Unsere Partner

bangaloREsidency-Expanded Partner

basis e.V. fördert und präsentiert seit 2006 internationale Gegenwartskunst in Frankfurt am Main. Um eine Vielzahl kreativer Prozesse am Standort Frankfurt anzustoßen und weiterzuentwickeln, nutzt der Verein ein umfassendes Modell der Förderung: Dazu gehören die Bereitstellung von günstigen Arbeitsräumen für junge Künstler*innen und Kreative, die Präsentation von thematischen Gruppen- und internationalen Einzelausstellungen in Verbindung mit Lesungen, Vorträgen, Konzerten und Performances sowie verschiedene internationale Austauschprogramme.
 
basis e.V. Frankfurt © Günther Dächert Im Rahmen der Austauschprogramme erhalten internationale Nachwuchskünstler*innen im Zuge von Arbeitsstipendien in Frankfurt die Möglichkeit, neue Perspektiven auf die eigene Praxis zu gewinnen und sich international zu vernetzen.

Die Stipendiat*innen werden während ihres dreimonatigen Aufenthaltes bei basis e.V. in ein funktionierendes künstlerisches und kuratorisches Netzwerk eingebunden. Mit 124 Studios und über 150 vor Ort arbeitenden Künstler*innen sowie einem wechselnden Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm bietet basis e.V. ein lebendiges und inspirierendes Umfeld für Gastkünstler*innen. Die Stipendiat*innen sind in einem geräumigen Apartment und Studio in einem der Hauptgebäude des Vereins im zentralen Frankfurter "Bahnhofsviertel" in unmittelbarer Nähe zur Städelschule und zu zahlreichen Museen untergebracht.

Ein Künstler*innengespräch im basis Leseraum bietet zudem der Öffentlichkeit die Möglichkeit, Einblicke in die künstlerische Praxis und die Projektideen der Gastkünstler*innen zu erhalten. Eine Ausstellung in den Räumlichkeiten des basis Projektraums bildet den Abschluss des Aufenthalts.

Bewerbungen sind für das folgende Zeitfenster möglich:
1. April - 30. Juni 2020
Das Experimentelle Radio in München ist eine interdisziplinäre Plattform für Radiokunst, die von dem Künstler Ralf Homann gegründet wurde. Sie ermöglicht ein breites Spektrum von hybriden Praktiken aus den Bereichen bildende Kunst, Radio, Bildhauerei und kollaborativer Arbeitsweisen. Die Plattform fördert vielseitige Formen der Radiokunst oder Klangkunst wie Live-Act, Performance, Mikro-Radio, Radioskulptur, Podcast-Feature, Aesthetic Journalism und Transmission Art oder neuartige sonische Methoden.

Experimental Radio - Ralf Homann © Ralf Homann Experimental Radios Ziel ist ein Netzwerk von Künstlerinnen und Künstlern aufzubauen, das sich mit aktuellen Herausforderungen wie des offenen Zugangs zu Medien, des Handelns im öffentlichen Raum und der Entwicklung des Öffentlichen auseinandersetzt. Das KünstlerIn-in-Residenz Programm ermöglicht es besuchenden Künstlerinnen und Künstlern temporär im gemeinsamen Atelier an ihren/ seinen Projektideen zu arbeiten und an den aktuellen Aktivitäten des Experimenal Radios teilzuhaben.

Das Programm umfasst auch öffentliche Veranstaltungen, um die Gastkünstlerin/ den Gastkünstler aus Bengaluru in die Münchner Kunstszene einzuführen. Der gemeinsame Arbeitsplatz befindet sich in einem städtischen Ateliergebäude [Städtisches Atelierhaus Baumstraße] im Herzen von München – hier arbeiten mehr als 35 KünstlerInnen und ArchitektInnen in 24 Ateliers. Der/ die GastkünstlerIn wird im Streitfeld, 15 min von der Münchner Innenstadt entfernt, untergebracht. Das Streitfeld eine Kooperation von Künstlerinnen und Künstlern mit Unterkünften und Studios. Es beinhaltet eine Wohngemeinschaft für besuchende Künsterlinnen und Künstler, welche von der Stadt München betrieben wird (gemeinschaftliche Küche und Wohnzimmer, eigenes Badezimmer).

Bewerbungen sind für das folgende Zeitfenster möglich:
1. Oktober - 29. November

 
Im Herzen von Berlin-Kreuzberg gelegen, ist Lacuna Lab e.V. ein von Künstlerinnen und Künstlern initiiertes Studio, Kollektiv und gemeinnütziger Verein, der ein breites Spektrum hybrider Praktiken an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technologie vereint. 

