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Games and Politics© lalesh aldarwish

Dossier
Global Gaming

Spiele sind Teil des Lebens. Menschen spielen, um sich selbst und ihre Umwelt zu begreifen. Seitdem es Computer gibt, werden sie selbstverständlich auch zum Spielen genutzt. Daraus haben sich eine neue Ästhetik und neue Formen des Spiels entwickelt. Video-Spiele sind zu einem Wirtschaftsgut geworden, die einer weltweit vernetzten Industrie Milliarden-Gewinne ermöglicht. Video-Spiele haben sich aber längst auch als eigene Kunstform etabliert. Künstler*innen nutzen das Medium, um seine Funktionsweise zur Beobachtung freizugeben und die Grenzen des Spiels auszuloten. Game-designer*innen wenden sich neuen Themen und Zielgruppen zu. Und die großen Museen entdecken das Computerspiel als Kulturgut, das es zu sammeln und zu bewahren gilt.


Veranstaltungen

Global Games: Games and Politics Iranian Parliament nationalizes Oil Industry © Peter Brinson and Kurosh ValaNejad, 2011

Games and Politics

Die interaktive Ausstellung Games & Politics, die im Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan Kolkata vom 5. bis 28. Februar 2019 zu sehen ist, fordert den Besucher auf, 16 bedeutende, politisch ambitionierte Videospiele auszuprobieren und zu untersuchen, wie sie jeweils ihr einzigartiges politisches Potenzial entfalten. Videospiele können als reine Unterhaltung, als politische Äußerung oder sogar als Kunst verstanden werden.

Writing for Videogames © Goethe-Institut

Writing for Videogames

Hinsichtlich ihrer extrem schnellen Wachstumsrate haben Videospiele andere Unterhaltungsmedien auf der ganzen Welt weit hinter sich gelassen. Die Spieleindustrie – eine Zeitlang als ,konjunktursicher' angesehen – schlägt sich gut. Die Auswirkung davon zeigt sich in den neuen Geografien für diese Spielekultur, z.B. in Indien. Es ist notwendig, Gespräche über Videospiele als Medium zum Geschichtenerzählen und über die ernsthaften Auswirkungen von Videospielen auf Kultur und Gesellschaft zu eröffnen. 

Games and Politics: Teaching history and politics via videogames Sunset © Auriea Harvey & Michaël Samyn (Tale of Tales), 2015

Teaching history and politics via videogames

Videospiele sind zweifellos über Generationen und verschiedene Gesellschaftsschichten hinweg sehr beliebt. Wie James Gee und Mary Flanagan behaupten, stellen Videospiele nicht nur Mittel zum Unterrichten dar, sondern lehren uns im Wesentlichen das kritische Denken über unsere Gesellschaft, Politik und Geschichte. Die in diesen Spielen getroffenen Entscheidungen können dazu führen, dass wir uns mit, wie Flanagan es  nennt, ,,kritischem Spiel'' befassen.


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