Harendra Kumar Kushwaha
Indien

Harendra Kumar Kushwaha © Goethe-Institut Kolkata/Foto Sharanya Chattopadhyay Harendra Kumar Kushwaha arbeitete zunächst mit diversen Medien wie Acrylfarben, Öl, Pastellkreiden und Wasserfarben, ganz im Sinne der konventionellen Malformate. Obwohl diese Medien ihren eigenen Reiz und ihre spezifischen Ausdrucksmöglichkeiten hatten, blieb bei ihm doch der Gedanke des “Machens” haften, stärker als der des abgeschlossenen Werkes. Das Vertrauen in das “Prozesshafte”, das “Unfertige” und das “Andauernde” brachten ihn dazu, die Möglichkeiten verschiedener Materialien auszutesten, so zum Beispiel von Stoff (besonders Denimstoffe), von Papierstreifen u.a. Als Folge seiner Liebäugelei mit den verschiedensten Materialien experimentierte er mit Handwerkskünsten wie Weben und Sticken. Die Stoffe legte er dann über schon vorhandene Objekte, wodurch sich im übergelegten Stoff die räumlichen Eigenschaften und andere Facetten des Objekts wiederfanden. Durch diese Behandlung wurden die Stoffe am Ende gedehnt und verformt, um neue, verschiedenartig strukturierte Kompositionen zu bilden.