Film Festival Bangalore Queer Film Festival 2018

Bangalore Queer Fillm Festival © BQFF

Fr, 09.03.2018 -
So, 11.03.2018

Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan Bangalore

716, CMH Road
Indiranagar 1st Stage
Bangalore

Im Rahmen unserer kontinuierlichen Auseinandersetzung mit aktuellen sozialen und urbanen Themen freuen wir uns, die 9. Ausgabe des Bangalore Queer Film Festivals (BQFF) zu beherbergen - erneut mit einem Paket bahnbrechender Filme, darunter eine Auswahl des Berliner Film Festivals Berlinale Spotlight.

Berlinale Spotlight © Berlinale Spotlight





BQFF ist eine jährliche Veranstaltung, die sorgfältig Queer-Filme aus der ganzen Welt auswählt und sie einem stetig wachsenden Publikum in Bangalore näher bringt. Das Festival dient als eine wichtige Plattform für die Vorführung neuer indischer, südindischer und internationaler Filme, die die Grenzen des Verstehens erweitern und das mentale, emotionale und physische Leben derer, die außerhalb der sexuellen Norm stehen, einfühlsam erforschen.


Vênus – Filó a fadinha lésbica (Venus-Filly the Lesbian Little Fairy)
Sávio Leite / 6 min. / Brasilien 2017

Vênus-Filly The lesbian little Fairy © Leite Filmes
Filly, die lesbische Fee mit geschickten Händen des animierten Märchens, verführt Frauen, indem sie sich bei Tag wie ein Junge kleidet. Nachts aber passiert etwas Seltsames und bald steht die Hälfte der Bewohner von Whatsit Village eifrig Schlange.
Sonntag, 11.März, 14.09 Uhr

La prima sueca (Swedish Cousin)
Inés María Barrionuevo, Agustina San Martín / 20 min. / Argentinien 2017


La prima sueca © Martín Horacio Paolorossi,Agustina San Martín,Inés María Barrionuevo Catas 15. Geburtstag steht vor der Tür und sie wird immer nervöser. Sie macht sich Gedanken wegen ihres Kleids, ihrer Freunde, wegen allem! Sogar ihre besonnene und reservierte Cousine aus Schweden nervt sie. Aber Catas Stimmungsschwankungen führt zu sachten Gefühlen der Anziehung. In einem sensiblen Portrait, gelingt es den beiden Regisseurinnen die emotionalen Wirbelwinde und Irritationen eines Teenagers darzustellen.
Sonntag, 11.März, 16.25 Uhr

Min Homosyster (My Gay Sister)
Lia Hietala / 15 min. / Schweden-Norwegen 2017


My gay Sister © New Stories AB Die zehnjährige Cleo hat einen Kopf voll Fragen: Wie kann ich sagen, ob ich jemanden liebe? Woher weiß ich, ob ich Jungen oder Mädchen bevorzuge? Seit ihre ältere Schwester sich mit einem anderen Mädchen verabredet hat, gibt es in Cleo neue, seltsame Gefühle. Bei einem Ausflug in die norwegischen Fjorde geht sie mit dem jungen Paar auf das Thema ein und erhält hilfreiche Tipps.
Sonntag, 11.März, 16.25 Uhr


Final Stage
Nicolaas Schmidt / 27 min. / Deutschland 2017

Final Stage © Hochschule für Bildende Künste Hamburg
Die Gegenwart, die ganze Gegenwart und nichts als die Gegenwart. Ein junger Mann auf einer Fußgängerbrücke, ein Bus fährt ab, sein Freund ist weg. Es folgt eine majestätische Parade durch ein Einkaufszentrum. Diese zentrale Einstellung im Film ist ein fragiler Balanceakt zwischen dokumentarischer Beobachtung und subtiler Regie. Der bewusst asynchroner Klang dient dazu, den Eindruck zu verstärken, dass Ereignisse nichts anderes sind als eine Konstruktion einer scheinbar vertrauten Realität. Die melancholische Haltung des Jungen und die Art und Weise, wie sich der Film entfaltet, sind eingebettet in eine äußerst expressive, wenn auch narrativ minimalistische Farbdramaturgie. Leuchtende Farben führen jede einzelne Sequenz ein: blau, grün, gelb, orange, rot.
Samstag, 10.März, 12.26 Uhr

Kometen (The Comet)
Victor Lindgren / 11 mins. / Sweden 2016

The Comet © Bautafilm

Das Meer. Hohe Wellen. Dunkles Wasser. Ein Grenzzaun, zwei Männer die sich verstecken. Ihre Flucht beginnt. Nur einer von ihnen wird Schweden erreichen. Einer der Männer wird von Abdi Aziis gespielt, der selbst aus Somalia nach Schweden geflohen ist, um der Unterdrückung und Verfolgung schwuler Männer zu entgehen. "Er ist unser Komet", erklärt Regisseur Victor Lindgren, der es in wenigen Szenen schafft, die Anstrengungen, den tiefen Abgrund, die Ankunft und die Einsamkeit der Flüchtenden zu vermitteln. Beide Männer liegen nebeneinander auf einer Bank, einen Arm über den Bauch gelegt - ein Bild, das ihre Intimität, ihre gemeinsame Erfahrung symbolisiert. Und im nächsten Moment ist alles weg. Für immer. Wie kann das Leben weitergehen?
Samstag, 10.März, 9.50 Uhr

Paths (Ein Weg)
Chris Miera / 107 min. / Deutschland 2017

The Paths © Loco Films
Ein Kuss am Meer, ein Versprechen fürs Leben. Wer geht im Herbst an die Ostseeküste? Niemand außer Martin und Andreas. Sie kommen jedes Jahr hierher und ihr Sohn Max ist jedes Jahr ein bisschen größer und ihre eigenen Gesichter etwas älter. Dieses Mal hat Martin die Nase voll. Das Wetter ist unangenehm und er wäre lieber zu Hause geblieben. Andreas dagegen reißt sich seine Kleider vom Leib und springt in die eisige See. Ein besorgter Martin versucht ihn aufzuhalten und stolpert, schluckt das salzige Wasser hinunter. Zurück in ihrem Ferienhaus wird die Stimmung durch ihre unterschiedlichen Erwartungen, wie sie ihren Urlaub zusammen verbringen sollten, belastet. Was haben sie nach all diesen Jahren übrig? So viele Filme über Beziehungen enden an dem Punkt, an dem das Paar sich gefunden hat. Für Regisseur Chris Miera ist dies genau der Moment, an dem die interessanten Geschichten beginnen. Was ist die Kraft, die dazu führt, dass zwei Menschen aus Milliarden von Menschen entscheiden, so viel von ihrem Leben zusammen zu verbringen? Und warum entscheiden sich Paare sich nach so langer Zeit zu trennen? Das sind die Fragen, die "Ein Weg" sensibel untersucht. Der Film porträtiert die bittersüße Lebensreise des Paares.
Samstag, 10.März, 19.58 Uhr

Three Stones for Jean Genet
Frieder Schlaich / 7 min. / Deutschland  2013

Three Stones for Jean Genet © Filmgalerie 451
Es gibt Orte der Sehnsucht. Es gibt Versprechen, die uns unser ganzes Leben begleiten.
Samstag, 10.März, 12.54 Uhr

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