14-teilige Miniserie
Rainer Werner Fassbinder: Berlin Alexanderplatz

Szene aus der Serie
Berlin_Alexanderplatz © Fassbinder Foundation

2. und 3. Teil

Zagreb

19:00
Wie soll man leben, wenn man nicht sterben will (1980), 59’, 2. Teil

20:00
Ein Hammer auf den Kopf kann die Seele verletzen (1980), 59’, 3. Teil

Im Jahr des 40. Todestages laut einem der größten Regisseure des Neuen deutschen Films, Rainer Werner Fassbinder, zeigen wir in der Zusammenarbeit mit dem Kino Tuškanac die Kultserie Berlin Alexanderplatz.

Die  14-teilige Serie von,  die im 1980 im deutschen Fernsehsender ausgestrahlt wurde, ist eine Verfilmung des 1929 erschienenen gleichnamigen Romans von Alfred Döblin.

Rainer Werner Fassbinders Berlin Alexanderplatz ist ein Monument der Filmkunst des späten 20. Jahrhunderts und wird von vielen als seine Vision von Menschlichkeit angesehen. Es ist die Adaption eines Buches, das, so der Filmemacher, in seinem Geist, seinem Fleisch, seinem Körper und seiner Seele eingebettet sei. 1979/1980 ursprünglich für das Fernsehen produziert, wurde das Filmepos nun aufwändig digital restauriert.


Die Geschichte beginnt, wenn Franz Biberkopf das Zuchthaus Tegel verlässt, wo er vier Jahre wegen Totschlags mit einem Sahneschläger an seiner ehemaligen Freundin Ida saß, die in den wirtschaftlich schweren zwanziger Jahren in Berlin für ihn auf den Strich gegangen war…

Bild © Berlin_Alexanderplatz © Fassbinder Foundation Rainer Werner Fassbinder Berlin_Alexanderplatz © Fassbinder Foundation
Rainer Werner Fassbinder
, der mit nur 37 Jahren 1982 in München starb, zählt zu den wichtigsten Vertretern des Neuen Deutschen Films. Beeinflusst von der Nouvelle Vague und Douglas Sirk, diente ihm vor allem eine seiner Hauptdarstellerinnen, Hanna Schygulla, als Inspiration seines filmischen Schaffens. Während Fassbinder zwar international herausragende Kritiken erhielt, dauerte es in Deutschland, bis seine direkten Themen Anerkennung fanden. Erst sein vorletzter Film Die Sehnsucht der Veronika Voss gewann den Goldenen Bären auf der Berlinale.
Auch seine Themen sind fern vom Glamour, zeigen oftmals Charaktere, die gefangen sind in gesellschaftlichen Konventionen und ihrem eigenen Beziehungsdickicht, dem sie nicht entkommen können.



BERLIN ALEXANDERPLATZ: REMASTERED ist eine Kooperation von Bavaria Media und der Rainer Werner Fassbinder Foundation (RWFF) in Zusammenarbeit mit CinePostproduction und Arri. Förderer dieses Projektes sind die Kulturstiftung des Bundes sowie die Filmförderungsanstalt, die Filmstiftung Nordrhein-Westfalen, das Medienboard Berlin-Brandenburg, der FilmFernsehFonds Bayern, German Films mit Unterstützung des MoMA - The Museum of Modern Art und der RWFF.

 

Details

Zagreb



Sprache: Deutsch mit kroatischen Untertiteln

Kino Tuškanac, Tuškanac 1, Zagreb