Lesung
Was will uns der Autor damit sagen?

Kumpfmueller_Cover
© Hena com & Verlag Kiepenheuer & Witsch

Lesung und Gespräch mit dem Schriftsteller Michael Kumpfmüller

Zagreb

Woran denken wir zuerst, wenn wir über Franz Kafka sprechen? Manche an den „Prozess“, andere an „Die Verwandlung“, einige auch an Kafkas nicht weniger interessantes Privatleben. Mit diesem „privaten Kafka“ beschäftigt sich in seinem Roman „Die Herrlichkeit des Lebens“ (Kiepenheuer und Witsch, Köln 2011) Michael Kumpfmüller. Sehr liebevoll und diskret zeichnet er das Portrait eines Mannes, der kurz vor seinem Tod die Liebe findet. Im Sommer 1923 lernt der damals schon kranke Kafka die 25-jährige Dora Diamant kennen und tut etwas, was er selbst nicht für möglich gehalten hat: er beginnt mit Dora ein gemeinsames Leben in Berlin, am Höhepunkt der Inflation in der Weimarer Republik, und trennt sich von ihr nicht bis zu seinem Tod im Juni 1024.
 
Michael Kumpfmüller hat Kafkas Tagebücher, Briefe und späte Texte detailliert durchstudiert und sie behutsam in seinen Roman eingebettet. Es ist ihm gelungen, eine einprägende Geschichte über die Liebe und das Leben, über das Schreiben und den Tod zu erzählen.

Mit Michael Kumpfmüller sprechen Nermina Husković, Redakteurin im Verlag Hena com, Tanja Tolić, Literaturkritikerin und Direktorin des Portals "Die besen Bücher" und die Übersetzerin des Romans ins Kroatische Bojana Bajić.
 

Details

Zagreb



Sprache: Deutsch und Kroatisch mit Konsekutivübersetzung

Vinyl bar&bar, Bogovićeva 3, Zagreb