Film „Die Ehe der Maria Braun“

Die Ehe der Maria Braun © RWFF

Mi, 21.12.2016

Goethe-Institut Athen

Omirou Str. 14-16
Athen

Vorführung: „Lola“

19:00  „Die Ehe der Maria Braun“ (1978, 120‘)
(Deutsch mit griechischen Untertiteln)
 
Einführung: Liana Kanelli, Abgeordnete, Journalistin
 
Darsteller: Hanna Schygulla, Klaus Löwitsch, Ivan Desny, Gottfried John, Gisela UhIen, Günter Lamprecht, George Byrd, Elisabeth Trissenaar, Isolde Barth u.a.

 
In einem Standesamt, das gerade von einer Bombe getroffen wird, heiraten während des Zweiten Weltkrieges Hermann und Maria Braun. Nach Kriegsende 1945 wartet Maria auf die Rückkehr ihres Mannes. Ein Freund bringt ihr die Nachricht, er sei tot. Maria beginnt ein Verhältnis mit einem schwarzen US-Soldaten. Eines Abends, als sie ins Bett gehen wollen, steht Hermann vor der Tür …
 
„Mit DIE EHE DER MARIA BRAUN ist Fassbinder aus dem Elfenbeinturm der Cinephilen ausgebrochen. Der Film verrät viele Einflüsse, von Godards Mepris über Brecht und Wedekind bis zu Douglas Sirk, aber zugleich ist er ein originales Werk von episch-poetischer Qualität, das alle Personen, die in seine Konflikte verwickelt werden, mit Noblesse behandelt“.

Francois Truffaut, Cahiers du Cinema 1980
 
 
21:30  „Lola“ (1981, 113‘)
(Deutsch mit griechischen Untertiteln)
"Lola" © RWFF Einführung: Leda Galanou, Filmkritikerin
 
Darsteller: Barbara Sukowa, Armin Mueller-Stahl, Mario Adorf, Matthias Fuchs, Helga Feddersen, Karin Baal, Ivan Desny u.a.

 
Nach Coburg, in eine nordbayerische Kleinstadt, kommt 1957 ein neuer Baudezernent, ein unbestechlicher, energischer Mann. Er heiratet die Kleinstadtdirne Lola, die er zunächst als Marie-Louise kennengelernt hatte, ohne von ihrer Doppelexistenz etwas zu ahnen.
 
„MARIA BRAUN und LOLA sind wie ich hoffe, Teile eines Gesamtbildes der Bundesrepublik Deutschland, die helfen, dieses seltsame demokratische Gebilde besser zu verstehen – auch die Gefährdungen und Gefahren. Sind Filme über das Land, wie es heute ist. Man muss, um die Gegenwart zu begreifen, was aus einem Land geworden ist und noch wird, die ganze Geschichte begreifen oder verarbeitet haben“.
Rainer Werner Fassbinder, 1980

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