Kurzgeschichte Das Regenhaus

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Am Anfang wunderten sie sich, warum Narpati dem Haus den Spitznamen Regenhaus gegeben hatte. Sie selbst sahen überhaupt kein Wasser vom Dach heruntertropfen

Narpati besuchte das Regenhaus zum ersten Mal im Alter von fünf Jahren. Es war der fünfte Tag der Trockenzeit gewesen und ihre Mutter hatte sie exakt beim ersten Hahnenschrei geweckt. Zum Duschen war es an jenem trockenkalten Morgen noch zu frisch gewesen. Deshalb wusch die Mutter ihr lediglich das Gesicht mit Wasser aus dem halbleeren Kachelbecken des Badezimmers. Sicherlich hatte ihr Vater am Vorabend vergessen, neues Wasser aus dem Brunnen zu schöpfen. Sie trug ein weißes Kleid und die Haare zu zwei Schwänzen gebunden, als sie im Tragetuch ihrer Mutter, die Augen geschlossen, das Haus verließ. Ihr Vater begleitete sie nicht. Warum auch immer.

Das Regenhaus lag nur drei Stunden entfernt. Vielleicht waren es auch fünf. Wer weiß. Narpati erinnerte sich nicht mehr. Denn als sie ihre Augen wieder öffnete, befand sie sich bereits in einem pendopo, dem für javanische Wohnhäuser typischen Empfangspavillon. Wahrscheinlich trug ihre Mutter sie später hinüber zum Haupthaus. Vieles hatte sie nicht mehr richtig vor Augen. Ein Bild aber hatte sich in ihr Gedächtnis eingebrannt. Wasser, das stetig entlang des gesamten Dachvorsprungs zu Boden tropfte. Narpati liebte Regen. Und überhaupt alles, was mit Wasser zu tun hatte. Wasser war ihr Element, denn sie hasste die Trockenheit dieser Jahreszeit, in der ihre Augen oft durch die vielen kleinen Staubpartikel gereizt waren. Außerdem tat es ihr leid, zu sehen, wie ihr Vater bis in die Berge hinaufsteigen musste, um Wasser zu finden.

Als Narpati das Wasser entdeckte, wusste sie sofort, dass sie das Regenhaus mochte. Sie gab ihm diesen Namen, da sie während ihres gesamten Aufenthaltes sehen konnte, wie das Dach in einen Schleier aus fallendem Wasser eingehüllt war. Narpati musste an das leicht durchlöcherte Moskitonetz denken, das ihr Vater immer kurz vor dem Schlafengehen über ihrem Bett anbrachte.
Mutter erklärte ihr, dies sei das Haus ihrer Tante. Kurz darauf lernte Narpati, Bude, wie sie die ältere Schwester ihrer Mutter korrekt ansprach, kennen. Das Gesicht der weißhaarigen Frau ähnelte dem ihrer Mutter. Der Name ihrer Tante war ihr entfallen. Narpati erinnerte sich nur noch, wie ihre Mutter sie mit rotem Reis gefüttert hatte. Als Beilagen hatte es Gemüse und Blüten des Turi-Baumes in Erdnusssauce, Spinat, Schlangenbohnen und Sardellencracker gegeben. Nach dem Essen verbrachte Narpati ihre Zeit am Dachvorsprung, spielte mit dem heruntertropfenden Wasser und sammelte schließlich zur Erde gefallene Frangipani-Blüten als Mitbringsel für ihren Vater. Irgendwann rief ihre Mutter nach ihr und sie machten sich auf den Heimweg. Zum Abschied küsste Narpati die Hand ihrer Tante. Ihre runzligen Hände rochen nach zerstoßenen Gewürznelken und Betelnüssen.

*

Es war fünf Monate her, seit Vater fortgegangen war. Mutter sagte, er müsse nach mehr Holz suchen, um die in Auftrag gegebenen Tische und Stühle fertigen zu können. Narpati litt unter der Stille und fühlte sich einsam. Ihrem Vater waren immer so viele Spiele eingefallen. Oft baute er kleine Autos aus den Schalen der Pomelo, bastelte Ketten aus den Stielen von Maniokblättern oder spielte mit ihr Verstecken. Am liebsten versteckte sich Narpati in den Höhlen des Kapokbaumes, die groß genug waren, um ihren ganzen Körper darin zu beherbergen. Einmal war sie in solch einer Baumhöhle sogar fest eingeschlafen. Die Luft im Inneren des Baumes war angenehm kühl und es war ihr, als hörte sie das gleiche Wispern, wie sie es schon im Regenhaus wahrgenommen hatte. Die Stimme ähnelte der des rebab, das ihr Vater häufig bei Vollmond spielte.

