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Konferenzreihe 2019 - 2020
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Multilaterale Ansätze zur Regulierung von Meinungsfreiheit im Internet


Donny B.U. © Goethe-Institut Indonesien Donny B.U. ist Mitbegründer von ICT Watch, einer indonesischen Nichtregierungsorganisation, die mit ihrer Online-Kampagne Internet Sehat für einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet eintritt. 2012 hat er für seine Arbeit zu den Themen Meinungsfreiheit, Cyper-Aktivismus und Bürger-Journalismus den Ashoka Förderpreis erhalten. Neben seinem Engagement für ICT Watch ist Donny Mitbegründer von SAFENet (Southeast Asia Freedom Of Expression Network) sowie des Indonesian Internet Governance Forum. Momentan Ist er Mitglied eines Expertenteams des indonesischen Ministeriums für Kommunikation und Informationstechnologie (MCIT) und ist darüber hinaus unregelmäßig als Dozent an führenden Universitäten des Landes tätig.

Seit vielen Jahren bereist Donny sämtliche Regionen Indonesiens, um mit Informationsaktivist*innen, Interessensgemeinschaften und der breiten Öffentlichkeit Erfahrungen rund um die Themen digitale Kompetenz und Online-Privatsphäre auszutauschen.

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Fake News und schrumpfende zivilgesellschaftliche Freiräume in Singapur


Kirsten Han © Goethe-Institut Indonesien Kirsten Han ist eine freiberufliche Journalistin aus Singapur und Chefredakteurin von New Naratif, einer Plattform für Journalismus, Forschung, Kunst und Vernetzung in Südostasien. Ihre Arbeit beschäftigt sich vornehmlich mit den Themen soziale Ungleichheit, Menschenrechte, Politik und Demokratie. 2019 erhielt sie für ihre Stellungnahmen zum Thema Fake News und Meinungsfreiheit in Singapur und Südostasien den Human Rights Press Award. Ihr Essay The Silhouette of Oppression („Die Silhouette der Unterdrückung”) wurde 2019 von Epigram Books veröffentlicht.

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Warum der Kampf gegen Hate Speech und Fake News gefährlich für die Bürgerrechte ist

Markus Reuter © Goethe-Institut Indonesien Markus Reuter beschäftigt sich als Redakteur bei netzpolitik.org mit den Themen Grund- und Bürgerrechte sowie soziale Bewegungen. Er schreibt unter anderem über Hate Speech und Zensur, Fake News und Social Bots und war in diesem Themenfeld zwei Mal als Sachverständiger in den Deutschen Bundestag geladen. Weitere Schwerpunkte sind Kultur- und Medienwandel, rechtsradikale Strategien im Internet sowie die Nutzung sozialer Medien durch staatliche Institutionen wie der Polizei.
 
Netzpolitik.org ist eine Plattform für digitale Freiheitsrechte und investigativen Journalismus. Netzpolitik.org ist gemeinnützig und wird von tausenden einzelnen Spenderinnen und Spendern finanziert.

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Soziale Netzwerke als Rekrutierungsmedium für Terrornetzwerke

Nasir Abas © Goethe-Institut Indonesien Nasir Abas ist eine Person des öffentlichen Lebens in Indonesien und hat sich von 1987 bis 2003 aktiv in zahlreichen extremistischen islamischen Gruppierungen engagiert. Seit 2003 ist er Partner von Detachment 88, einer Anti-Terror-Einheit der indonesischen Staatspolizei. Nasir unterstützt auch die Anti-Terror-Gruppe der Regierung (Badan Nasional Penanggulangan Terorisme – BNPT), um sich öffentlich gegen gewalttätige Extremisten stark zu machen und arbeitet mit staatlichen Deradikalisierungsprogrammen zusammen.
 
Auch andere Regierungsinstitutionen wie das Ministry Of Social Affairs („Ministerium für soziale Angelegenheiten“), das Directorate General Of Correction, das sich für Reformen im Vollzugsbereich einsetzt, das Ministry of Religious Affairs („Ministerium für religiöse Angelegenheiten”) sowie das Militär haben Nasir in ihre Anti-Terror-Arbeit einbezogen. Nasir Abas hält zudem Vorträge an Universitäten, vor allem im Jakarta Centre For Law Enforcement Cooperation (JCLEC) Trainingszentrum, das sich mit Themen rund um den Strafvollzug beschäftigt. 

