Spot on bangaloREsidents

Spot on bangaloREsidents 2018 © Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan

Sa, 03.11.2018

18:00 Uhr

Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan Bangalore

11 Künstler*innen... 9 Partnerorganisationen... unbegrenzte Kreativität!


Die bangaloREsidency 2018 startet mit 11 Künstler*innen aus Deutschland, die für 1 bis 2 Monate, in Kollaboration mit 9 der 28 bangaloREsidency Partnern in Bangalore leben und arbeiten werden. Wie immer freuen wir uns schon sehr auf die kommenden Wochen und die Ergebnisse ihrer Arbeit.
Jede*r einzelne  ist in einem anderen künstlerischen Feld tätig und wird damit ganz individuelle kreative Spuren in der Stadt hinterlassen.

Die Künstler*innen werden uns nicht nur in ihre künstlerische Arbeit eintauchen lassen und ihre eigenen Projekte umsetzen - der nachhaltigste Aspekt ist die intime Interaktion und der Austausch mit Bangaloreans.

Als Startschuss präsentieren wir alle 11 Künstler*innen in unserer unserer rasanten Multimedia-Präsentation im Pecha Kucha - Style: Spot on bangaloREsidents.


Benjamin Brix © Benjamin Brix Benjamin Brix
bangaloREsident@Sandbox Collective

Heutzutage erscheinen verwackelte Videos die mit einer Handykamera aufgenommen wurden authentischer als professionell aufgenommene. Sie sehen aus, als wären sie spontan und zufällig aufgenommen worden.
Zu Zeiten von Fake News nutzen immer mehr Menschen diese Tatsache, um glaubwürdige Videos zu produzieren. Benjamin Brix will diese dokumentarischen Aufnahmen mit Schauspieler*innen aus Bangalore und Menschen, die zufällig aufgenommen werden, zusammenbringen.

Laura Fiorio_Teaser © MVT photography Laura Fiorio
bangaloREsident@MOD Institute

Fotografin Laura Fiorio möchte sich mit lokalen Strategien und der Wahrnehmung des urbanen und öffentlichen Raumes in einer postkolonialen Stadt, welche sich rasant entwickelt und ausdehnt, auseinandersetzen. In ihrer Recherchearbeit wird sie Bilder aus privaten Archiven sammeln und mit Ortsansässigen einen gemeinsamen Fundus von Bildern des Alltags in einer vor Ort ausgewählten Nachbarschaft aufbauen.

Portrait Ingo Gerken © Annika Hippler Ingo Gerken
bangaloREsident@1 Shanthi Road 
       
Während seiner Zeit in Bangalore, möchte Ingo Gerken durch Interventionen und temporäre Skulpturen im öffentlichen Raum mit der Stadt in Kontakt treten. Durch das Platzieren, Wechseln, Neuanordnen, Verändern und Verbinden von Alltagsgegenständen und deren Kontexten will Ingo Gerken offene Dialoge zwischen der übermäßigen Materialität des urbanen Lebens und seiner konzeptuellen Kunstpraxis erzeugen.

Portrait Lina Gómez © Martina Thalhofer Lina Gómez
bangaloREsident@Attakkalari     

Lina Gómez möchte sich eine gemeinsame Grundlage schaffen, auf der alle Einzigartigkeiten und diverse künstlerischen Ansätze sowie Hintergründe der Teilnehmer*innen miteinander in den Dialog treten können und damit eine ganz besondere und kollektive Art von Arbeit zum Leben erweckt werden kann.

Marius Land © Florian Glaubitz Marius Land
bangaloREsident@Daily Dump   

Marius Land will sich mit der alltäglichen Umnutzung von Objekten, der Indischen Idee des „jugaad“, beschäftigen. Dieser Hindi-Begriff bezeichnet die kulturell tief verwurzelte Praxis geschickte, schnelle Übergangslösungen zu finden, die sich aus dem Mangel an geeigneten Ressourcen ergeben.

Lukas Matthaei © matthaei&pfeifer Lukas Matthaei & Judith Nika Pfeifer
matthaei & konsorten
bangaloREsidents@Srishti

Lukas Matthaei & Judith Nika Pfeifer werden eine Reihe von ortsbezogenen Interventionen kreieren und erproben, um urbanen magischen Praktiken neue – individuelle und kollektive – Perspektiven auf die wundersamen Performances des urbanen Alltags zu eröffnen.

V Portrait Verena Regensburger © Jean-Marc Turmes erena Regensburger
bangaloREsident@Abhinaya Taramga
   
Wir haben alle eine gemeinsame Sprache: Unseren Körper - Gestik und Gesichtsausdrücke. Während ihres Aufenthaltes will Verena Regensburger ihr selbst-kreiertes Konzept von einer fremden Sprache anwenden: Wie können wir uns selbst durch unsere Sprache ausdrücken, auch wenn die Person mit der wir reden kein Wort versteht?

Carlos Andrés Rico © Athina Pontikou Carlos Andrés Rico
bangaloREsident@Maraa  

Carlos Andrés Rico plant lokale Künstler*innen einzuladen damit sie an einer Reihe von Radioarbeiten über Kultur und öffentlichen Raum teilnehmen und dann gemeinsam eine Intervention für die Straßen von Bangalore zu entwickeln.

Walter Solon © Walter Solon Walter Solon
bangaloREsident@Jaaga   

Ein zweiter, fiktiver Walter Solon der nach Bangalore reist um Kontakte zwischen lokalen IT-Start-ups und seiner eigenen Firma, der in Israel-ansässigen MAGEN DIGITALI (Digitales Schwert), initiiert. Der gesamte Ausflug wird von der erfundenen deutschen TV Produktionsfirma SpottBillig Film dokumentiert.

Portrait_Oliver Walker © Oliver Walker Oliver Walker
bangaloREsident@1 Shanthi Road      
  
Oliver Walker beabsichtigt in Bangalore Plastiktüten-Kollektion zu erstellen, wie etwa auch Museen Kunst oder andere Objekte sammeln würden. Er sieht in Plastiktüten das allgegenwärtige kleine Detail unserer kapitalistischen und industrialisierten Welt.



Das Projekt in Kürze:
Die bangaloREsidency wurde als Langzeitkollaboration zwischen dem Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan Bangalore und verschiedenen innovativen und zeitgenössischen Kunst- und Kulturräumen in Bangalore initiiert. Ziel des Programmes ist es, Künstlern, die in Deutschland leben und arbeiten, eine Plattform zu bieten, die es ihnen ermöglicht, sich kreativ zu entfalten, sich den Herausforderungen einer pulsierenden, modernen indischen Metropole wie Bangalore zu stellen und mit lokalen indischen Künstlern zusammenzuarbeiten.

Die bangaloREsidency ist somit eine progressive Plattform für produktiven, nachhaltigen Austausch zwischen Künstler*innen aus Deutschland und Indien.Das Institut arbeitet mit 28 Partnerorganisationen zusammen, die in den letzten fünf Jahren fast hundert Künstler aus Deutschland beherbergt haben. Die bangaloREsidency Expanded möchte in einer kürzlich ins Leben gerufenen reziproken Initiative, Artist-in-Residence-Programme für indische Künstler*innen mit ausgewählten Kulturpartnern in Deutschland fördern. Die Horizonte sind unbegrenzt!






 

Zurück