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Gespräch mit Judith Schalansky
„Verzeichnis einiger Verluste“ in indonesischer Übersetzung

„Wie alle Bücher ist auch das vorliegende Buch von dem Begehren angetrieben, etwas überleben zu lassen, Vergangenes zu vergegenwärtigen, Vergessenes zu beschwören, Verstummtes zu Wort kommen zu lassen und Versäumtes zu betrauern. Nichts kann im Schreiben zurückgeholt, aber alles erfahrbar werden. So handelt dieser Band gleichermaßen vom Suchen wie vom Finden, vom Verlieren wie vom Gewinnen und lässt erahnen, dass der Unterschied zwischen An- Abwesenheit womöglich marginal ist, solange es die Erinnerung gibt."

Die Bindung an das Buch ist eine enge Freundschaft seit ihrer Kindheit, sagte Judith Schalansky, Autorin des Buches „Verzeichnis einiger Verluste“.

„Verzeichnis einiger Verluste“, ein Buch mit dem Thema ‚Verlust’: etwas, das fehlt, etwas, das ersehnt wird. Es lässt sich erahnen, dass das Nichts und das Dasein komplementär sind, sich gegenseitig brauchen wie ‚Ying und Yang'. Dass sie einen leeren Raum hinterlassen, der zugleich wieder aufgefüllt werden muss.

Judith Schalansky ist gut darin, Wörter, Sprachstile und Details zu setzen und sie in eine Geschichte zu verwandeln, die auf einer sehr tiefgründigen Recherche basiert, den Raum erforscht und die Grenzen zwischen Realität und Imagination, zwischen Realität und Mythos und zwischen Fakt und Fiktion überschreitet. Eine ausgestorbene Tigerrasse oder den Verlust einer Insel im Pazifischen Ozean: „Verzeichnis einiger Verluste“ enthält 12 unabhängige Geschichten, in denen das neue Denken zum Verständnis des Themas Verlust durch gründliche Wissensforschung fundiert und in Geschichten verpackt wird.

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