Ein Fluss und die Welt - die Geschichte des Hooghly

H3 Heritage and Urban planning © Goethe-Institut Kolkata

Fr, 26.11.2021 -
Mo, 31.01.2022

Metcalfe Hall

Aufgrund der aktuellen Situation bezüglich der COVID-Pandemie ist die Ausstellung bis auf Weiteres für die Öffentlichkeit geschlossen.​



Eine Ausstellung, kuratiert von Nazes Afroz und gestaltet von Sukanya Ghosh
Eröffnung: 26.11.2021, 18:30 Uhr

Die Ausstellung zeigt einen Zeitstrahl des Flusses Hooghly, auf dem der Fluss selbst zu einem Zeugen von und einem aktiven Teilnehmer in der Geschichte der Region wird. Der Zeitstrahl stellt nicht nur die bedeutendsten historischen Ereignisse der vergangenen vier Jahrhunderte dar, die sich entlang des Flusses abspielten, sondern fängt auch die physischen und kulturellen Veränderungen ein, die in jenem Zeitraum stattfanden. Es wird gezeigt, wie der Fluss durch internationale Handels- und Geschäftsbeziehungen zu einem Verbindungsglied zwischen dem ländlichen Bengalen an seinen Flussufern und der Welt wurde und dabei Begegnungen ermöglichte, die im späten 20. Jahrhundert mit dem Modewort ‚Globalisierung‛ bezeichnet wurden. Der Hooghly wird zu einem Erzähler, der im vorgegebenen Zeitrahmen von den Veränderungen der Lebensräume und der Gemeinschaften um ihn herum berichtet.



Details der Teilnehmer:innen:

Nazes Afroz © Nazes Afroz Nazes Afroz ist seit fast 40 Jahren als Zeitungs- und Rundfunkjournalist tätig. 1981 begann er seine Arbeit bei Aajkaal, einer bengalischen Zeitung mit Sitz in Kolkata, bevor er 1998 zum BBC World Service in London wechselte. In der BBC war er unter anderem als Chefredakteur für Süd- und Zentralasien sowie als Redakteur für Auslandsangelegenheiten tätig. Zur Zeit lebt er in Delhi, wo er für verschiedene Publikationen analytische und gut recherchierte Essays über Afghanistan, Indien, Pakistan, Bangladesch und Westasien auf Englisch und Bengali verfasst. Er übersetzte Syed Mujtaba Alis Klassiker Deshe Bideshe (In a Land Far from Home: A Bengali in Afghanistan) und ist Co-Autor eines Kulturreiseführers über Afghanistan. Seine Essays wurden in verschiedenen wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht; zudem ist er ein leidenschaftlicher, preisgekrönter Fotograf. 2018 präsentierte er mit Unterstützung des Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan Kolkata eine Ausstellung unter dem Titel ‚Uncertain Landscapes/Refugee Memories of Kolkata’. Nazes kuratierte außerdem zahlreiche weitere Projekte und Ausstellungen, viele davon mit einem Fokus auf Afghanistan.

Sukanya Ghosh © Sukanya Ghosh Sukanya Ghosh ist Künstlerin, Trickfilmzeichnerin und Designerin. Sie studierte Malerei an der M.S. University in Baroda und Animation am National Institute of Design, Ahmedabad. Sie wurde mit dem Charles Wallace India Trust Award sowie mit weiteren Auszeichnungen, Preisen und Aufträgen ausgezeichnet. Zudem war sie Residenzkünstlerin in den Residenzprojekten Khoj in Neu-Delhi, Spike Island in Bristol und AIR Vallauris in Frankreich. Ihre Designprojekte zeichnen sich durch ein breites Arbeitsspektrum aus. Sukanya lebt und arbeitet in Delhi und Kolkata.
 

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