerinnen den öffentlichen Raum zurückgewinnen und Erinnerungen an die einstigen „Art Pavillons“ wieder aufleben lassen, die nicht nur ein Raum für Kunst, sondern auch ein Treffpunkt für Jugendliche waren. 

Mithilfe des Goethe-Instituts haben wir versucht, den öffentlichen Raum zugunsten der Bewohner zurückzugewinnen,“ sagte Danijela und nannte dazu auch das Beispiel der bekannten Weihnachtsveranstaltungen von Coca-Cola, die den öffentlichen Raum einnehmen, aber nur diejenigen hineinlassen, die Eintritt zahlen.

Ähnlich wie das, was bei uns in Athen im Stadtteil Gazi zur Weihnachtszeit passiert. Die Ironie liegt darin, dass die meisten Einwohner Sarajevos Muslime sind.

Obwohl es für eine Bilanz noch zu früh ist, können wir sagen, dass die Menschen auf uns zukommen und die Idee der Wiederbesetzung des öffentlichen Raums in den Himmel loben. Aufgrund dieser ersten spontanen Reaktionen seitens der Stadtbewohner gehen wir davon aus, dass Actopolis auf jeden Fall sein Ziel erreicht hat“, erklärten Danijela und Armina.

Da die Türkei das erste Aufnahmeland von Flüchtlingen ist, bot sich den an Actopolis beteiligten türkischen Künstlern eine ausgezeichnete Gelegenheit, die Flüchtlingsfrage in den Vordergrund zu rücken.

Ayse Cavdar, Journalistin und Anthropologine, und Alper Sen, Videokünstler und Aktivist, sind Mitglieder des Künstlerkollektivs Artikisler. Sie hielten die Spuren des Kriegs, den Kummer und das Elend der Flüchtlinge, die notdürftigen Aufnahmebedingungen, die geschlossenen Grenzen und die Gewalt gegen Geflüchtete in erschütternden Bildern fest.

Gleichzeitig hielten sie aber auch das Solidaritätsnetz zusammen, das nach der Ankunft der Flüchtlinge in Gang gesetzt wird. Erstmals führte ein künstlerisches Projekt europäischen Bürgern vor Augen, dass nicht Europa die meisten Geflüchteten aufnimmt, sondern die Nachbarländer Europas.

Die Studie der Künstler-Aktivisten begann in Kobane und führte anschließend über Suruk, Ankara und Istanbul auf die griechischen Inseln sowie nach Athen und Thessaloniki, dann über die Balkanroute und schließlich nach Deutschland, dem Endziel vieler Flüchtlinge.

Auch hier spielte Architektur eine zentrale Rolle, da Gebäude in Beschlag genommen werden, um die Flüchtlinge entlang der Balkanroute unterzubringen. „Die Architektur wird hier zu einem symbolischen Werkzeug für das Projekt“, sagte Alper Sen mit Blick auf die Bilder eines Waisenhauses für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Thessaloniki.
Das Thema Sicherheit und die aufgrund der Flüchtlingskrise in der türkischen Gesellschaft entstandene Panik beschäftigten die türkischen Künstler. „Was ist letzten Endes Stabilität? In den Städten, in denen es keine Flüchtlinge gibt, istdie Angst oft größer als in den Städten, die Flüchtlinge aufgenommen haben“, erklärte die Kuratorin Pelin Tan.

Ein Künstler-Symposium birgt allerdings auch immer gewisse Überraschungen, denn die teilnehmenden Künstler drücken sich nicht nur in Worten aus. Trotz der Appelle meiner Kollegen, Widerstand zu leisten, musste ich der Überzeugungsarbeit von Marko Pejovic nachgeben und wurde selber an einen Stuhl gebunden – mit einem dicken Seil, das ich als Andenken aufheben durfte.

Der eine gefesselt, der andere geknebelt, der dritte mit verbundenen Augen und auf seinen Nebenmann gestützt, der ihn zum gerade eröffneten Buffet führt: Boba Mirjana Stojadinovic, Kuratorin von Actopolis in Belgrad, hat ihr Ziel erreicht. Sie hat uns spüren lassen, wie verletzlich wir sind und wie sehr wir einander brauchen, um weiterzukommen.  

Die griechischen Kuratorinnen von Actopolis in Athen, Elpida Karaba und Glykeria Stathopoulou, sorgten für einen besonders eindrucksvollen Ausklang des Symposiums. Zwei Archäologen und Künstler, Evthymis Theou und Elektra Angelopoulou, gaben eine Vorstellung zum Besten, bei der sie auf Methoden der Archäologie, Ethnografie und Raumtheorie zurückgriffen.

Eine Wohnung in London, eine Wohngemeinschaft in Berlin und ein archäologischer Fund (ein Haus) irgendwo in Griechenland – sie waren die Orte, die die Künstler lebensecht auf der Bühne ins Leben riefen.

Die griechische Sprache schmeichelte den Ohren des Publikums, das in das tägliche Familienleben im antiken Griechenland zurückversetzt wurde. Darauf folgte das gebrochene Deutsch des griechischen Wirtschaftsmigranten, der in einer Berliner Wohngemeinschaft lebt sowie das auf Englisch wiedergegebene autobiografische Material der Künstler; alles miteinander vermischt, damit die Vergangenheit auf die Gegenwart trifft, durch das Leben der Menschen sowie durch Städte und Regionen.

Griechenland war schon immer Gegenstand romantischer Erzählungen über die Antike. Heute wird das Land erneut zum Gegenstand von Erzählungen über die Wirtschaftskrise und die Lage im Süden. In der heutigen Vorstellung ist das Familienleben oft der Ausgangspunkt, um an den Grundsätzen des gemeinschaftlichen Zusammenlebens zu arbeiten, als Mythos der sogenannten Nachhaltigkeit und Kreativität im neoliberalen Umfeld“, erklärte Elpida Karaba.
 
Begeisterter Applaus, Tränen beim Publikum – ich war gerührt und stolz auf ein Griechenland, das nicht verloren gegangen ist. Der Funke ist noch da, er spiegelt sich in den Gesichtern von Elpida, Glykeria, Evthymis und Elektra und er ist nicht in Worte zu fassen. Zum Schluss möchte ich den letzten Satz aus der Vorstellung zitieren, den die Zuschauer in ihren Herzen bewahrt haben:
In Zukunft werden viele von unserem Schicksal erfahren, wir selber können heute allerdings nur Vermutungen anstellen“. 


 

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