Installation pre-enactments by Yael Bartana

Yael Bartana, Tashlikh (Cast off), 2017, video still, courtesy of Capitain Petzel, Berlin; Annet Gelink Gallery, Amsterdam; Sommer Contemporary Art, Tel Aviv; and Galleria Raffaella Cortese, Milano © Yael Bartana, Tashlikh (Cast off), 2017, video still

Mi, 06.12.2017

Gallery MMB

Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan
K. Dubash Marg, Kala Ghoda
400001 Mumbai

mit zwei Werken: Inferno (2013) und Tashlikh (2017)

Yael Bartanas Filme, Installationen und Fotografien erforschen die Bildsprache der Identität und die Politik der Erinnerung. Ihr Ausgangspunkt ist das von ihrem Heimatland Israel propagierte Nationalbewusstsein. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit sind die Bedeutungen, die durch die Begriffe "Heimat", "Rückkehr" und "Zugehörigkeit" entstehen.

Bartana untersucht diese durch Zeremonien, öffentlichen Rituale und sozialen Ablenkungen, die die kollektive Identität des Nationalstaats bekräftigen sollen. In ihren jüngsten Arbeiten inszeniert die Künstlerin Situationen und führt fiktive Momente in real existierende Erzählungen ein.

Die Ausstellung "Pre-Enactments", ein von Bartana selbst geprägter Begriff, zeigt eine Methodik, die Fakten und Fiktion, Prophezeiung und Geschichte vermischt und wird aus zwei Werken bestehen: Inferno (2013), ein "Vor-Inszenierung" der Zerstörung des Dritten Tempels und Tashlikh (2017), eine visuelle Performance, die persönliche Gegenstände sammelt, die mit Schrecken der Vergangenheit und der Gegenwart verbunden sind.

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