Film Programm + Q & A Identity & Conflict: Expressions through Cinema

Kuratiert von Stefanie Schulte Strathaus, Susanne Sacchse, Marc Siegel & Anomaa Rajakaruna

Identity & Conflict Das 92-minütige Filmprogramm wurde von Anomaa Rajakaruna (Colombo), Susanne Sachsse, Stefanie Schulte Strathaus and Marc Siegel (Berlin) kuratiert. Im Anschluss an die Vorführung findet eine Q&A Session mit Anomaa Rajakaruna statt.


 
  • Die Worte des Vorsitzenden/The Words of the Chairman by Harun Farocki
  • This or that Particular Person by Subasri Krishnan
  • Healthy People for Fun by Karpo Godina
  • On a Monday by Tamer El Said
  • Per Se by Deirdre Logue  
  • 18th of May by Supun Vishvabuddhi
  • Blames and Flames by Mohammadreza Farzad 
What a Day a Difference Makes – aus dem Statement der Kuratoren

Identity & Conflict Der Filmemacher und Filmtheoretiker Trinh T. Minh-ha nimmt den Begriff Unterschied „nicht als teilendes Element, sondern als eine Quelle der Interaktion“ war. Aus dieser Perspektive betrachtet, handelt es sich bei Unterschieden nicht um Elemente, die Menschen und Dine voneinander trennen; sondern um etwas, das sie zusammenbringt. Diese einfache Betrachtung hat schwerwiegende Auswirkungen auf das Denken über Identität, Konflikt und Darstellung. Unterschiede – egal ob politisch, national, sexuell, ethnisch, religiös, ästhetisch oder in Bezug auf Rasse – können nebeneinander existieren und können einem aus diesem Grund nicht nur den Tag versüßen, sie können diesen Tag intensiver, komplexer gestalten und ihm eine neue Dimension verleihen.
 
Identity & Conflict Die Programme in unserer mehrteiligen Serie „ What a Day a Difference Makes,“ thematisiert Unterschiede des täglichen Lebens und wie die Menschen mit ihnen und durch sie leben. Diese Unterschiede müssen nicht immer die Quelle von Konflikten sein, häufig jedoch werden sie von Spannungen, Meinungsverschiedenheiten und Kämpfen begleitet. Die Filme und Videos adressieren Themen wir Identität, Unterschied und Konflikt mit Bezug zu Individuum und Kollektiv, Gruppen und Nationen, Erinnerungen und Geschichten. Die Programme verwenden eine Vielzahl ästhetischer Strategien und emotionaler Schattierungen und verwenden dabei gradlinige realistische Methoden, allegorische Annäherungen, expressive Darstellungen und entwaffnenden Humor. Die Filme und Videos dieser Serie befassen sich aus diesem Grund nicht ausschließlich mit Unterschieden, sie befassen sich damit unterschiedlich.
 
Der Anfangsfilm der Serie steht beispielhaft für die ästhetische und thematische Vielfalt, die im März/April 2015 nach Bangalore kommen wird.
 
Detailliertere Informationen zu den einzelnen Programmpunkten entnehmen Sie bitte der englischen Version unserer Homepage.
 
Die Kuratoren:

Anomaa Rajapurana Anomaa Rajakaruna ist Kuratorin, Festivaldirektorin des Agenda 14 Short Film Festivals in Colombo und Kuratorin des Europäischen Film Festivals in Sri Lanka. Sie arbeitete als Programmiererin für das erste Interantionale Film Festival 2014. Seit 2011 ist  Rajakaruna Chefredakteurin von ‚14‘ – A Film Quaterly und war Chefredakteurin des vierteljährlich erscheinenden Kinomagazins ‚Chithrapata‘, das von der National Film Corporation von Sri Lanka herausgegeben wurde. Außerdem gibt sie seit Januar 2011 das vierteljährlich erscheinende Kinojournal ‚14 - Prakashanayata Avakashayak‘ heraus. In den vergangenen 12 Jahren war sie Jurorin bei mehreren nationalen und internationalen Film Festivals.
 
Stefanie Schulte Strathaus ist Film- und Videokuratorin. Sie lebt und arbeitet in Berlin. Sie ist Co-Direktorin des Arsenal Instituts für Film und Video Kunst (gemeinsam mit Milena Gregor und Birgit Kohler), Mitglied des Auswahlkommittees des Berlinale Forums und Gründungsdirektorin des Forum Expanded, einer Sektion des Berliner Internationalen Film Festivals, in dem die Grenzen des Kinos neu verhandelt werden.
 
Dr. Marc Siegel, Wissenschaftler im Bereich Filmstudien und Kurator. Marc Siegel ist. Marc Siegel ist ein Jungprofessor in der Fakultät Theater, Film und Medienstudien an der Goethe-Universität Frankfurt. Seine Forschungsschwerpunkte sind Avantgarde Filme und Queer Studies.
 
Susanne Sachsse ist Schauspielerin und ist bereits in vielen verschiedenen Theaterenselbles aufgetreten. Sie hat unter anderem mit Einar Schleef, Heiner Müller und Robert Wilson im Berliner Ensemble zusammengearbeitet. Seit 2000 arbeitet sie als Freelancer unter anderem in Projekten an der HAU und der Volksbühne.
 

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