Unsere Partner

Das Goethe-Instiut / Max Mueller Bhavan Bangalore freut sich, mit den folgenden Partnerorganisationen für die bangaloREsidency-Expanded zu kollaborieren:

Experimental Radio - München

Experimental Radio - Ralf Homann © Ralf Homann Das Experimentelle Radio in München ist eine interdisziplinäre Plattform für Radiokunst, die von dem Künstler Ralf Homann gegründet wurde. Sie ermöglicht ein breites Spektrum von hybriden Praktiken aus den Bereichen bildende Kunst, Radio, Bildhauerei und kollaborativer Arbeitsweisen. Die Plattform fördert vielseitige Formen der Radiokunst oder Klangkunst wie Live-Act, Performance, Mikro-Radio, Radioskulptur, Podcast-Feature, Aesthetic Journalism und Transmission Art oder neuartige sonische Methoden.

Experimental Radios Ziel ist ein Netzwerk von Künstlerinnen und Künstlern aufzubauen, das sich mit aktuellen Herausforderungen wie des offenen Zugangs zu Medien, des Handelns im öffentlichen Raum und der Entwicklung des Öffentlichen auseinandersetzt. Das KünstlerIn-in-Residenz Programm ermöglicht es besuchenden Künstlerinnen und Künstlern temporär im gemeinsamen Atelier an ihren/ seinen Projektideen zu arbeiten und an den aktuellen Aktivitäten des Experimenal Radios teilzuhaben.

Das Programm umfasst auch öffentliche Veranstaltungen, um die Gastkünstlerin/ den Gastkünstler aus Bengaluru in die Münchner Kunstszene einzuführen. Der gemeinsame Arbeitsplatz befindet sich in einem städtischen Ateliergebäude [Städtisches Atelierhaus Baumstraße] im Herzen von München – hier arbeiten mehr als 35 KünstlerInnen und ArchitektInnen in 24 Ateliers. Der/ die GastkünstlerIn wird im Streitfeld, 15 min von der Münchner Innenstadt entfernt, untergebracht. Das Streitfeld eine Kooperation von Künstlerinnen und Künstlern mit Unterkünften und Studios. Es beinhaltet eine Wohngemeinschaft für besuchende Künsterlinnen und Künstler, welche von der Stadt München betrieben wird (gemeinschaftliche Küche und Wohnzimmer, eigenes Badezimmer).

Bewerbungen offen für eine Residenz vom 15. Juni bis zum 27. Juli 2019

LACUNA LAB - BERLIN

Im Herzen von Berlin-Kreuzberg gelegen, ist Lacuna Lab e.V. ein von Künstlerinnen und Künstlern initiiertes Studio, Kollektiv und Lacuna Lab © Lacuna Lab gemeinnütziger Verein, der ein breites Spektrum hybrider Praktiken an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technologie vereint. Seit 2015 ist es ein Ort der Zusammenarbeit und des Austauschs über interaktive, interdisziplinäre Kunstwerke im Rahmen von partizipativen Veranstaltungen wie Ausstellungen, Workshops, Meetups und Vorträgen. Mit seinem internationalen Mitgliederkreis fördert Lacuna Lab den Kultur- und Wissenstransfer auf lokaler und globaler Ebene zu Themen wie audiovisueller Kunst, Bio- und Space-Art, Creative Coding, maschinelles Lernen, Textildesign, Tanz/Performance, Musik und Wissenschaft.
Das Artist-in-Residence-Programm ermöglicht Gastkünstlerinnen und Gastkünstlern aus anderen Städten sowie Ländern, vorübergehend im gemeinschaftlich genutzten Studio an ihren Projektideen zu arbeiten und an den Aktivitäten des Vereins teilzunehmen.

Bewerbungen offen für eine 4-6 wöchige Residenz zwischen September und Dezember 2019

LICHTENBERG STUDIOS - BERLIN
Lichtenberg Studios © Lichtenberg Studios
Seit 2006 sind die Lichtenberg Studios das zu Hause für ein internationales Künstler*innen-Residenz-programm, angesiedelt im Obergeschoss des wilhelminischen Gebäudes im Distrikt der „Victoriastadt“, nicht weit vom historischen Tuchollaplatz, in Lichtenberg. Seit 2011 stellen die Lichtenberg Studios ihre Einrichtung Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt zur Verfügung und bieten ihnen die Möglichkeit in einem interessanten Stadtteil des ehemaligen Ost-Berlins zu leben und zu arbeiten und einen eigenen Eindruck von der Stadt und deren Kunstszene zu gewinnen. Lichtenberg Studios beabsichtigen dabei zu helfen, die Aufmerksamkeit der Resident*innen auf den Stadtteil Lichtenberg selbst zu lenken, mit seiner Geschichte, Architektur, seinen Menschen und deren Leben. Darum sind „ihre Projekte“ meist unauffällige Interventionen die sich im kleinen Rahmen halten, für gewöhnlich nicht im Voraus angekündigt werden und natürlich und spontan stattfinden.