Jetzt hörte Narpati niemals mehr den Klang seiner Saiten. Sie fand keinen Spielkameraden, der so herzlich war wie ihr Vater. Ihre Mutter spielte nicht gerne. Sie verbrachte ihre Zeit lieber mit dem Lesen von Palmblatt-Schriftrollen, die sie im Hinterzimmer aufbewahrte. Narpati hoffte auf eine schnelle Rückkehr ihres Vaters. Doch als sie Mutter fragte, wann Vater heimkäme, schwieg diese nur, als hätte sie Narpatis Frage nicht gehört.

In derselben Nacht glaubte Narpati im Schlaf die Stimme ihres Vaters zu hören. Sie wachte auf und erblickte ihre Mutter, die auf der Bettkante saß und sie anstarrte.

„Wir müssen gehen, Kind.“

„Wohin, Mutter?“

„Zum Haus deiner Tante Kanti. Sie erwartet uns bereits.“

Narpati freute sich, endlich wieder zum Regenhaus zurückkehren zu können. Seit ihrem Besuch vor zwei Jahren hatte Narpati oft von diesem Ort geträumt. Seltsam, als öffnete sich eine mit alten Erinnerungen gefüllte Schublade. Als hätte Narpati dort einmal für lange Zeit gelebt. Dabei hatte sie in dem Regenhaus nicht einmal übernachtet, sondern ihm lediglich einen Besuch abgestattet. Und dies auch nur ein einziges Mal. Hm, vielleicht als sie ein Baby gewesen war? Doch als sie ihre Mutter danach fragte, hieß es, ihre Eltern hätten sie noch nie im Leben dorthin mitgenommen.

Draußen verbarg dichter Nebel den Vollmond. Die Stille der Nacht wurde immer beklemmender. Nur das Hufgetrappel des Pferdes, das vom Dokar-Kutscher (1) angetrieben wurde, war zu hören. Mutter wurde schweigsam. Ebenso Narpati. Damals, auf ihrer ersten Reise zum Regenhaus, war sie eingeschlafen. Nun war sie etwas älter und wachsamer. Und so war sie darum bemüht, sich den Wegverlauf einzuprägen, wenn dies auch keine einfache Aufgabe war, denn der Nebel gab das Mondlicht nicht frei. Kurz vor Sonnenaufgang erblickte Narpati das Regenhaus. Die Straße verlief bergab und wie sich zeigte, lag es in einer Biegung weiter unten. Der Dokar-Kutscher musste sein Pferd sichtlich zügeln, damit es nicht zu schnell lief. Aus der Kutsche heraus sah Narpati das Dach des Regenhauses, von dem immer noch Wasser hinabrann. Sie konnte es kaum erwarten mit dem vom Überhang tropfenden Wasser zu spielen.

Als sie vor dem Haus anhielten, sah Narpati ihre Tante bereits im pendopo warten. Ihr weißes Haar fiel lose über ihre Schultern wie die Haare einer Fee, die sie einst im Bambushain hinter dem Haus gesehen hatte. Die Fee hatte gelächelt. Es war das gleiche Lächeln wie das ihrer Tante. Warm und herzlich. Narpati fielen die Augen zu. Sie spürte wie ihr Körper aus dem Arm der Mutter in die Hände einer anderen Person wechselte. Bestimmt waren es die Hände ihrer Tante. Sie wurde in ein Zimmer gebracht, in dem es nach Jasminblüten duftete. Undeutlich hörte sie, wie sich ihre Mutter von der Tante verabschiedete.

„Schwester, ich muss meinen Mann suchen. Ich vertraue dir Narpati an. Ich weiß, es ist an der Zeit, dass sie bei dir wohnt.“ Ihre Mutter sprach mit heiserer, schmerzerfüllter Stimme. Narpati verspürte den Drang ihre Augen zu öffnen, zu ihrer Mutter zu laufen und deren Körper, der seit dem Fortgehen des Vaters immer kränklicher wurde, zu umarmen. Doch der Jasminduft ließ sie immerzu wieder einschlafen.

*

Narpati war nun neun Jahre alt. Seit zwei Jahren gab es keine Nachrichten mehr von ihrer Mutter. Jedes Mal, wenn sie ihre Tante nach ihren Eltern fragte, antwortete diese lediglich, ihrer Mutter und ihrem Vater ginge es gut. Wenn es ihnen gut ging, warum holten sie sie denn nicht ab? Es war nicht so, dass sie ihre Tante nicht gemocht hätte. Sie fühlte sich durchaus wohl im Regenhaus. Es war ihr dort nie langweilig. Nach und nach hatte sie sogar ein paar neue Freunde gefunden, die nur unweit vom Haus ihrer Tante entfernt wohnten. Insgesamt waren es fünf und drei von ihnen waren ungefähr im gleichen Alter wie Narpati. Die Freunde verbrachten ihre Zeit oft im Regenhaus.

