|

10:00–11:00 Uhr

LIDA 2023: Information Everywhere

Konferenz|Internationale Bibliothekskonferenz “LIDA (Libraries in the Digital Age)”

  • Kulturni centar Osijek, Osijek

Maedchen und Buecher ©Gettyimages

Leserin Creative Commons 4.0

Vom 24. bis zum 26.5.2023 findet in Osijek die internationale Bibliotheks- 
konferenz “LIDA (Libraries in the Digital Age)” statt. Die Konferenz wird von der Abteilung für Bibliotheks- und Informationswissenschaften der Philosophi-
schen Fakultät in Osijek und Zadar und des Lehrstuhls für Kommunikation und Informationen der Universität in Rutgers organisiert.

LIDA befasst sich mit dem sich verändernden und herausfordernden Umfeld für Bibliotheken, Informationssysteme und Informationsdienste in der digitalen Welt. Die Konferenz findet alle zwei Jahre statt und versammelt Forscher*innen, Lehrkräfte, Student*innen, Praktiker*innen und Entwickler*innen aus der ganzen Welt, die sich kritisch und theoretisch mit dem Thema auseinandersetzen, aktuelle Forschungsergebnisse und Erkenntnisse sowie bewährte Praktiken aus dem Bereich vorstellen. Die Ziele der Konferenz sind Austausch, Diskussionen und gemeinsames Lernen.

DIE COMMONING-bIBLIOTHEK: Alter-neoliberale Pädagogik im Informations-
kapitalismus

Vortrag von Dimitris Soudias | 26.05.2023, 10.00 – 11.00 Uhr

Einer der eingeladenen Hauptredner der Konferenz ist Dimitris Soudias, der einen Vortrag unter dem Titel „Die gemeinschaftlich genutzte Bibliothek: Alter-neoliberale Pädagogik im Informationskapitalismus“ hält. Der Aufstieg des Neoliberalismus und des Informationskapitalismus verursachte die Kommodifikation der digitalen Wissensformen und der Wissenszugänge, aber auch jeglicher menschlichen Erfahrung. Ein Gegensatz dazu sind unkommerzielle öffentliche: Bibliotheken. Im Vortrag spricht Dimitris Soudias unter anderem darüber, wie Bibliotheken ihrer institutionellen Funktion entweichen können, um das Prinzip der Commons zu erhalten.

Foto © ©Vangelis Patsialos Dimitris Soudias ©Vangelis Patsialos
Dimitris Soudias ist Post-
doktorand am Forschungszentrum für demokratische Kulturen und Politik der Universität Groningen.

Seine aktuelle Forschung stützt sich auf Ansätze der politischen Soziologie und der Kulturwirtschaft, um Themen wie Kreativität, Glück, soziale Innovation und Unter-
nehmertum im Neoliberalismus zu untersuchen.

Sein Buch "Paradoxes of Emanci-
pation: Radical Imagination and Space in Neoliberal Greece" erscheint dem-
nächst bei Syracuse University Press.