Film 26. INTERNATIONALES FILMFESTIVAL ATHEN „PREMIEREN-NÄCHTE“

AIFF2020 © Βασίλης Μέξης

Mi, 23.09.2020 –
So, 04.10.2020

23.9. - 04.10.2020

Open Air Kinos in der Stadt
Riviera, Valtetsiou 26 (U-Bahnstation Panepistimio)
Stella, Tenedou 34, Kypseli
Lais – Griechische Kinemathek, Iera Odos 48 & Megalou Alexandrou (U-Bahnstation Kerameikos)
Technopolis Stadt Athen, Peiraios 100 (U-Bahnstation Kerameikos)
Trianon, Kodrigktonos 21, (U-Bahnstation Viktoria)
Aigli Zappeion, Zappeio Megaron (U-Bahnstation Syntagma)
Cine Anesis, Kifisias 14 (U-Bahnstation Ampelokipi)
Cine Athinea, Charitos 50 (U-Bahnstation Evaggelismos)

Infowww.aiff.grwww.cinemagazine.gr

Das 26 Internationale Filmfestival Athen ist ein Ereignis, ein wahr gewordener Traum, in einem Jahr, das uns vor Augen geführt hat, dass nichts mehr eine Selbstverständlichkeit ist. Das diesjährige Festival ist an die neuen Bedingungen angepasst, von denen an erster Stelle die Sicherheit des Publikums und der Zuschauer steht. Die Filmvorführungen finden im Freien statt, während ein Teil des Filmprogramms auch auf einer digitalen Plattform präsentiert wird.
Laut dem künstlerischen Leiter des Festivals, Loukas Katsikas, "wollten die Premiere Nächte in einem eindeutig dystopischen Jahr, in dem das Kino und der Raum selbst fast vom Aussterben bedroht sind, die Bedeutung des Kinos als natürlicher Ort wie nie zuvor verteidigen."
Das Goethe-Institut Athen unterstützt diese Position und nimmt wie immer am Festival teil.
 

24.09.2020, 22:15, Cine Athinea

Vegafilm_Schwesterlein
SCHWESTERLEIN (MY LITTLE SISTER)
2020, 99´
 
Regie, Buch: Stéphanie Chuat, Véronique Reymond
Fotografie: Filip Zumbrunn
Musik: Christian Garcia-Gaucher
Darsteller: Nina Hoss, Lars Εidinger, Marthe Keller, Jens Albinus, Thomas Ostermeier, Linne Lu Lungershausen u.a
 
Weltpremiere im Wettbewerb in Berlinale 2020
 
Zwei großartige Schauspieler als symbiotisches Zwillingspaar: Lars Eidinger und Nina Hoss zum ersten Mal gemeinsam vor der Kamera im empathischen Berlinale-Film „Schwesterlein“.
 
Lisa (Nina Hoss), früher schrieb sie erfolgreich Theaterstücke, dies liegt allerdings in der Vergangenheit. Sie lebt mit ihrer Familie in der Schweiz, aber mit ihrem Herzen blieb sie in Berlin, es schlägt im gleichen Takt wie das des ihres Bruders Sven (Lars Eidinger), ein berühmter Theaterschauspieler. Seit Sven an Leukämie leidet, ist die Bindung zwischen den Zwillingen noch stärker geworden. Lisa weigert sich, diese Wendung des Schicksals zu akzeptieren, sie setzt alles in Bewegung, um Sven wieder auf die Bühne zu bringen. Für ihren Seelenverwandten vernachlässigt sie alles andere und riskiert sogar, ihren Ehemann zu verlieren. Ihre Ehe ist in Schwierigkeiten, aber Lisa sieht nur ihren Bruder, der ihre tiefsten Sehnsüchte widerspiegelt und in ihr wieder das Bedürfnis nach Kreativität und Lebensgefühl weckt.

Μehr zum Film:
https://vegafilm.com/titel/schwesterlein-my-little-sister-petite-soeur-2020/
 
 
27.09.2020, 19:45, Trianon

EIN HERZ AUS GLAS (HEART OF GLASS)
von Werner Herzog
1976, 94´

Ein Herz aus Glas
















Die Vorführung ist Teil der großen Hommage an das 26. internationale Filmfestival von Athen " A dream within a dream: Das Kino träumt".
 
Wenn Kino die Erfahrung des Träumens mit offenen Augen ist, unter anderen "verträumten" Zuschauern, die alle bereit sind, in eine andere Dimension zu gelangen, dann fehlte uns während der Zeit der Quarantäne am meisten die Fähigkeit zu träumen. Das magische Gefühl im Raum, Filme als kollektive Erfahrung anzusehen und die Massenunterwerfung vor dem Bildschirm ließ während der Internierungszeit. Als informelles "Kind" der Quarantäne entstand die diesjährige große Hommage an die 26. Premiere Nächte des Internationalen Filmfestivals Athen aus einem Bedürfnis und einer Feststellung: wieder im Kino zu sein, sich der Welt um sie herum zu stellen und sie umzuwandeln. Die Welt wird dadurch in ein Gedicht, ein Märchen, eine religiöse Erfahrung verwandelt.
 
„Herz aus Glas“ spricht über eine legendäre Figur aus der bayerischen Folklore: ein Film über kollektiven Wahnsinn und prophetische Visionen.
 
 
03.10.2020, 20:30 Aigli Zappeion & Riviera (Abschlussfilm) Undine
UNDINE
2020, 90´
 
Regie, Buch: Christian Petzold
Fotografie: Hans Fromm
Darsteller: Paula Beer, Franz Rogowski, Maryam Zaree, Jacob Matschenz, Anne Ratte-Polle
 
Weltpremiere im Wettbewerb in Berlinale 2020
Paula Beer erhielt den Silbernen Bären als beste Darstellerin.
 
Undine (Paula Beer) ist Historikerin und arbeitet als Museumsführerin in Berlin. Sie kennt sich mit dem Humboldt-Forum aus, sowie mit einer schnellen Auswahl von Bluse und Kostüm. Außerdem ist sie wunderschön und ihre Art, Wissen über die Stadt im Sumpf zu vermitteln, ist professionell und elegant zugleich. Und doch wandern ihre Augen zum Café im Hof des Stadtmuseums, um sich zu versichern ob er noch da ist oder zu schauen ob er wieder kommt. Aber Johannes geht und eine Welt bricht für Undine zusammen. Die Magie wurde zerstört...
 
UNDINE ist Christian Petzolds interessante Neuinterpretation des Mythos von Undine, dem mysteriösen Wassermädchen. Undine kann nur ein irdisches Leben führen und eine Seele erlangen, wenn sie die Liebe eines Menschen erfährt: Ein modernes Märchen in einer entzauberten Welt, die Geschichte einer Liebe zwischen Leben und Tod.

 
Griechischer Verleih: AMA Films
 
Mehr zum Film: http://undine.piffl-medien.de/
 

Gesamtprogramm: www.aiff.gr
  AIIF 2020 Poster
 

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