Gewöhnlich kamen sie gleich nach dem Frühstück, um mit Narpati zu spielen. In der ersten Zeit hatten sie nicht im Regenhaus spielen wollen, sondern Narpati lieber mit zum See genommen, der zehn Minuten Fußweg entfernt lag. Einmal fragte Narpati ihren Freund Rusdi nach dem Grund dafür, schließlich besaß das Regenhaus doch einen riesigen Garten voller Bäume, in dem man wunderbar Verstecken spielen konnte. Rusdi berichtete, die Erwachsenen hätten es ihnen verboten, dort zu spielen. Warum, wusste er aber nicht. Die Kinder hatten Narpati jedoch unbedingt kennenlernen wollen. Denn sie hatten schon häufig beobachtet, wie Narpati mit den Bäumen plauderte und dachten, sie sei einsam.

Am Anfang wunderten sie sich, warum Narpati dem Haus den Spitznamen Regenhaus gegeben hatte. Sie selbst sahen überhaupt kein Wasser vom Dach heruntertropfen. Schließlich wies die Tante Narpati an, die Köpfe ihrer Freunde, einen nach dem anderen, in ihren Händen zu halten. Als erstes war Rusdi an der Reihe gewesen. Er sagte, es käme ihm so vor, als höre er Wasser auf den Erdboden tropfen. Langsam begannen auch seine Augen die Wassertropfen wahrzunehmen. Nach Rusdi berührte Narpati die Köpfe der anderen und auch sie fingen an, das Wasser zu sehen. Seit diesem Erlebnis wollten Narpatis Freunde gerne im Regenhaus spielen. Oft pflückten sie die feurigschimmernden Blüten des Ashokabaumes und zupften, so wie Tante Kanti es ihnen gezeigt hatte, die Staubblätter heraus, um den Nektar aus ihnen zu genießen. Mit der Zeit konnten sie auch die Stimmen hören, die sich immer wieder am Brotfruchtbaum in der Ecke des Gartens versammelten. Es waren sanfte Stimmen, manchmal nicht mehr als ein Wispern. Wulan, Rusdis kleine Schwester, schlief sogar einmal unter diesem Baum ein. Sie sagte, die Stimmen machten sie müde. Im Schlaf träumte sie von einem regenbogenfarbenen Nebel, der von den Hügeln herabstieg und über dem Regenhaus zum Stehen kam. Als sie von diesem Traum erzählte, wurde Bude sichtlich schweigsam. Nicht lange darauf, ging sie in die Küche, bereitete roten Reisbrei zu und forderte alle auf, davon zu essen.

Seit Wulans Traum wachte Narpati häufig mitten in der Nacht auf. Dann suchte sie stets nach ihrer Tante und fand sie meist im Garten wieder. Ihr Haar fiel ihr lose über die Schultern. Narpati wusste nicht, was ihre Tante sagte, doch ihre Lippen formten eindeutig Wörter. In einer dieser Nächte schwebten zwei Lichtstrahlen vor ihr, der eine lila, der andere blau. Narpati verspürte ein seltsames Gefühl in ihrem Inneren. Es war ihr, als kenne sie diese beiden Lichtstrahlen. Sie sehnte sich nach ihnen, konnte aber nicht erklären, warum sie die beiden am liebsten in die Arme geschlossen hätte.

*

Seit diesem nächtlichen Erlebnis kamen ihre Freunde nicht mehr zum Regenhaus.

Einmal nahm Narpati all ihren Mut zusammen und ging zu Rusdi nach Hause. Er und seine Schwester Wuland empfingen Narpati vor der Mauer, die das Grundstück umgab. Doch sie luden Narpati nicht ein, hereinzukommen.

„Mbak Narpati, ich darf nicht mehr zu Dir nach Hause kommen. Dabei würde ich so gerne wieder unter dem Brotfruchtbaum schlafen. Es ist so friedlich dort.“ Wulan wirkte ängstlich, als sie dies sagte. Immer wieder blickte sie sich um, als beobachtete jemand die Drei vom Haus aus.

Rusdi erklärte, ihre Eltern erlaubten es den beiden nicht mehr mit Narpati zu spielen. Weiterhin berichtete er, dass auch die Eltern der anderen Freunde es ihren Kindern verboten hatten, Narpati zu besuchen.

Als Narpati wieder zu Hause war, befragte sie hierzu ihre Tante, obgleich sie bezweifelte, von ihr eine Antwort zu erhalten. Sie wusste, ihre Tante sprach nicht viel. Selbst als Narpati sie nach dem Verbleiben ihrer Eltern fragte, hatte Tante Kanti nur gelächelt und sie gebeten, geduldig zu sein.

„Deine Eltern sind immer in Deiner Nähe, Narpati.“, sagte sie, während sie ihrer Nichte über den Kopf streichelte.

