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Ayu Permata Sari - Sport© Ayu Permata Sari

Ayu Permata Sari

wurde 1992 in Kotabumi, Lampung, Sumatra, geboren. Früher war es ihr Traum, einmal Hebamme zu werden. Nachdem sie diesen Traum aufgegeben hatte entschied sie sich, eine Laufbahn als Choreografin und Tänzerin einzuschlagen. Eine Karriere als Künstlerin anzustreben mag für ihre Freunde in ihrem Heimatort befremdlich gewirkt haben. Orange ist ihre Lieblingsfarbe und sie ist ein Mensch, der bis heute mit Optimismus nach der wahren Liebe sucht.

Ayu ist eine der Darstellerinnen der Multimediashow „the last IDEAL PARADISE“ von Claudia Bosse, die Ende Februar 2020 in Jakarta für das Publikum adaptiert und inszeniert wurde.
 

Von 2010 bis Ende 2019 studierte ich am Yogyakarta Institute of Arts (ISI) und begann dort eine Karriere als Tänzerin und Choreografin. Anfang 2020 beschloss ich, zu meiner Familie nach Lampung, Sumatra, zurückzukehren. Mitte März 2020 begann die indonesische Zentral- und Regionalregierung mit der Umsetzung der Work from Home (WFH)-Bestimmungen. Auch mein Leben hat sich dadurch ziemlich dramatisch verändert. Ich versuche, meine Verpflichtungen als Teil der Familie und Tänzerin und Choreografin in Einklang zu bringen.

Um mein Wissen als Tanzkünstlerin zu erweitern, habe ich die COVID 19-Krisenzeit dazu genutzt, um Bücher zu lesen und mir Tanzvideos anzusehen, die über YouTube oder Instagram zugänglich sind. Viele Choreographen, Choreographinnen und Künstler*innen aus verschiedenen Bereichen, sowohl aus Indonesien als auch aus vielen anderen Ländern, stellen kostenlose Videolinks ihrer Arbeiten zur Verfügung, die jeder zu Hause anschauen kann. Ich bleibe weiterhin mit meinem Team oder Kollegen und Kolleginnen in verschiedenen Städten über E-Mail und Videotelefonie in Kontakt, damit wir unsere weitere Arbeit vorbereiten können.
 
Jerome Bel ist ein Konzeptkünstler aus Frankreich. Seit 2017 interessiere ich mich für seine Werke. Er ist bekannt für sein Konzept „Nicht-Tanz“, mit dem er oft provokative, unterhaltsame Werke schafft und die Konventionen der darstellenden Künste in Frage stellt. Einige Auszüge seiner Arbeit sind auf Youtube zu sehen.

Eines von Bels Werken, das mich sehr inspirierte, war „Pichet Klunchun and Myself“. In dieser Arbeit sehen Bel und Pichet Klunchun (ein thailändischer Choreografer und Tänzer) so aus, als würden sie sich auf der Bühne belanglos unterhalten. In Wirklichkeit sprechen sie jedoch über sehr ernste Themen, unter anderem über ihre kulturellen Unterschiede, ihre Stellung zu Gott und wie sie Tanz interpretieren.
 


Weitere Tanzvideos von Jerome Bel:

 

Empfehlenswerte Bücher

Zurzeit lese ich das Buch „Sejarah Estetika“ (Die Geschichte der Ästhetik) von Martin Suryajaya. Ich habe noch nicht alles gelesen, aber bisher gefällt mir der Teil, in dem es um die vorrangige Bedeutung und Schönheit eines Kunstwerks geht. Außerdem ist das Buch „Jangan Membuat Masalah Kecil jadi Masalah Besar”(Mach aus einer Mücke keinen Elefanten) von Richard Carlson eines meiner Lieblingsbücher. Wenn ich dieses Buch lese wird mir klar, dass das Leben eine Frage der Perspektive ist. Deshalb sollte ich die Dinge nüchtern sehen. Sie nicht auf die leichte Schulter nehmen, aber auch nicht überbewerten.

Sekarang aku sedang membaca buku “Sejarah Estetika” karya Martin Suryajaya. Aku belum selesai membaca seluruhnya, namun untuk tahap awal aku sangat menyukai bagian yang membahas makna kesubliman dan keindahan satu karya seni. © Ayu Permata Sari


Buku Masalah © Ayu Permata Sari


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