Film Phoenix

R: Christian Petzold, 2014, 98 Min.


GOETHE MOZI 157–158

Zwei Episoden der deutschen Geschichte des 20.Jahrhunderts – von zwei der bedeutendsten zeitgenössischen deutschen Regisseure. Phoenix von
Christian Petzold spielt unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg. Als wir träumten von Andreas Dresen erzählt über die Zeit nach der Wende und dem Ende der DDR. Zwei Filme über den Neubeginn.

11. Oktober, 18:00
PHOENIX
R: Christian Petzold, 2014, 98 Min.

Bald nach dem Ende des II. Weltkriegs kehrt die Jüdin Nelly nach Deutschland zurück, gezeichnet von den schweren Gesichtsverletzungen, die sie in einem Konzentrationslager erlitten hat. Ihr Ex-Mann Johnny hat keine Ahnung, dass sie überlebt hat. Nelly sucht nach ihm, obwohl er sie einst an die Nazis verraten hat; davon ist zumindest ihre Freundin Lene überzeugt. Johnny wird sie nicht wiedererkennen; er nimmt nur eine deutliche Ähnlichkeit wahr, und diese will er ausnützen: Nelly soll seine Frau spielen, damit er an das Vermögen der Totgeglaubten kommt. Phoenix erzählt die Geschichte einer nicht mehr möglichen Heimkehr und einer wohl für immer verlorenen Identität.


25. Oktober, 18:00
ALS WIR TRÄUMTEN
R.: Andreas Dresen, 2015, 117 Min.
(nach dem gleichnamigen Roman von Clemens Meyer)


Christian Petzold: Phoenix © Denis Rouvre

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