Das verheerende Erdbeben in unseren Nachbarländern hat enorm viele Leben gekostet, es war eine Tragödie für die Menschen in der Türkei und in Syrien. Angesichts dieses Dramas organisiert die Redaktion von
ToPeriodiko.gr eine spontane Solidaritätsaktion und reiht sich damit in hunderte ähnliche Initiativen ein, die in Griechenland und anderswo gerade tätig werden.
Im Rahmen von Solidarity Cinema werden griechische und internationale Kurzfilme, Klassiker und zeitgenössische Filme gezeigt; sie zeichnen sich durch ihre historische oder ästhetische Qualität aus oder durch ihr gesellschaftliches Engagement.
Einer der hier präsentierten Filme ist Harun Farockis Nicht löschbares Feuer (1969). Er wird in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Athen gezeigt.
Nicht löschbares Feuer, Harun Farocki
Deutschland, 1969, 24´
(Deutsch mit englischen Untertiteln)
Harun Farockis erster Film außerhalb der Filmakademie verbindet Didaktik und politische Agitation mit strenger Kargheit der filmischen Mittel. Gegen den Voyeurismus der Vietnamkriegs-Berichte setzt Farocki ein lehrstückhaftes Arrangement: Die modellhafte Rekonstruktion der Napalmherstellung mündet in einen spielerischen Aufruf zum Widerstand.
Jeder der hier gezeigten Filme wird von einer Einführung durch Filmemacher*innen oder Filmkritiker*innen begleitet.
Das vollständige Programm der Veranstaltung sowie weitere Informationen, Interviews und Texte sind auf der Website
ToPeriodiko.gr und auf
Facebook zu finden.
Der gesamte Erlös der Eintrittskarten wird offengelegt und an die Hilfsorganisation
Ärzte der Welt gespendet, die bereits im Erdbebengebiet tätig ist.
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