Die Blechtrommel


Danzig, 1924. In der Familie Matzerath kommt ein Kind zur Welt. Vom Augenblick seiner Geburt an ist der kleine Oskar ein überaus frühreifes, hellhöriges Bürschchen. Zu seinem dritten Geburtstag bekommt er eine Blechtrommel geschenkt und beschließt sein weiteres Wachstum zu verweigern, indem er sich die Kellertreppe hinunterstürzt. Auf seiner Blechtrommel drückt das ewige Kind fortan seinen Protest gegen Nazis und Mitläufer aus, und fasst erst nach Kriegsende den Beschluss, erwachsen zu werden.

Die brillante Verfilmung des gleichnamigen Romans von Günter Grass ist einer der wichtigsten deutschen Filme der Nachkriegszeit und zählt auch international zum Kanon der großen Literaturverfilmungen.

Ausgezeichnet mit der Goldenen Palme und dem Oscar in der Kategorie "Bester fremdsprachiger Film".