In diesem Jahr jährt sich der Todestag des großen Schriftstellers E.T.A. Hoffmann (1776-1822) zum 200. Mal. Anlässlich dieses Jubiläums organisieren der
Verlag Magma und der Verlag
Angelus Novus in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Athen am Montag, den
19. Dezember um 19.00 Uhr eine Veranstaltung zu Ehren des großen romantischen Schriftstellers. Zwei Übersetzer seiner Bücher,
Sophia Avgerinou und
Nikos Skoplakis, sprechen über das Werk von Hoffmann und dessen Persönlichkeit, seinen Beitrag zu den literarischen Strömungen seiner Zeit und sein Vermächtnis für die deutsche Literatur.
LEBEN UND WERK
Theodor Amadeus Hoffmann wurde in Königsberg, Preußen, geboren und starb in Berlin. Er war nicht nur ein großer Schriftsteller, sondern auch Jurist, Komponist und Künstler, arbeitete als Beamter, Bühnenbildner, Musikkritiker, Orchesterleiter und Richter. Als Musikliebhaber änderte er seinen dritten Namen zu Ehren Mozarts von "Wilhelm" in "Amadeus". Er gilt als einer der bedeutendsten und einflussreichsten Schriftsteller der Romantik, der in einzigartiger Weise die Literatur der Phantasie mit der Erforschung der menschlichen Natur und ihrer Tragödie verband. Er beeinflusste Schriftsteller wie Edgar Allan Poe, Baudelaire, Gogol, Dostojewski, Dickens und Kafka. Seine Geschichten inspirierten mehrere Ballettkompositionen, am bekanntesten ist Tschaikowskis Nussknacker. Hoffmann komponierte selbst mehrere Opern, und seine Rezensionen von Beethovens 5. Sinfonie hatten einen bedeutenden Einfluss auf spätere Musikkritiker.
Das Werk
Die Elixiere des Teufels (griechischer Titel: Τα ελιξίρια του Διαβόλου) ist bei Magma Publications erschienen. Das Buch wurde von Sophia Avgerinou 2021 übersetzt.
Die Werke
Fräulein von Scuderi (Übersetzung: Nikos Skoplakis, 2017) und
Ein Fragment aus dem Leben dreier Freunde (Übersetzung: Nikos Skoplakis, 2021) sind beim Verlag Angelus Novus erschienen. Während der Feiertage werden d
ie Werke Die Irrungen (griechischer Titel: Οι παρεξηγήσεις) und
die Geheimnisse (griechischer Titel:
Tα μυστήρια και άλλα κείμενα) in Übersetzung von Nikos Skoplakis veröffentlicht.
Moderiert wird die Diskussion vom Verleger
Dimitris Markopoulos.
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