Ertappte Bilder

Nagy Edina, Horst Bredekamp, Bacsó Béla © Vásárhelyi Zsolt © Barbara Herrenkind © Tyukodi László

Do, 25.03.2021

Online

Ein Gespräch mit Horst Bredekamp anlässlich der ungarischen Ausgabe seines Buches "Theorie des Bildakts"

Bilder besitzen zwar als von Menschen geschaffene Artefakte kein autonomes Leben, entwickeln aber immer wieder eine Präsenz, die sie mehr sein lässt als nur toter Stoff. Darauf gründet die Erwartung, dass das Nachdenken über sie mehr hervorzubringen vermag als der bloße Blick auf sie. Im Doppelspiel von lebloser Starre und Lebendigkeit liegt die handlungsstiftende Kraft von Bildern. Mit Blick darauf entwirft Bredekamp eine Theorie des Bildakts als Gegenstück zur Lehre vom Sprechakt. 

Horst Bredekamp ist einer der wichtigen deutschen Kunsthistoriker und Bildwissenschaftler. Sein 2020 in ungarischer Übersetzung  erschienenes Buch Theorie des Bildakts ist die stark erweiterte Fassung seiner im Jahr 2007 gehaltenen und vielbeachteten Frankfurter Adorno-Vorlesungen - und die Summe jahrzehntelanger Forschungen zur bildaktiven Phänomenologie. Seine provokante zentrale These: „Bilder bilden nie nur ab, sondern erzeugen auch im Bildakt, was sie darstellen.“

In unserem Online-Gespräch diskutieren:
Autor und Kunsthistoriker Horst Bredekamp, Béla Bacsó (Professor für Ästhetik an der ELTE), Edina Nagy (Übersetzerin, Professorin für Ästhetik an der ELTE)
 
Das Buch von Prof. Horst Bredekamp (Suhrkamp, 2010) erschien 2020 in Ungarn beim Typotex Verlag in Übersetzung von Edina Nagy.

Die Teilnahme ist kostenlos, aber eine Registration ist erforderlich. Link zur Registrierung:
https://us02web.zoom.us/webinar/register/2016152062081/WN_ZKScSdVNTjSPEpfLLdQtPg
 

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