Im Rahmen des Festivals werden insgesamt 18 Produktionen oder Co-Produktionen aus Deutschland präsentiert
Das
25. Thessaloniki International Documentary Festival findet
vom 2. bis 12. März 2023 in den traditionellen Festivalkinos und online statt. Insgesamt 237 Dokumentarfilme werden gezeigt, darunter fünf deutsche Produktionen und 13 Koproduktionen. Im Fokus stehen sicher deutsch – ukrainische Kooperationen: Generation Euromaidan-Fighting for Democracy von Kristof Gerega folgt der Karriere von drei jungen Politiker*innen. Iron Butterflies von Roman Liubyi dokumentiert den Absturz von Flug MH17, der 2014 zum Sinnbild der Kämpfe in der Ostukraine wurde.
Beide Filme stehen im Wettbewerb und feiern internationale Premiere auf dem Festival. Ebenfalls erstaufgeführt wird Leben nach Butscha – Trauma und Hoffnung von Mila Teshaieva und Marcus Lenz, zu dem die geniale Kyjiwer Band DakhaBrakha den Sound lieferte.
Das DocFestival ist ein Festival zum Anfassen: unter anderen kommen die Regisseur*innen Maria Binder, Leonhard Hofmann und Riccardo Jurkovic nach Thessaloniki. Binder präsentiert ihr Portrait der Menschenrechtsaktivistin Eren Keskin. Hofmann und Jurkovic folgen dem ehemaligen Bodybuilder Frank Meyer in seine Welt der exzessiven Körperoptimierung.
Jenseits aller aktuellen Dokumentationen zeigt das Festival den Stummfilmklassiker Golem – wie er in die Welt kam von Paul Wegener: der Film wird mit Live-Musikbegleitung nach der Originalpartitur von 1920 aufgeführt.
Thessaloniki International Documentary Festival
Zeitplan der Vorführungen
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