Lacuna LabSeit 2015 ist Lacuna Lab ein Ort der Zusammenarbeit und des Austauschs über interaktive, interdisziplinäre Kunstwerke im Rahmen von partizipativen Veranstaltungen wie Ausstellungen, Workshops, Meetups und Vorträgen. Mit seinem internationalen Mitgliederkreis fördert Lacuna Lab den Kultur- und Wissenstransfer auf lokaler und globaler Ebene zu Themen wie audiovisueller Kunst, Bio- und Space-Art, Creative Coding, maschinelles Lernen, Textildesign, Tanz/Performance, Musik und Wissenschaft.

Das Artist-in-Residence-Programm ermöglicht Gastkünstlerinnen und Gastkünstlern aus anderen Städten sowie Ländern, vorübergehend im gemeinschaftlich genutzten Studio an ihren Projektideen zu arbeiten und an den Aktivitäten des Vereins teilzunehmen.

Bewerbungen sind für das folgende Zeitfenster möglich:
1. September - 31.Oktober 2020.

 
 
Seit 2006 sind die Lichtenberg Studios das zu Hause für ein internationales Künstler*innen-Residenz-programm, angesiedelt im Obergeschoss des wilhelminischen Gebäudes im Distrikt der „Victoriastadt“, nicht weit vom historischen Tuchollaplatz, in Lichtenberg.

Lichtenberg Studios © Lichtenberg Studios  Seit 2011 stellen die Lichtenberg Studios ihre Einrichtung Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt zur Verfügung und bieten ihnen die Möglichkeit in einem interessanten Stadtteil des ehemaligen Ost-Berlins zu leben und zu arbeiten und einen eigenen Eindruck von der Stadt und deren Kunstszene zu gewinnen. 

beabsichtigen dabei zu helfen, die Aufmerksamkeit der Resident*innen auf den Stadtteil Lichtenberg selbst zu lenken, mit seiner Geschichte, Architektur, seinen Menschen und deren Leben. Darum sind „ihre Projekte“ meist unauffällige Interventionen die sich im kleinen Rahmen halten, für gewöhnlich nicht im Voraus angekündigt werden und natürlich und spontan stattfinden.

Für die folgenden Zeitfenster sind Bewerbungen möglich: 
I - 6. Juli bis 2. August 2020
II -  3. bis 30. August 2020


 
Die Münchner Schauburg ist das Theater für junges Publikum der Landeshauptstadt München. 1953 von Siegfried Jobst als Münchner Märchenbühne gegründet, wurde es 1969 von der Stadt übernommen. Seit 1983 ist die Schauburg künstlerisch selbständig. 1990 genehmigte die Stadt den Umbau in ein Theater mit flexiblem Bühnen- und Zuschauerraum nach modernstem bühnentechnischem Standart.

Pro Jahr werden ca. 350 Aufführungen vor über 40,000 Zuschauern gespielt. Die Inszenierungen richten sich an alle Altersgruppen ab 2 Jahren bis zu jungen Erwachsenen und Familien. Gezeigt werden Stücke in den Sparten Schauspiel, Musiktheater, Tanz, Figurentheater und performatives Theater.
Das Ensemble besteht aus sechs Schauspielerinnen und Schauspielern, die durch Gast-SchauspielerInnen ergänzt werden. Das Ensemble spielt Stücke bereits für die allerkleinsten Zuschauer ab zwei Jahren, zeigt Bilder-, Märchen- und Erzähltheater, entwickelt eigene Stücke, adaptiert Klassiker für das jugendliche Publikum und stellt junge zeitgenössische Autoren vor. In Zusammenarbeit mit freien Komponisten, Choreographen, Musikern und Tänzern experimentiert das Ensemble mit Neuem Musiktheater und grenzüberschreitenden Theaterformen. Außerdem gibt es mobile Produktionen, die in Kindergärten, Schulen und Bibliotheken gezeigt werden. Die Schauburg gastiert mit seinen Produktionen regelmäßig auf internationalen und nationalen Festivals.

Schauburg - Hauptgebäude © Schauburg, München Im Rahmen des Projektes Schauburg LAB finden Kurse und Workshops für Kinder und Jugendliche statt. Angeboten werden Ferienkurse und Kurse, die über die gesamte Spielzeit laufen und in eine Inszenierung münden.

