Vortrag und Diskussion Einige Gedanken zu Nichtmutterschaft und zum Bereuen von Mutterschaft

Orna Donath Foto: Tami Aven © Orna Donath

Mi, 21.10.2020

Online

mit Orna Donath im Rahmen des Projekts DON’T TELL ME HOW TO BE A WOMAN

Im Rahmen des Projekts Don't tell me how to be a woman

In den meisten Ländern - wenn nicht in allen - werden Frauen dazu gedrängt, Kinder zu bekommen und/oder aufzuziehen. Dieser Druck hat die Tendenz, auf offenkundige und verborgene Weise manipulativ zu sein und den Spielraum für eine Entscheidung einzuschränken, die unwiderrufliche Folgen für das Leben hat.

Der Vortrag wird sich mit Fragen wie dem Unterschied zwischen einer Ermutigung oder einer Aufforderung zu Mutterschaft beschäftigen, wobei letztere den Willen der Frau nicht berücksichtigt; oder dem definitiven (Vor-)Urteil, demzufolge Frauen eine Nichtmutterschaft zwangsläufig bedauern werden, wobei die Möglichkeit, dass Frauen Mutterschaft bereuen könnten, vollkommen ausgeschlossen wird; und nicht zuletzt die gesellschaftliche Reaktion auf Nichtmutterschaft und was sich darin wiederspiegelt.

 
Orna Donath ist promovierte Sozialwissenschaftlerin, Sozialaktivistin und Autorin des Buches "#Regretting Motherhood".
Neben ihrer akademischen Forschung war sie Vorstandsvorsitzende eines der Vergewaltigungskrisenzentren in Israel. Sie ist in diesem Zentrum seit 2004 ehrenamtlich aktiv.

Aufgrund der Covid-19 Pandemie wird die Veranstaltung virtuell über Zoom durchgeführt.

Anmeldung per Mail an
Ruth.Przybyla@goethe.de
Wir senden dann den Link zum Zoom-Treffen.





 

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