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Ist Facebook für Massenmorde in Myanmar verantwortlich? – Zur Rolle sozialer Plattformen

Saijai Liangpunsakul © Goethe-Institut Indonesien Saijai Liangpunsakul ist Social Impact Director am und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Themen Tech for Peace, Hate Speech und Open Data. Der Einsatz von Technologien und Open Data zur Ermöglichung von freien und fairen Wahlen in Myanmar ist ihr ein besonderes Anliegen.
 
Saijai möchte zudem mit Hilfe von Technologie den sozialen Wandel vorantreiben. In bislang 15 Ländern hat sie benachteilige Bevölkerungsgruppen mit Projekten zur Bereitstellung nützlicher Technologien unterstützt. Saijai hat unter anderem eine mobile Anwendung für Hebammen in Myanmar entwickelt und war als Innovationsberaterin für ein USAID Leuchtturmprojekt zur Bekämpfung von HIV/AIDS tätig. Sie wurde mit dem People’s Choice Award im Bereich mobile Lösungen beim Projekt USAID mStar ausgezeichnet.

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Die Mechanismen ultra-rechter digitaler Propaganda in Deutschland


Patrick Stegemann © Goethe-Institut Indonesien Patrick Stegemann ist ein deutscher Journalist und Filmemacher. Er beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit ultra-rechten Gruppierungen in Deutschland und deren Auftreten im Netz. Sein Film Lösch Dich über Hass und Hetze im Internet hat zahlreiche Preise gewonnen. Stegemann arbeitet als Reporter, Journalist und Formatentwickler für deutsche Fernsehsender. Seine Arbeit dreht sich um Online-Kommunikation, rechtsextreme Gruppen und die digitale Wirtschaft. Sein erstes Buch „Die rechte Mobilmachung - Wie rechte Aktivisten im Netz die Demokratie bedrohen" (Ullstein/Econ), das er gemeinsam mit Sören Musyal geschrieben hat, erscheint Anfang 2020. Die Autoren beschreiben darin, welche Strategien ultra-rechte Gruppierungen in der Online-Welt anwenden.

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Podiumsdiskussion 1 - Taktiken gegen Online-Extremismus

Podiumdiskussion © Goethe-Institut Indonesien Online-Kommunikation ist anonym, schnell und effizient – darum ist sie ein beliebtes Mittel, um Gleichgesinnte zu finden, Meinungen auszutauschen und Aktivitäten zu koordinieren. Das Netz ist dabei ebenso eine Plattform für Randgruppen, die sich vernetzen und gegenseitig unterstützen können, wie für extremistische Gruppen, die hier ihre Ideologien verbreiten, neue Mitglieder rekrutieren und im schlimmsten Fall Anschläge planen.
 
Wer aber ist dafür verantwortlich, Online-Extremismus zu erkennen und darauf zu reagieren? Sollten Plattformbetreiber für den hochgeladenen Inhalt haften? Sind Nutzungseinschränkungen oder gar eine Blockade des Zugangs zu Online-Kommunikationsdiensten ein wirksames Mittel in Krisenzeiten?
In diesem Panel werden Ansätze erörtert, mit denen unterschiedliche Gesellschaften diesem Themenkomplex begegnen.

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Podiumsdiskussion 2 - Einschränkungen und Filter als „Neue Normalität“?

Podiumsdiskussion © Goethe-Institut Indonesien Es ist nicht immer leicht, Online-Konversationen in Raster wie „harmlos“ oder „schädlich“ einzustufen. Es gibt viele Formen von Mobbing, Manipulation und Provokation, bei denen eine genaue Differenzierung schwerfällt. In Indonesien gibt es etwa einen übergeordneten Begriff für alle unerwünschten Akte digitaler Kommunikation: „Negative Inhalte“. Dazu gehören alle Formen der Nacktheit, die in den meisten europäischen Ländern nicht als anstößig gelten würden. In Ländern wie Thailand oder Singapur hingegen gelten bestimmte politische Diskurse als tabu.
 
In diesem Panel wird das Sperren von Inhalten aus verschiedenen Perspektiven heraus beleuchtet: Meinungsfreiheit muss sein, aber es gibt Grenzen. Wo genau liegen diese und wer hat die Macht und die Legitimation, als Internet-Polizei zu agieren?

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