In Kooperation mit verschiedenen anderen Veranstaltern in der Stadt München richtet die Schauburg folgende Festivals aus: Kuckuck (Theater für die Allerkleinsten, jährlich jeweils im März), Think Big! (Tanz und Musiktheater biennal, nächste Ausgabe July 2018), Internationales Figurentheaterfestival (biennal, nächste Ausgabe Oktober 2018), Politik im Freien Theater (einmalig, November 2018).
 
Die Schauburg lädt indische TheatermacherInnen (Regisseure, Theaterpädagogen, Dramaturgen), die sich einem jungen Publikum zuwenden wollen, ein, das weite Feld der darstellenden Künste für junges Publikum, wie sie in München und Deutschland präsentiert werden, zu erforschen. Die Gäste können bei Proben, Vorstellungen, Konzeptioneller Arbeit, im Festival Management und im Kurs- und Workshop-Programm des LABs hospitieren und nach Möglichkeit auch mitwirken.

*Arbeitssprache ist Deutsch.

Bewerbungen sind für das folgende Zeitfenster möglich:
25. Februar - 30.Mai 2020

 
WELTKUNSTZIMMER Residency 2020
In Zusammenarbeit mit der Firma Ben J. Riepe/Der FREIRAUM
- Zusammen lernen, transkultureller Austausch, globale und lokale Netzwerke -

FREIRAUM © Jessica Prestipino Gastkünstler*innen aus dem Bereich Tanz/Choreographie aus Karnataka/Kerala sind zu einer Residenz eingeladen, in der sie 8 Wochen lang im WELTKUNSTZIMMER in Düsseldorf leben und arbeiten werden, im Rahmen eines genreübergreifenden Residenzprogramms, das sich auf drei Wegen entwickeln wird: Tanz/Performance, Bildende Kunst/Film und Musik/Klang vor Ort in Düsseldorf.
 
Das Ziel ist, transkulturelle und grenzübergreifende Begegnungen durch interdisziplinären Austausch anzuregen, die sich in langfristigen globalen künstlerischen Netzwerken manifestieren sollen. Ziel ist es, die verschiedenen Kunstformen zu einer gemeinsamen Forschung und einem gemeinsamen Austausch zu verbinden.
 
Auf dem ca. 10.000 qm großen Gelände einer ehemaligen Bäckerei befindet sich die Ausstellungsfläche des WELTKUNSTZIMMERs. Ausgehend von der Annahme, dass Kunst eine kreative Rolle in der Gesellschaft spielt, ist das WELTKUNSTZIMMER ein lebendiger, offener Raum – zum Leben, Austauschen und Experimentieren – in dem sowohl Künstler*innen und Forscher*innen als auch interdisziplinäre Expert*innen mit unkonventionellen und anspruchsvollen Ideen und Präsentationen in Berührung kommen. Diese intensive Zeit des offenen und generationsübergreifenden Experimentierens, Forschens und Diskutierens vor Ort soll zu experimentellen, künstlerischen Präsentationen (works in progress) und zum interdisziplinären Austausch führen.
 
Die urbanen, teilweise historischen Ausstellungsbereiche haben einen industriellen Charakter und bieten ein ungewöhnliches, experimentelles Biotop für die künstlerische Arbeit. Der WELTKUNSTZIMMER verfügt neben den großzügigen Produktions- und Ausstellungsflächen auch über ein Tanzstudio, verschiedene Bühnen, Workshops und Vorführmöglichkeiten. Sechs großzügige Gästeateliers vor Ort sorgen dafür, dass die Bewohner*innen gemeinsam leben und arbeiten können. Neben dem regelmäßigen Ausstellungsprogramm, den monatlichen Konzertreihen, Performances, (Tanz- und Theater-)Präsentationen, Workshops, Vorträgen und einem jährlichen Filmfestival im urbanen Raum fördert das WELTKUNSTZIMMER Kooperationen mit Theater, Tanz, Film und Musik, die vor Ort realisiert werden, wie z.B. Performance Parcours, Internationale Tanzmesse NRW, Tanzforschung, ASPHALT Theater- und Musikfestival und DIGITALE – ein Festival für digitale Kunst und Musik.
 
