Timothy Jackson über Percy Thomas Jordan

Percy Jordan war der Sohn von Pastor Dr. Thomas Jordan, dem Rektor von Magherafelt, und dessen Frau Marianne. Er und seine ältere Schwester Maria waren schon in jungen Jahren verwaist und lebten bei meinen Großeltern väterlicherseits, da meine Großmutter ihre Cousine ersten Grades war. Nachdem er St. Columbas College in Rathfarnham besucht hatte, begann er, am Trinity College in Dublin zu studieren; es gibt keine Aufzeichnungen, ob er dort einen Abschluss gemacht hat, aber es ist bekannt, dass er die Offiziersausbildung begonnen hat, als er noch Student war.

2. Leutnant Percy Thomas Jordan 2. Leutnant Percy Thomas Jordan | Quelle: J.W. Jackson So kam es, dass er sich für den Dienst im Ersten Weltkrieg einschrieb, am 14. Oktober 1914 wurde er als zweiter Leutnant im dritten Bataillon der Royal Inniskilling Fusiliers aufgenommen. Am 2. Juli 1915 wechselte er von diesem Bataillon zum ersten, Teil der 29. Infanterie Division, die den Mittelmeer-Expeditionstruppen zugeordnet war. Keine zwei Monate später am 30. August schrieb Maria an meine Großmutter: „Der furchtbare Schlag ist gefallen. Das Kriegsministerium informierte uns heute, dass unser Schatz am 21. August getötet wurde.“ Er starb auf den Dardanellen, wo seine Truppen einen Angriff gegen die türkischen Linien führten. Ein Mitglied seines Bataillons schrieb später: „Wir sind circa 400 Meter vorgerückt und waren gezwungen, uns wieder 100 Meter zurückzuziehen. Wir formierten uns wieder und rückten wieder vor und bei diesem Vorrücken sah man Mr. Jordan fallen … Mr. Jordan war sehr gut und freundlich zu seinen Männern und seine Männer hielten sehr viel von ihm.“

Sein Name ist auf dem Helles Memorial zu sehen, einem Obelisken, der über 30 Meter hoch ist, und auf der Spitze der Halbinsel Gallipoli steht. Er war einer von denen, die es auf allen Seiten gab, und deren Leben beendet wurde, als es gerade erst begonnen hatte. Mein Bruder Bill schrieb dazu: „Es war eine sinnlose Verschwendung von Leben in einem der blutigsten und am wenigsten erfolgreichen Unternehmen in einem Krieg der Blutbäder, der nur wenig gerechtfertigt scheint und noch weniger erreicht hat.“ Wir beide erinnern uns an die Zuneigung, mit der Maria im hohen Alter immer noch von Percy sprach.