Natürlich glaubte Narpati dies nicht. Sie wünschte sich so sehr, dass ihre Eltern kämen, um sie abzuholen. Jedes Mal, wenn sie eine der Dokar-Kutschen kommen hörte, rannte sie aus dem Haus, in der Hoffnung, in ihr die Gestalten ihrer Eltern zu entdecken. Doch das Warten war vergeblich. Schließlich nutzte sie die Zeit, um sich einiges von ihrer Tante beibringen zu lassen. So lernte sie zum Beispiel, ein Laubblatt schweben zu lassen oder den Docht der Petroleumlampe im Garten nur durch leichtes Pusten zum Brennen zu bringen. Nun, nachdem ihre Freunde dem Regenhaus fernblieben, war Narpati fest entschlossen, ihre Tante dazu zu zwingen, bislang unausgesprochene Fragen zu beantworten. Über die Erwachsenen, die ihren Freunden verboten, zum Regenhaus zu kommen; über die Vollmondnächte, in denen sie ihre Tante zwischen den Bäumen im Garten umherfliegen sah. Sie wollte auch wissen, warum sie beim Versteckspielen immer auf Anhieb wusste, wo sich ihre Freunde versteckten. Oder wie es sein konnte, dass ihr heftiges Weinen einmal Donnergrollen am Himmel erzeugt hatte. Es waren keine Antworten, die sie von ihrer Tante erhielt. An jenem Nachmittag, als sie von Rusdis Haus zurückgekehrt war, forderte Tante Kanti sie auf, ihre Kleider zu packen. Hierfür hatte sie bereits zwei längliche Batiktücher zurechtgelegt, die sie zu Reisebündeln verknoten sollte. Narpati konnte nur wenige Kleidungsstücke mitnehmen. Doch sie besaß ohnehin nicht viele Anziehsachen. Ihre Tante packte auch ihre Kleidung und ein paar andere Dinge ein. Narpati sah wie ihre Tante ein Kästchen mit Goldschmuck und zehn Bündel Geldscheine in einen Stoffbeutel steckte. Nachdem die Sonne untergangen war, folgte Narpati ihrer Tante aus dem Regenhaus hinaus.

Seltsam. Als Narpati den pendopo verließ, bemerkte sie, dass kein Wasser mehr vom Dach tropfte. Sie blickte zu ihrer Tante hinüber. In dem Moment fiel ihr auf, wie alt die Frau geworden war. Ihr dünner Körper, um den sie ein schwarzgestreiftes Tuch gewickelt hatte, wirkte schwach und gebrechlich. Mit Petroleumlampen in der Hand gingen sie die Straße in Richtung der Hügel hinauf. An diesem Abend waren keine Sterne zu sehen. Vielleicht war es bewölkt. Wenn es doch das wäre, dann würde es sicherlich den ersten Regenguss des Jahres geben. Den Regen, auf den die Dorfbewohner so sehr warteten.

Als sie fast oben auf dem Hügel angekommen waren, drehte Narpati sich um und versuchte einen letzten Blick auf das Regenhaus zu werfen. Sie sah wie das Haus mit dem pyramidenförmigen Dach von vielen brennenden Fackeln umzingelt war. Von hier oben erinnerten die Fackeln an Glühwürmchen, die sie einst in der Nähe des Sees gefangen hatte. Plötzlich berührte eines der Glühwürmchen das Haus. Nun färbte es sich gelbrot.

In dieser Nacht hätte es kalt sein müssen. Doch Narpati spürte, wie der trockene Wind die Hitze des Regenhauses zu ihnen hinauftrug, welches Stück für Stück von den Glühwürmchen verschlungen wurde. Narpati wusste nicht, wann sie wieder zum Regenhaus zurückkehren würde können. Dabei hatte sie gehofft, dort auf ihre Mutter und ihren Vater warten zu können bis diese sie wieder abholten. An dem Ort, an dem sie ihre Mutter zum letzten Mal gesehen hatte und an dem sie neue Freunde gefunden hatte. Freunde, die sehen konnten, was sie sah und fühlen konnten, was sie fühlte.
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(1) Dokar-Kutsche: Zweirädrige Kutsche ohne Bremse, traditionelles öffentliches Transportmittel (in vielen Teilen Indonesiens).
 

Dewi Ria Utari wurde 1977 in Jepara auf Zentraljava geboren. Zunächst arbeitete sie als Journalistin, 2003 begann sie jedoch Kurzgeschichten zu schreiben. Ihre Arbeit wurde im Djakarta, A +, Spice, Media Indonesia, Koran Tempo und Kompas veröffentlicht, sowie in Sammelbänden, wie Ripin: vom Kompas zusammengestellte Kurzgeschichten 2005 -2006, dem Pena Kencana Literaturpreis 2008 und Cinta di atas Perahu Cadik: vom Kompas zusammengestellte Kurzgeschichten 2007.