Initiiert und betrieben von der Firma Ben J. Riepe, ist es das Ziel von FREIRAUM, einen geschützten Raum für die Künste unabhängig von der konkreten Produktion zu bieten, der mit einer nicht-hierarchischen Struktur eine unabhängige Begegnung zwischen Genres und verschiedenen Arbeitsbereichen ermöglicht. Das Team von Ben J. Riepe organisiert zusammen mit den FREIRAUM-Teilnehmer*innen und angehörigen Fachleuten das FREIRAUM-Veranstaltungsprogramm - bedarfsorientiert und meist kurzfristig - mit Workshops zu Anwendung, dramaturgisch-künstlerischen Produktionsinhalten, Projektmanagement, PR und Vertragsrecht sowie gemeinsam entwickelten Diskussionen, künstlerischen After-Work-Inputs oder Themenmittagen zu kritischen kulturpolitischen Themen.
 
Wir suchen artists-in-residence, die offen sind für die Reflexion ihres eigenen künstlerischen Arbeitsprozesses und daran interessiert sind, über ihre eigenen und andere Arbeitsstrategien zu diskutieren. Die Resident*innen sollten dafür offen, sowohl ihren Kolleg*innen als auch der Öffentlichkeit Einblicke in ihre Arbeitsprozesse zu gewähren. Darüber hinaus sollten die Bewerber*innen ein allgemeines Interesse am interdisziplinären Transfer von Wissen und Strategien sowie an theoretischen und praktischen Ansätzen der Künste haben.
 
Ausgewählte Resident*innen werden
die Aufenthaltserfahrung am WELTKUNSTZIMMER mit Künstler*innen aus den Bereichen Bildende Kunst und Musik/Komposition/Klang (tbc) aus Japan, Brasilien (tbc), Georgien (tbc), Armenien (tbc) teilen.
eingeladen, sich den Teams von WELTKUNSTZIMMER und der Firma Ben J. Riepe /FREIRAUM anzuschließen und gemeinsam verschiedene interdisziplinäre Projekte zu erkunden, z.B. die Tanzmesse 2020, ein zweijähriges Festival in Düsseldorf für Tanz und darstellende Kunst aus aller Welt, aber auch Veranstaltungen anderer künstlerischer Genres (wie Konzerte, Ausstellungen, Diskussionen etc.).
gebeten, in der zweiten Hälfte der Residenz an mindestens einem öffentlichen Moment im WELTKUNSTZIMMER teilzunehmen oder diesen zu moderieren (z.B. Vorführung, Präsentation, Diskussion, Workshop, Open Studio, Performance).
Gerne können Sie die Residenz für Recherchen und konzeptionelle Proben sowie für konkrete Produktionen nutzen. 
Die gesamte Kommunikation erfolgt auf Englisch, daher sind fließende Sprachkenntnisse in Englisch erforderlich.
 
Bewerbungen für einen 8-wöchigen Aufenthalt sind für den folgenden Zeitraum willkommen: August-September 2020
Das Westwerk, ein 1985 gegründetes Künstlerhaus, befindet sich in einem ehemaligen Speicherhaus auf der Fleetinsel. Es lädt in großzügige Ausstellungsräume (ca. 230 qm) mit Bühne und Gastatelier ein.

westwerk, hamburg © Westwerk e.V. Mit 35 Mitgliedern versteht sich das Westwerk als Mehrspartenhaus, als Ort des genreübergreifenden Experiments, der künstlerischen Begegnung, Kollaboration und des Austausches für Künstler*innen, Musiker*innen, Filmemacher*innen, Performer*innen, Autor*innen u.v.m.

Die Betonung liegt auf dem Dialog mit anderen Kunstorten und Initiativen aus Hamburg sowie anderen Städten und Ländern.

Das Bewerbungsverfahren für 2019 ist abgeschlossen. Daten für die bangaloREsidency-Expanded 2020 werden noch bekannt gegeben.
whiteBOX Munich outside © whiteBOX Munich Das whiteBOX Projekt in München umfasst 2000 m² des Gebäudes, welches als “Werk 3” bekannt ist und stellt reichlich Platz für Künstlerateliers sowie eine etwa 400 m² große Ausstellungs- und Veranstaltungsfläche bereit. Die whiteBox ist kein Museum, strebt es aber an Treffpunkt für junge Unternehmen, Künstler*innen und Bewohner*innen des Werksviertels sowie für Besucher*innen anderer Bereiche Münchens und außerhalb, zu sein. Der Ort bietet eine Plattform für Künstler*innen aus aller Welt und präsentiert kreative zeitgenössische Formate, die über das Gewöhnliche hinausgehen. Mehr als 30 Künstlerinnen und Künstler aller Disziplinen entfalten ihr Können im Werksviertel. Dieses umfasst neben den „alten Hasen“, die ihr Studio seit bereits 20 Jahren haben auch junge aufstrebende Künstler*innen.

