Film „Berlin Alexanderplatz“

Berlin Alexanderplatz © Karl Reiter

Sa, 10.12.2016 -
So, 11.12.2016

Griechische Kinemathek

Iera Odos Straße 48 & Megalou Alexandrou
104 35 Athen

Ein Film in 13 Teilen und einem Epilog

(Deutsch mit englischen und griechischen Untertiteln)

Darsteller: Günter Lamprecht, Hanna Schygulla, Barbara Sukowa, Gottfried John, Franz Buchrieser, Claus Holm, Brigitte Mira, Roger Fritz, Karin Baal, Harry Baer u.v.a.
 
Samstag, 10.12.2016, Episoden 1.-8. (491‘), 16:00
Einführung: Petros Markaris, Schriftsteller, Übersetzer
 
Sonntag, 11.12.2016, Episoden 9.-13., Epilog (405‘), 16:00
Einführung: Akis Kapranos, Filmkritiker
 
Franz Biberkopf wird aus dem Zuchthaus Tegel entlassen; dort hat er vier Jahre gesessen, weil er im Jähzorn seine Freundin erschlagen hat. Jetzt taumelt er, ein gutmütiger, weicher, zärtlicher Mensch, ein harter, jähzorniger, brutaler Mensch durch das Berlin der Jahre 1928/29, ohne Perspektive, ohne Ziele, ohne Arbeit – am Leben gehalten nur von dem großen Vertrauen, dass die Welt vielleicht schlecht sein möge, aber die Menschen doch gut…
Bis er merkt, dass er keine Arbeit findet, dass er nicht gebraucht wird, dass er schließlich von einem hintergangen wird, den er für seinen Freund hielt …
 
Ein Film in 13 Teilen und einem Epilog
Verfilmung des gleichnamigen Romans von Alfred Döblin, gedreht für das WDR-Fernsehspiel, eine Station in der Geschichte des Films und des Fernsehens.

 
Die Episoden
  • Die Strafe beginnt.
  • Wie soll man leben, wenn man nicht sterben will.
  • Ein Hammer auf dem Kopf kann die Seele verletzen.
  • Eine Handvoll Menschen in der Tiefe der Stille.
  • Ein Schnitter mit der Gewalt vom lieben Gott.
  • Eine Liebe, das kostet immer viel.
  • Merke – einen Schwur kann man amputieren.
  • Die Sonne wärmt die Haut, die sie manchmal verbrennt.
  • Von den Ewigkeiten zwischen den Vielen und den Wenigen.
  • Einsamkeit reißt auch in Mauern Risse des Irrsinns.
  • Wissen ist Macht und Morgenstund´ hat Gold im Mund.
  • Die Schlange in der Seele der Schlange.
  • Das Äußere und das Innere und das Geheimnis der Angst vor dem Geheimnis.
  • Epilog: Rainer Werner Fassbinder: Mein Traum vom Traum des Franz Biberkopf.

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