Bewerbungen offen für zwei Residenzen:
1. bis 31.Juli 2019
1. bis 31. August 2019


Schauburg - München

Die Münchner Schauburg ist das Theater für junges Publikum der Landeshauptstadt München. 1953 von Siegfried Jobst als Münchner Märchenbühne gegründet, wurde es 1969 von der Stadt übernommen. Seit 1983 ist die Schauburg künstlerisch selbständig. 1990 genehmigte die Stadt den Umbau in ein Theater mit flexiblem Bühnen- und Zuschauerraum nach modernstem bühnentechnischem Standart.
Pro Jahr werden ca. 350 Aufführungen vor über 40,000 Zuschauern gespielt. Die Inszenierungen richten sich an alle Altersgruppen ab 2 Jahren bis zu jungen Erwachsenen und Familien. Gezeigt werden Stücke in den Sparten Schauspiel, Musiktheater, Tanz, Figurentheater und performatives Theater.
Das Ensemble besteht aus sechs Schauspielerinnen und Schauspielern, die durch Gast-SchauspielerInnen ergänzt werden. Das Ensemble spielt Stücke bereits für die allerkleinsten Zuschauer ab zwei Jahren, zeigt Bilder-, Märchen- und Erzähltheater, entwickelt eigene Stücke, adaptiert Klassiker für das jugendliche Publikum und stellt junge zeitgenössische Autoren vor. In Zusammenarbeit mit freien Komponisten, Choreographen, Musikern und Tänzern experimentiert das Ensemble mit Neuem Musiktheater und grenzüberschreitenden Theaterformen. Außerdem gibt es mobile Produktionen, die in Kindergärten, Schulen und Bibliotheken gezeigt werden. Die Schauburg gastiert mit seinen Produktionen regelmäßig auf internationalen und nationalen Festivals.

Schauburg - Hauptgebäude © Schauburg, München Im Rahmen des Projektes Schauburg LAB finden Kurse und Workshops für Kinder und Jugendliche statt. Angeboten werden Ferienkurse und Kurse, die über die gesamte Spielzeit laufen und in eine Inszenierung münden.
In Kooperation mit verschiedenen anderen Veranstaltern in der Stadt München richtet die Schauburg folgende Festivals aus: „Kuckuck“ (Theater für die Allerkleinsten, jährlich jeweils im März), „Think Big!“ (Tanz und Musiktheater biennal, nächste Ausgabe July 2018), Internationales Figurentheaterfestival (biennal, nächste Ausgabe Oktober 2018), „Politik im Freien Theater“ (einmalig, November 2018).
 
Die Schauburg lädt indische TheatermacherInnen (Regisseure, Theaterpädagogen, Dramaturgen), die sich einem jungen Publikum zuwenden wollen, ein, das weite Feld der darstellenden Künste für junges Publikum, wie sie in München und Deutschland präsentiert werden, zu erforschen. Die Gäste können bei Proben, Vorstellungen, Konzeptioneller Arbeit, im Festival Management und im Kurs- und Workshop-Programm des LABs hospitieren und nach Möglichkeit auch mitwirken.

*Arbeitssprache ist Deutsch.

Nächste Residenz 2020 - genaue Daten werden im Laufe der Zeit bekannt gegeben.

WHITEBOX - MÜNCHEN

whiteBOX Munich outside © whiteBOX Munich Das whiteBOX Projekt in München umfasst 2000 m² des Gebäudes, welches als “Werk 3” bekannt ist und stellt reichlich Platz für Künstlerateliers sowie eine etwa 400 m² große Ausstellungs- und Veranstaltungsfläche bereit. Die whiteBox ist kein Museum, strebt es aber an Treffpunkt für junge Unternehmen, Künstler*innen und Bewohner*innen des Werksviertels sowie für Besucher*innen anderer Bereiche Münchens und außerhalb, zu sein. Der Ort bietet eine Plattform für Künstler*innen aus aller Welt und präsentiert kreative zeitgenössische Formate, die über das Gewöhnliche hinausgehen. Mehr als 30 Künstlerinnen und Künstler aller Disziplinen entfalten ihr Können im Werksviertel. Dieses umfasst neben den „alten Hasen“, die ihr Studio seit bereits 20 Jahren haben auch junge aufstrebende Künstler*innen.

Als Teil ihres Künstlerresidenz-Programms, lädt whiteBox Künstler*innen whiteBOX "Double Road" © whiteBox aus anderen Städten und Ländern ein, auf Zeit ihr Atelier im Werksviertel einzurichten. Im Frühling 2017 hat eine Gruppe in München ansässiger Künstler*innen und ehemaliger bangaloREsident*innen zusammen mit dem Goethe-Institut das Pilotprojekt „Double Road initiiert und die ersten zwei Künstler von Bangalore als Residenten in München empfangen.

