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Verhandlungssachen© Goethe-Institut

Deutsch-Israelisches Projekt
Verhandlungssachen

Verhandlungen und Friedensabkommen haben die Welt vermutlich stärker beeinflusst als bewaffnete Konflikte und kriegerische Auseinandersetzungen. Trotzdem richten Geschichtsbücher und allgemeine Narrative ihren Fokus oft auf die Kriege der Vergangenheit und Gegenwart. Um zu einer Änderung dieses Phänomens beizutragen, möchte das Projekt Verhandlungssachen / Negotiation Matters erfolgreiche Verhandlungsprozesse und Abkommen in den Mittelpunkt stellen, ihre lang- und kurzfristige Bedeutung beleuchten und somit untermauern, dass es stets eine gute Entscheidung ist, den Verhandlungsweg zu wählen.

Das Projekt entsteht in Kooperation mit dem Institute for National Security Studies (INSS), dem Shenkar College Tel Aviv und der Universität der Künste in Berlin. Es wird gefördert von der Stiftung Deutsch-Israelisches Zukunftsforum | קרן פורום העתיד גרמניה- ישראל.

 

Kunststudierende des Shenkar College in Tel Aviv und der Universität der Künste in Berlin werden in diesem Projekt insgesamt zehn bereits gelöste und zwei noch andauernde Konflikte in Postern grafisch verarbeiten, um sie im Anschluss in einer wandernden Ausstellung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Bei der inhaltlichen Bearbeitung erhalten die Studierenden Unterstützung von Expert/-innen aus Deutschland und Israel zu den jeweiligen Themen und historischen Entwicklungen.

  • Luxemburger Abkommen (Israel und Deutschland, 1952)
  • Élysée-Vertrag (Frankreich und Deutschland, 1963)
  • Strategic Arms Limitation Talks, SALT I (USA und Sowjetunion, 1969-72)
  • Vertrag von Paris (USS, Südvietnam und Nordvietnam, 1973)
  • Camp-David-Abkommen (Israel und Ägypten, 1978) 
  • Chemiewaffenkonvention (Vereinte Nationen, 1993)
  • National Peace Accord (Südafrika, 1992)
  • Abkommen von Dayton (Serbien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, 1995)
  • Karfreitagsabkommen (Großbritannien, Irland und verschiedene Parteien in Nordirland, 1998)
  • Pariser Klimaabkommen (internationale Gemeinschaft, 2015)
  • Israelisch-palästinensischen Konflikt
  • Zypernkonflikt

Veranstaltungen


Auftakttreffen zum Projekt

Am 26. und 27. Mai fand das Auftakttreffen zum Projekt Verhandlungssachen / Negotiation Matters an der Universität der Künste in Berlin statt. Die deutschen und israelischen Kunst-Studierenden konnten sich hier zum ersten Mal kennenlernen. In verschiedenen Workshops wurden Ideen ausgetauscht, Skizzen entworfen und das weitere Vorgehen besprochen. Die betreuenden Professoren Henning Wagenbreth (Universität der Künste, Berlin) und Itzik Rennert (Shenkar College, Tel Aviv) begleiteten die Studierenden durch die beiden Tage. Es war für alle Beteiligten ein gelungener und interessanter Auftakt, sodass nun mit neuen Ideen und Konzepten an den Postern weitergearbeitet werden kann.

  • Verhandlungssachen Foto: Bernhard Ludewig © Goethe-Institut
  • Verhandlungssachen Foto: Bernhard Ludewig © Goethe-Institut
  • Verhandlungssachen Foto: Bernhard Ludewig © Goethe-Institut
  • Verhandlungssachen Foto: Bernhard Ludewig © Goethe-Institut
  • Verhandlungssachen5 Foto: Bernhard Ludewig © Goethe-Institut
  • Verhandlungssachen 6 Foto: Bernhard Ludewig © Goethe-Institut
  • Verhandlungssachen Foto: Bernhard Ludewig © Goethe-Institut
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  • Verhandlungssachen 8 Foto: Bernhard Ludewig © Goethe-Institut
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