Theater Bertolt Brecht – Kurt Weill: DIE DREIGROSCHENOPER

"Die Dreigroschenoper" © Patroklos Skafidas

Mi, 24.02.2016 -
So, 17.04.2016

Pallas-Theater

Voukourestiou 5
Athen

Eine moderne szenische Annäherung von Yannis Houvardas

„´Die Dreigroschenoper´ ist zeitweise als Musical betrachtet worden, als politische Liedsatire, als Komödie für ein breites Publikum, als musikalische Boulevardvorstellung, sogar als zeitgenössisches Kabarett.
In Wahrheit handelt es sich um nichts von alledem.
Die Dreigroschenoper mag sich der Elemente vieler und unterschiedlicher Theaterformen bedienen, aber schlussendlich stellt sie selbst eine besondere Theaterform dar. Und genau das ist die große Schwierigkeit, aber auch die große Herausforderung für eine moderne Aufführung: über eine vorsichtige und mutige Annäherung die Reinheit, die Explosivität, die unterhaltsame Kraft aufzuzeigen, die die Welt dieses herausragenden Werkes ausmachen.“
 
Die Voraussetzungen dafür: erstens ein auf allen Ebenen vollständiges Ensemble und ein starkes Team von Mitwirkenden. Das haben wir. Zweitens eine großzügige Produktion, was in diesen Zeiten alles andere als selbstverständlich ist. Die haben wir. Drittens die vollständige Erfüllung der gewaltigen musikalischen Ansprüche. Die haben wir. Viertens eine Aufführung mit klaren Zielen, die gleichzeitig dem Original treu bleibt: ernst, aber nicht wichtigtuerisch, komisch ohne es sich leicht zu machen, für ein breites Publikum attraktiv und auf hohem künstlerischem Niveau. Die große Herausforderung.
 
Das Bühnenbild ist ein offener Arbeitsgroßraum, wo all die verschiedenen Typen von Menschen Tag und Nacht nebeneinander existieren, miteinander leben und bis zum Äußersten kollidieren, aus der sich diese so eigenwillige, aber auch so vertraute Gesellschaft der „Oper“ zusammensetzt: Bettler, Huren, Kleinkriminelle, Polizisten, kleine und große Bosse, aber auch der oberste, der unsichtbare Boss, über allem und allen. Scharfe Bewegungen, ein Trommelfeuer an Rhythmus, dichte Gruppierungen der Schauspieler, ein spritziger, ironischer Unterton im gesprochenen Text und die unübertroffene, stimulierende Musik im Jazzstil von Kurt Weill." 


Yannis Houvardas

Übersetzung: Giorgos Depastas
Szenenbild: Eva Manidaki
Kostüme: Ioanna Tsami
Instrumentierung – Musikalische Leitung: Thodoris Ikonomou
 
In einem Starken und großen Ensemble spielen in den Hauptrollen Christos Loulis, Kariofillia Karabeti, Angelos Papadimitriou, Lydia Fotopoulou, Nikos Karathanos, Nantia Kontogeorgi, Kika Georgiou, begleitet von einem 12-köpfigen Orchester.

Ab dem 24. Februar 2016 (Premiere) und für 20 weitere Vorstellungen 


Vorstellungstage und –zeiten entnehmen Sie bitte hier www.ticket365.gr

Produktion: ATHINAIKA THEATRA Α.Ε.

Mit der Unterstützung des Goethe-Instituts Athen 

ATHINAIKA THEATRA Logo
 

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