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Freiraum

Das Projekt Freiraum möchte erkunden, wie es in den Städten Europas um die Freiheit bestellt ist. Welche Fragen ergeben sich, wenn Bürgerinnen und Bürger, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Kulturschaffende ganz ortsspezifisch über den Begriff „Freiheit“ nachdenken? Welche Probleme werden in einer Stadt erkennbar?
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Mann mit Ball© Goethe-Institut / Caroline Lessire

Freiraum Dublin - Unser Film

Europa ist im Begriff, sich zu ändern. Populistische und nationalistische Parteien erleben in vielen Ländern Zuspruch. Skepsis gegen die EU, wie sie sich zum Beispiel im Brexit-Referendum artikuliert, ist nicht auf Großbritannien beschränkt.
 
Das Goethe-Institut versteht sich als Institution mit europäischem Auftrag. Es tritt für die Vision der europäischen Integration ein, macht sich für einen gemeinsamen europäischen Kulturraum stark, der auf kultureller Vielfalt und Eigenständigkeit basiert, und verpflichtet sich einem entsprechenden Wertekanon, der Inklusion, Offenheit, Freizügigkeit und Gerechtigkeit einschließt. Zugleich ist es sich der oben skizzierten Prozesse und des als krisenhaft empfundenen Status Quo bewusst. Blind am bisherigen Narrativ vom vereinten Europa festzuhalten, kann vor diesem Hintergrund leicht wie Realitätsverweigerung wirken. So wie Europa die Herausforderung annehmen muss, so muss auch das Goethe-Institut sein bisheriges europapolitisches Engagement akzentuieren.
 
Ein Beitrag zu dieser Neupositionierung ist das Großprojekt „Freiraum“, das seit 2017 bis einschließlich Anfang 2019 stattfindet, für das jede teilnehmende Stadt eine Frage formuliert, die auf das Konzept der Freiheit Bezug nimmt. Während dieses Projekts steht jedes Institut in Kooperation eines anderen Instituts, um so den interkulturellen Austausch auf europäischer Ebene zu fördern.

Kunst und Kreativität, Gemeinschaft und ein erleichterter Zugang zur Hochschulbildung – ein Weg zur Freiheit in Europa?
 
Als Teil des vom Goethe-Institut initiierten europaweiten Projekts „Freiraum“, beschäftigt sich Dublin mit wirtschaftlicher Ungleichheit und den Grenzen der Freiheit in Europa. In diesem Kontext strebt das Projekt eine Zusammenarbeit zwischen den Trinity College Access Programmen und dem Dublin City Council an, um sich mit den Faktoren für den ungleichen Zugang zu höherer Bildung in Dublins Stadtzentrum zu befassen.
 
Im Stadtzentrum von Dublin gibt es die unterschiedlichsten soziale und bildungsrelevante Herausforderungen die u.a. zu Folge haben, dass die Anzahl der Studierenden halb so hoch wie der nationale Durchschnitt ist. 
Das Projekt möchte Schüler von weiterführenden Schulen in unterrepräsentierten Gegenden befähigen, sich mit Möglichkeiten der Hochschulbildung auseinanderzusetzen, indem ihnen die Gelegenheit gegeben wird, an Führungsprojekten teilzunehmen, die sich auf die Steigerung des Bewusstseins und des Engagements der Gemeinschaft mit Hilfe der kreativen Künste konzentrieren.
 
Künstler denken auf eine eigene Art und Weise, was häufig zu überraschenden Ergebnissen führt. Das City Arts Office, eine auf die entwicklungsorientierte spezialisierte Abteilung des Dublin City Council, wird mit dem Trinity College Dublin, dem Goethe-Institut und den programmbezogenen Schulen zusammenarbeiten und die Schüler in diesen künstlerischen Gedankenweg einführen, indem sie ihnen zeigen, wie sie ihre Kreativität und Fantasie einsetzen können, um Chancen in der Schule und in ihrer Nachbarschaft zu erkennen. Künstler werden den Schülern helfen, ihre Erfahrungen als Zuschauer, Teilnehmer und als Praktizierender zu stärken und zu vertiefen. Das Projekt findet in Begleitung des Thinktank for Action on Social Change (TASC) statt. Mit Nancy als Projektpartner, bestehen der direkte Austausch und damit die Grenzen überschreitende Auseinandersetzung der projektbezogenen Fragestellungen.

Unsere Lokalen Partner:
 
Trinity Access Programmes (TAP)
Die Aufgabe des „Trinity Access Programmes“ liegt in der partnerschaftlichen Arbeit im gesamten Bildungswesen, mit Studenten, Lehrern, Familien, Nachbarschaften und Unternehmen, um den Zugang und Teilhabe an einer Hochschulausbildung für unterrepräsentierte Gruppen in Irland zu erweitern.
 
City Art Office, Dublin City Council

„Dublin City Arts Office“ ist eine Serviceeinrichtung innerhalb des „Dublin City Council“, die das Ergebnis einer strategischen Investition in die Kunstszene der Stadt Dublin darstellt. Es führt, entwickelt und arbeitet in Partnerschaften, unterstützt Künstler, Kunstorganisationen und Stadtprojekte, um hochwertige Kunsterfahrungen zu ermöglichen, die das kulturelle Leben Dublins bereichern.
 
Thinktank for Action on Social Change (TASC)
Der „Thinktank for Action on Social Change“ ist eine Organisation, die die Förderung des Bewusstseins für wirtschaftliche und soziale Ungleichheit sowie die Förderung von demokratischen Prozessen auf theoretische und praktische Weise angeht.
 
 

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