Bewerbungen offen für eine Residenz vom 1. Juli bis zum 15. August 2019

wisp kollektiv - Leipzig

Wisp Kollektiv ist eine interdisziplinäre Plattform für Künstler*innen, Wissenschaftler*innen, Designer*innen und Programmierer*innen. Für ihre immersiven Installationen und Performances nutzen sie moderne Technologien und kombinieren Sound-, Grafik- und Interaktionsdesign, um die Sinne und das Bewusstsein der Besucher*innen auf innovative, unerwartete Weise herauszufordern.

wisp collective © Wisp Kollektiv Seit einigen Jahren arbeitet das Wisp Kollektiv mit einem Fokus auf Klang im Raum (Spatial Audio) und dabei mit verschiedenen Technologien und Beschallungssystemen. In Workshops und Lab Sessions werden Künstler*innen und Ingenieure*innen des Bereichs zusammengebracht und die Wahrnehmung von Klang im Raum sowie das Zusammenspiel von Interaktion - Klang - Visuals - Raum erforscht und Technologien erlernt und erprobt.

2016 feierte das "Wisp Festival for Art, Technology & Communication" mit dem Leitmotiv "Der Fremde in uns" Premiere in Leipzig und brachte über 60 internationale Künstler*innen, die im Bereich der digitalen Künste aktiv sind, zusammen, um den Verlust der Empathie in unserer Gesellschaft durch Installationen, Workshops, Performances, Konzerte und Vorträge zu durchleuchten. Seit 2017 besteht die Kollaboration mit “the Indian Sonic Research Organisation” und dem “3D Soundlab Bengaluru”.

Momentan arbeitet Wisp an den ersten Releases und Performances ihres Spatial Sound Labels.

Bewerbungen offen für zwei Residenzen:
1. Juli bis 15. August 2019
1. September bis 15. Oktober 2019


Zentralwerk - Dresden

Zentralwerk Dresden © Kunjikuttan Narayanan Das Zentralwerk ist ein Gebäudekomplex auf der Riesaer Straße 32 in Dresden Pieschen, der von der Zentralwerk Kultur- und Wohngenossenschaft Dresden eG saniert und betrieben wird. Die Genossenschaft hat ein Erbbaurecht mit der Stiftung trias, die der Eigentümer des Geländes ist.
Das Zentralwerk bringt leben und arbeiten, Kunst und Kultur an einem Ort zusammen. Künstler*innen, Rechercheur*innen, Architekt*innen und Handwerker*innen treffen in einer Umgebung zusammen, die durch gemeinsame Schnittpunkte gekennzeichnet ist. Diverse Disziplinen und Menschen aller Altersklassen kreieren einen gemeinschaftlichen Raum des Austauschs, der Heterogenität und der Kollaboration. In diesem Sinne schafft das Zentralwerk einen andauernden, lebendigen Diskurs der dank der offenen kulturellen und künstlerischen Aktivitäten im Festsaal über die Grenzen des Geländes hinausgeht.

Bewerbungen offen für zwei Residenzen:
1. bis 30. Juni 2019
1. Januar bis 15. Februar 2020


ZK/U - Berlin

Sich selbst als Laboratorium für inter- und trans-disziplinäre Aktivitäten zentriert um das Phänomen "der Stadt" betrachtend, addressiert das ZK/U gegenwärtige künstlerische Positionen, von kontextbezogenen, interventionistischen und konzeptionellen bis zur Straßenkunst als ausgewählte Themen.

ZK/U Berlin © ZK/U Berlin Das ZK/U strebt an Projekte zu entwickeln, Wissen gemeinsam produzieren und die durch Austausch entstandenen Werte zu teilen. Es bietet keinen festen Satz von Ideen und Prinzipien für seine Resident*innen. Vielmehr prägen einzelne Projekte und Bedürfnisse das, was man als kontinuierliche Formation bezeichnen könnte. Anstatt das "Endprodukt" die möglichen Handlungsoptionen einschränken zu lassen, konzentriert sich das ZK/U auf die Prozesse, die aus den jeweiligen Kontexten der Praxis der Resident*innen entstanden sind und in diese einfließen, seien es lokal definierte Situationen oder internationale Diskurse.

Die ZK/U Residenz ist ein Produktionsraum in dem KünstlerInnen, ForscherInnen und PraktikerInnen sich treffen und an einzelnen oder kollaborativen Projekten sowie Ideen arbeiten können. Da sich das ZK/U als konstant entwickelnden Raum versteht, werden Mitmenschen dazu motiviert ihre eigenen Ideen in das kommunale Leben einzubringen, sei es in Form von Aktivitäten, der Gründung von Kollektiven oder einfach zur Beisteuerung der Instandhaltung des Raumes.

Bewerbungen offen für eine Residenz vom 1. November bis zum 31. Dezember 2019