Gender Bender ist ein einzigartiges, jährlich stattfindendes Festival in Bangalore, Indien, das neue Kunstwerke präsentiert, die das Spektrum von Gender unter die Lupe nehmen und neu interpretieren. Was als Plattform zur Präsentation der Werke der Stipendiat*innen und begann, hat sich in den letzten acht Jahren zu einem dringend benötigten und anerkannten Raum für wichtige Gespräche entwickelt, die dazu beitragen sollen, unser sich ständig weiterentwickelndes Verständnis von Geschlecht und seinen Implikationen, einschließlich der Notwendigkeit der Intersektionalität, mit Kunstschaffenden und Publikum gleichermaßen zu fördern. Das Festival präsentiert nicht nur die Arbeiten der Stipendiat*innen, sondern umfasst auch kuratierte Performances, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen und Workshops.
Das Gender Bender 2023 Stipendium umfasst einen Höchstbetrag von 75.000 INR für die Erstellung des Werks, der vom Jury-Team nach sorgfältiger Prüfung Ihres Vorschlags und Budgets vergeben wird. Die ausgewählten Projekte werden zwischen dem 8. und 10. Dezember 2023 in Bangalore präsentiert.
Gender Bender ist von Sandbox Collective ins Leben gerufenes, konzipiertes und kuratiertes Projekt und eine Zusammenarbeit zwischen Sandbox Collective und dem Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan Bangalore.
Bewerben können sich Einzelpersonen sowie Kollektive, die im Bereich der Kunst arbeiten, um neue und originelle* Arbeiten rund um das Thema Gender zu schaffen. Sie sollten sich mit diesem Thema kritisch auseinandersetzen und in Bezug auf Ihre eigene Perspektive betrachten. Die künstlerischen Beiträge können jede Form des Ausdrucks in verschiedenen Medien annehmen - vom Tanz bis zur Zeichnung, von der Fotografie bis zur Töpferei, von Mixed-Media bis zur Pantomime und allem, was dazwischen liegt, solange es sich um neue Arbeiten handelt, die einem Publikum präsentiert, aufgeführt, vorgeführt oder ausgestellt werden können.
* Die vorgeschlagenen Projekte dürften noch nicht öffentlich ausgestellt/aufgeführt worden sein.
* Bewerbungen aus marginalisierten und unterversorgten Gemeinschaften werden begrüßt.
* Ehemalige Gender-Bender-Stipendiat*innen dürfen sich nicht bewerben.