Diskussion Ulrich Rasche

 © Tobias_Kruse-Gallery

Mo, 20.06.2022

12:00 Uhr

Goethe-Institut Athen

Im Gespräch mit Katerina Evangelatou

Bevor er sich erstmals mit seiner Arbeit dem griechischen Publikum vorstellt, kommt der Regisseur Ulrich Rasche zu einem Gespräch mit der künstlerischen Leiterin des Athen Epidaurus Festivals, Katerina Evangelatou, im Goethe-Institut Athen zusammen.

Ulrich Rasche, einer der aufregendsten neuen deutschen Regisseure, ist bekannt für seine ungewöhnliche und beeindruckende szenische Sprache. Seine Schauspieler werden oft zu einem zutiefst existenziellen und "manischen" Spielstil getrieben, der Text, Bewegung und Rhythmus miteinander verbindet. Das Publikum wird von einer atemberaubenden Inszenierung, einer gut orchestrierten Choreographie, die auf mechanischen Drehbühnen zu den Klängen zeitgenössischer Live-Musik aufgeführt wird, in den Bann gezogen.

Im Rahmen des Athen Epidaurus Festivals inszeniert Ulrich Rasche Aischylos' Tragödie Agamemnon, die am 22. und 23. Juli im Antiken Theater von Epidaurus in einer Koproduktion mit dem Residenztheater München Weltpremiere feiern wird.
 

Ulrich Rasche

Ulrich Rasche wurde 1969 in Bochum geboren, studierte Kunstgeschichte und Komparatistik und ist heute einer der innovativsten Regisseure seiner Generation. 2013 wurde er mit dem Kunstpreis der Berliner Akademie der Künste ausgezeichnet. Neben den antiken Tragödien umfasst sein Repertoire wichtige Werke wie Oscar Wildes Salome (2009), Johannes Apokalypse (2013), Georg Büchners Dantons Tod (2015) und Woyzeck (2017) sowie Sarah Kanes neuestes Stück "4. 48 Psychosis" (2020), die alle auf großen Bühnen in Deutschland und Österreich, aber auch im übrigen Europa aufgeführt wurden.

Weitere Informationen über die Aufführung 


Die Veranstaltung ist Teil des Programms "70 Jahre Goethe-Institut Athen"

Logo: 70 Jahre Goethe-Institut Athen

Zurück