Offene Tonaufnahme 3 lesende Frauen, 3 schreibende Frauen, 3 arbeitende Frauen

3 lesende Frauen, 3 schreibende Frauen, 3 arbeitende Frauen © Helena Papadopoulos

Sa, 20.05.2017

19:30 Uhr

Radio Athènes, Athen

„All: Collected Voices“ mit Quinn Latimer, Laura Preston und Clara Schulmann

Schreiben ist ein Beruf, sagt man. Lektorat bzw. Redaktion sind ein anderer, und Verlegen wiederrum ein anderer. Das Schreiben ist auch ein Zustand des Seins oder des Werdens. Wir schreiben die Zeit, und die Uhr dreht sich anders. Aber was ist denn das Lesen? Bei „All: Collective Voices“, lesen Quinn Latimer, Laura Preston und Clara Schulmann aus ihrem jüngsten Werk und diskutieren über die Beziehung zwischen Sprache und Ort, Körper, Arbeit, Einfluss, und alle sich darin befindlichen geschlechtsspezifischen Ökonomien.

Quinn Latimer ist eine Dichterin und Kritikerin aus Kalifornien. Ihr Werk und ihre Lesungen wurden bereits einem breiten Publikum vorgestellt, u.a. in der Chisenhale Gallery in London, in der Kunsthalle Zürich und im REDCAT in Los Angeles. Zu ihren Büchern gehören: „Like a Woman: Essays, Readings, Poems“ (Wie eine Frau: Essays, Lesungen, Gedichte), das im Juni bei der Sternberg Press herauskommen wird, sowie auch „Sarah Lucas: Describe This Distance“ (Sarah Lucas: Beschreibe diese Entfernung) (Mousse, 2013) und „Film as a Form of Writing“ (Film als Form des Schreibens), mit Akram Zaatari (Motto, 2013). Sie ist Chefredakteurin der Veröffentlichungen für die documenta 14.

Laura Preston zeichnet sich für künstlerische Projekte verantwortlich, die sie verfasst, bearbeitet und plant. Sie hat Bücher veröffentlicht und Ausstellungen als Kuratorin betreut, so auch bei der Adam Art Gallery und der Victoria University of Wellinton, bei Portikus in Frankfurt am Main und Witte de With in Rotterdam. Die zweite Ausgabe der von ihr redigierten Serie „Next Spring: An Occasional Series of Reviews“ (Der nächste Frühling, eine Zufallsreihe von Rezensionen) hat den Titel „Athens October 17“ (Atlas Projectos). Sie ist Co-Redakteurin bei der documenta 14.

Clara Schulmann ist Schriftstellerin und lebt in Paris. Sie hat im Fach Filmstudien promoviert. Sie lehrt Kunstgeschichte an der Schule für Kunst in Bordeaux (EBABX). Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen gehören: „Les Chercheurs d’or. Films d’artistes, Histoires de l’art“ (Die Goldgräber. Filme von Künstlern, Geschichten von Kunst) (Presses du réel, 2014), „Jeux sérieux. Cinéma et art contemporain transforment l’essai“ (Ernste Spiele. Kino und zeitgenössische Kunst verändern), (HEAD/Mamco, Genf, 2015) und „Palmanova“ (Form(e)s, Paris, 2016).

„3 lesende Frauen, 3 schreibende Frauen, 3 arbeitende Frauen„ ist die dritte offene Tonaufnahme von „All: Collected Voices“, ein Projekt des Goethe-Instituts Athen in Zusammenarbeit mit Radio Athènes. Betreut wird es von den Kuratoren Thomas Boutoux und Helena Papadopoulos.

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