11 Künstler*innen... 9 Partnerorganisationen... unbegrenzte Kreativität!
Die
bangaloREsidency 2018 startet mit 11 Künstler*innen aus Deutschland, die für 1 bis 2 Monate, in Kollaboration mit 9 der 28
bangaloREsidency Partnern in Bangalore leben und arbeiten werden. Wie immer freuen wir uns schon sehr auf die kommenden Wochen und die Ergebnisse ihrer Arbeit.
Jede*r einzelne ist in einem anderen künstlerischen Feld tätig und wird damit ganz individuelle kreative Spuren in der Stadt hinterlassen.
Die Künstler*innen werden uns nicht nur in ihre künstlerische Arbeit eintauchen lassen und ihre eigenen Projekte umsetzen - der nachhaltigste Aspekt ist die intime Interaktion und der Austausch mit Bangaloreans.
Als Startschuss präsentieren wir alle 11 Künstler*innen in unserer unserer rasanten Multimedia-Präsentation im Pecha Kucha - Style:
Spot on bangaloREsidents.
© Benjamin Brix
Benjamin Brix
bangaloREsident@Sandbox Collective
Heutzutage erscheinen verwackelte Videos die mit einer Handykamera aufgenommen wurden authentischer als professionell aufgenommene. Sie sehen aus, als wären sie spontan und zufällig aufgenommen worden.
Zu Zeiten von Fake News nutzen immer mehr Menschen diese Tatsache, um glaubwürdige Videos zu produzieren. Benjamin Brix will diese dokumentarischen Aufnahmen mit Schauspieler*innen aus Bangalore und Menschen, die zufällig aufgenommen werden, zusammenbringen.
© MVT photography
Laura Fiorio
bangaloREsident@MOD Institute
Fotografin Laura Fiorio möchte sich mit lokalen Strategien und der Wahrnehmung des urbanen und öffentlichen Raumes in einer postkolonialen Stadt, welche sich rasant entwickelt und ausdehnt, auseinandersetzen. In ihrer Recherchearbeit wird sie Bilder aus privaten Archiven sammeln und mit Ortsansässigen einen gemeinsamen Fundus von Bildern des Alltags in einer vor Ort ausgewählten Nachbarschaft aufbauen.
© Annika Hippler
Ingo Gerken
bangaloREsident@1 Shanthi Road
Während seiner Zeit in Bangalore, möchte Ingo Gerken durch Interventionen und temporäre Skulpturen im öffentlichen Raum mit der Stadt in Kontakt treten. Durch das Platzieren, Wechseln, Neuanordnen, Verändern und Verbinden von Alltagsgegenständen und deren Kontexten will Ingo Gerken offene Dialoge zwischen der übermäßigen Materialität des urbanen Lebens und seiner konzeptuellen Kunstpraxis erzeugen.
© Martina Thalhofer
Lina Gómez
bangaloREsident@Attakkalari
Lina Gómez möchte sich eine gemeinsame Grundlage schaffen, auf der alle Einzigartigkeiten und diverse künstlerischen Ansätze sowie Hintergründe der Teilnehmer*innen miteinander in den Dialog treten können und damit eine ganz besondere und kollektive Art von Arbeit zum Leben erweckt werden kann.
© Florian Glaubitz
Marius Land
bangaloREsident@Daily Dump
Marius Land will sich mit der alltäglichen Umnutzung von Objekten, der Indischen Idee des „jugaad“, beschäftigen. Dieser Hindi-Begriff bezeichnet die kulturell tief verwurzelte Praxis geschickte, schnelle Übergangslösungen zu finden, die sich aus dem Mangel an geeigneten Ressourcen ergeben.
© matthaei&pfeifer
Lukas Matthaei & Judith Nika Pfeifer
matthaei & konsorten
bangaloREsidents@Srishti
Lukas Matthaei & Judith Nika Pfeifer werden eine Reihe von ortsbezogenen Interventionen kreieren und erproben, um urbanen magischen Praktiken neue – individuelle und kollektive – Perspektiven auf die wundersamen Performances des urbanen Alltags zu eröffnen.
V
© Jean-Marc Turmes
erena Regensburger
bangaloREsident@Abhinaya Taramga
Wir haben alle eine gemeinsame Sprache: Unseren Körper - Gestik und Gesichtsausdrücke. Während ihres Aufenthaltes will Verena Regensburger ihr selbst-kreiertes Konzept von einer fremden Sprache anwenden: Wie können wir uns selbst durch unsere Sprache ausdrücken, auch wenn die Person mit der wir reden kein Wort versteht?
© Athina Pontikou
Carlos Andrés Rico
bangaloREsident@Maraa
Carlos Andrés Rico plant lokale Künstler*innen einzuladen damit sie an einer Reihe von Radioarbeiten über Kultur und öffentlichen Raum teilnehmen und dann gemeinsam eine Intervention für die Straßen von Bangalore zu entwickeln.
© Walter Solon
Walter Solon
bangaloREsident@Jaaga
Ein zweiter, fiktiver Walter Solon der nach Bangalore reist um Kontakte zwischen lokalen IT-Start-ups und seiner eigenen Firma, der in Israel-ansässigen MAGEN DIGITALI (Digitales Schwert), initiiert. Der gesamte Ausflug wird von der erfundenen deutschen TV Produktionsfirma SpottBillig Film dokumentiert.
© Oliver Walker
Oliver Walker
bangaloREsident@1 Shanthi Road
Oliver Walker beabsichtigt in Bangalore Plastiktüten-Kollektion zu erstellen, wie etwa auch Museen Kunst oder andere Objekte sammeln würden. Er sieht in Plastiktüten das allgegenwärtige kleine Detail unserer kapitalistischen und industrialisierten Welt.
Das Projekt in Kürze:
Die
bangaloREsidency wurde als Langzeitkollaboration zwischen dem Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan Bangalore und verschiedenen innovativen und zeitgenössischen Kunst- und Kulturräumen in Bangalore initiiert. Ziel des Programmes ist es, Künstlern, die in Deutschland leben und arbeiten, eine Plattform zu bieten, die es ihnen ermöglicht, sich kreativ zu entfalten, sich den Herausforderungen einer pulsierenden, modernen indischen Metropole wie Bangalore zu stellen und mit lokalen indischen Künstlern zusammenzuarbeiten.
Die bangaloREsidency ist somit eine progressive Plattform für produktiven, nachhaltigen Austausch zwischen Künstler*innen aus Deutschland und Indien.Das Institut arbeitet mit 28 Partnerorganisationen zusammen, die in den letzten fünf Jahren fast hundert Künstler aus Deutschland beherbergt haben. Die
bangaloREsidency Expanded möchte in einer kürzlich ins Leben gerufenen reziproken Initiative, Artist-in-Residence-Programme für indische Künstler*innen mit ausgewählten Kulturpartnern in Deutschland fördern. Die Horizonte sind unbegrenzt!
Zurück