Als Teil ihres Künstlerresidenz-Programms, lädt whiteBox Künstler*innen aus anderen Städten und Ländern ein, auf Zeit ihr Atelier im Werksviertel whiteBOX "Double Road" © whiteBox einzurichten.

Im Frühling 2017 hat eine Gruppe in München ansässiger Künstler*innen und ehemaliger bangaloREsident*innen zusammen mit dem Goethe-Institut das Pilotprojekt „Double Road“ initiiert und die ersten zwei Künstler von Bangalore als Residenten in München empfangen.

Für den folgenden Zeitraum sind Bewerbungen möglich:
1. Juli - 15. August 2020


 
Wisp Kollektiv ist eine interdisziplinäre Plattform für Künstler*innen, Wissenschaftler*innen, Designer*innen und Programmierer*innen. Für ihre immersiven Installationen und Performances nutzen sie moderne Technologien und kombinieren Sound-, Grafik- und Interaktionsdesign, um die Sinne und das Bewusstsein der Besucher*innen auf innovative, unerwartete Weise herauszufordern.

Seit einigen Jahren arbeitet das Wisp Kollektiv mit einem Fokus auf Klang im Raum (Spatial Audio) und dabei mit verschiedenen Technologien und Beschallungssystemen. In Workshops und Lab Sessions werden Künstler*innen und Ingenieure*innen des Bereichs zusammengebracht und die Wahrnehmung von Klang im Raum sowie das Zusammenspiel von Interaktion - Klang - Visuals - Raum erforscht und Technologien erlernt und erprobt.

wisp collective © Wisp Kollektiv 2016 feierte das "Wisp Festival for Art, Technology & Communication" mit dem Leitmotiv "Der Fremde in uns" Premiere in Leipzig und brachte über 60 internationale Künstler*innen, die im Bereich der digitalen Künste aktiv sind, zusammen, um den Verlust der Empathie in unserer Gesellschaft durch Installationen, Workshops, Performances, Konzerte und Vorträge zu durchleuchten. Seit 2017 besteht die Kollaboration mit “the Indian Sonic Research Organisation” und dem “3D Soundlab Bengaluru”.

Momentan arbeitet Wisp an den ersten Releases und Performances ihres Spatial Sound Labels.

Bewerbungen für einen 4-6-wöchigen Aufenthalt für den folgenden Zeitraum sind willkommen:
1. September - 31. Oktober 2020


 
Zentralwerk Dresden © Kunjikuttan Narayanan Das Zentralwerk ist ein Gebäudekomplex auf der Riesaer Straße 32 in Dresden Pieschen, der von der Zentralwerk Kultur- und Wohngenossenschaft Dresden eG saniert und betrieben wird. Die Genossenschaft hat ein Erbbaurecht mit der Stiftung trias, die der Eigentümer des Geländes ist.

Das Zentralwerk bringt leben und arbeiten, Kunst und Kultur an einem Ort zusammen. Künstler*innen, Rechercheur*innen, Architekt*innen und Handwerker*innen treffen in einer Umgebung zusammen, die durch gemeinsame Schnittpunkte gekennzeichnet ist. Diverse Disziplinen und Menschen aller Altersklassen kreieren einen gemeinschaftlichen Raum des Austauschs, der Heterogenität und der Kollaboration. In diesem Sinne schafft das Zentralwerk einen andauernden, lebendigen Diskurs der dank der offenen kulturellen und künstlerischen Aktivitäten im Festsaal über die Grenzen des Geländes hinausgeht.

Bewerbungen sind für 2020 ausgeschrieben, das Zeitfenster wird noch bekannt gegeben.

 
ZKM ©ZKM Das ZKM | Hertz-Labor bietet KünstlerInnen aller Gattungen – von der bildenden Kunst bis zur Musik – die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit WissenschaftlerInnen und EntwicklerInnen, die unterschiedlichsten Technologien zu erproben. Schwerpunkttätigkeiten des Hertz-Labors sind die künstlerische Produktion und die medientechnologische Forschung. Am Labor werden zeitgenössische künstlerisch-wissenschaftliche Konzepte wie z. B. Künstliche Intelligenz, erweiterte Realität, Immersivität sowie sensorengestützte Umgebungen auf künstlerische Anwendbarkeit hin überprüft und in Produktionen realisiert.
Mit dem Hertz-Labor ist das ZKM auch ein Forschungszentrum, das Naturwissenschaften, Technologie und Kunst zu einer neuen Allianz für das digitale Zeitalter verbindet.  
 
Im Rahmen der bangaloREsidency-Expanded, an der sich das ZKM | Hertz-Labor 2020 zum ersten Mal beteiligt, können sich die KünstlerInnen auf zwei mögliche Residency-Szenarien  am ZKM bewerben.
 
1) Raumklang
Mit Beginn der Nutzung des Raumes durch die elektronische Musik entstanden neue ästhetische Möglichkeiten bis hin zur Simulation und Umsetzung akustischer Environments. Am ZKM | Hertz-Labor wird den Artists-in-Residence der bangaloREsidency-Expanded die Möglichkeit geboten, mit dem ZKM_Klangdom zu arbeiten und innovative klangliche Verräumlichungskonzepte zu realisieren. Das aus 53 Lautsprechern und vier Subwoofern bestehende kuppelförmige Set-up ist ein idealer Ort für die Entwicklung und Reproduktion elektroakustischer bzw. akusmatischer Raummusik. Hier können neue Kompositionen entstehen und zur Aufführung kommen.
Das erste Szenario der offenen Ausschreibung adressiert indische Komponierende und KlangkünstlerInnen, die im Bereich der experimentellen elektroakustischen Musik arbeiten. Die BewerberInnen müssen eine Kompositionsskizze sowie Hörproben existierender Arbeiten einreichen.
 
2) Digital art
Mit dem zweiten Szenario der offenen Ausschreibung werden interdisziplinär operierende MedienkünstlerInnen , Device Artists und Digital Artists adressiert, die in ihrer künstlerischen Arbeit Methoden von Creative Coding bis hin zu Physical Computing anwenden, um interaktive Installationen, Medienskulpturen, web-basierte künstlerische Projekte, digitale Kunstwerke oder viele weitere mögliche Formen zeitgenössischer digitaler Kunst zu realisieren. Besondere Berücksichtigung finden KünstlerInnen, die in ihrer Arbeit mit Algorithmen des maschinellen Lernens oder ähnlich disruptiven Technologien des 21. Jahrhunderts künstlerisch experimentieren.
Die BewerberInnen müssen ein Portfolio existierender Arbeiten sowie die Skizze eines Projektvorhabens einreichen.
Nach Voranmeldung stehen den BewerberInnen sowohl die Nutzung einer Elektrowerkstatt als auch des Rapid Prototyping Labs am ZKM | Hertz-Labor offen.

Bewerbungen für einen 4-6-wöchigen Aufenthalt für den folgenden Zeitraum sind willkommen:
28. September - 8. November 2020
Sich selbst als Laboratorium für inter- und trans-disziplinäre Aktivitäten zentriert um das Phänomen "der Stadt" betrachtend, addressiert das ZK/U gegenwärtige künstlerische Positionen, von kontextbezogenen, interventionistischen und konzeptionellen bis zur Straßenkunst als ausgewählte Themen.

ZK/U Berlin © ZK/U Berlin Das ZK/U strebt an Projekte zu entwickeln, Wissen gemeinsam produzieren und die durch Austausch entstandenen Werte zu teilen. Es bietet keinen festen Satz von Ideen und Prinzipien für seine Resident*innen. Vielmehr prägen einzelne Projekte und Bedürfnisse das, was man als kontinuierliche Formation bezeichnen könnte. Anstatt das "Endprodukt" die möglichen Handlungsoptionen einschränken zu lassen, konzentriert sich das ZK/U auf die Prozesse, die aus den jeweiligen Kontexten der Praxis der Resident*innen entstanden sind und in diese einfließen, seien es lokal definierte Situationen oder internationale Diskurse.

Die ZK/U Residenz ist ein Produktionsraum in dem KünstlerInnen, ForscherInnen und PraktikerInnen sich treffen und an einzelnen oder kollaborativen Projekten sowie Ideen arbeiten können. Da sich das ZK/U als konstant entwickelnden Raum versteht, werden Mitmenschen dazu motiviert ihre eigenen Ideen in das kommunale Leben einzubringen, sei es in Form von Aktivitäten, der Gründung von Kollektiven oder einfach zur Beisteuerung der Instandhaltung des Raumes.

Bewerbungen sind für das folgende Zeitfenster möglich:
01. Novembr - 31. Dezember 2020