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Max Mueller Bhavan | Indien

Mittwoch, 9. – Samstag, 12. Januar 2019, 19 Uhr täglich

“...and the winners are...”

Filmvorführung|Preisgekrönte, aktuelle deutsche Filme

  • India Habitat Centre (IHC), Lodhi Road, New Delhi

  • Sprache Englischen Untertiteln

'...and the winners are...' © DFA

Erstmalig kollaborieren die Deutsche Filmakademie und das Goethe-Institut, um preisgekrönte deutsche Filme international vorzuführen. Alle ausgewählten Werke waren Sieger oder Nominierte des prestigeträchtigen Deutschen Filmpreises 2018 oder des First Steps Awards 2017.  Die Goethe-Institute in aller Welt präsentieren fortlaufend ein weites Spektrum an Filmprogrammen und haben dem deutschen Kino bereits viele neue Fans beschert!

Wie ihre Kollegen in den USA stimmen auch die Mitglieder der Deutschen Filmakademie ab, um zu entscheiden, wer mit dem Deutschen Filmpreis geehrt wird, einer der höchsten kulturellen Auszeichnungen Deutschlands. Als Experten ihren Fachs entscheiden sie, welcher Film der bahnbrechendste, innovativste, bewegendste und visuelle eindrucksvollste ist, und daher den Preis verdient hat. Nur die künstlerisch ansprechendsten Werke erhalten eine „Lola“, wie der Deutsche Filmpreis seit einigen Jahren genannt wird.
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Mittwoch, 9. Januar 2019, 19 Uhr
Stein Auditorium, India Habitat Centre


Das schweigende Klassenzimmer © Studiocanal GmbH / Julia Terjung © Studiocanal GmbH / Julia Terjung Das schweigende Klassenzimmer
 
Nominiert für Bester Spielfilm, Bestes Drehbuch, Beste Kamera / Bildgestaltung, Bestes Kostümbild
 
Deutschland. 2017, Spielfilm, Deutsch mit Untertiteln, 111 Min. | Besetzung: Leonard Scheicher, Tom Gramenz, Lena Klenke, Jonas Dassler, Ronald Zehrfeld, Florian Lukas, Jördis Triebel | Regie und Drehbuch: Lars Kraume | Kamera: Jens Harant | Schnitt: Barbara Gies | Produktion: Akzente Film & Fernsehproduktion GmbH
 
Kurt und Theo sind Klassenkameraden und beste Freunde. 1956 stehen sie vor ihrem Schulabschluss in Stalinstadt, einer der Vorzeige-Arbeitersiedlungen der DDR. Doch bei einem heimlichen Ausflug nach Westberlin sehen Theo und Kurt aufrüttelnde Nachrichtenbilder vom Aufstand in Budapest. Zurück in Stalinstadt kommt ihnen in den Sinn eine Schweigeminute für die Opfer des ungarischen Freiheitskampfes abzuhalten. Sie ahnen nicht, in welche Schwierigkeiten sie diese scheinbar harmlose Solidaritätsbekundung stürzen wird…

Donnerstag, 10. Januar 2019, 19 Uhr
Gulmohar Hall, India Habitat Centre


Beuys © zeroonefilm / Klaus Staeck © zeroonefilm / Klaus Staeck Beuys
 
Bester Dokumentarfilm | Bester Schnitt | Nominiert für Beste Filmmusik
 
Deutschland. 2017, Dokumentarfilm, Deutsch, Englisch mit Untertiteln, 107 Min. | Regie und Drehbuch: Andres Veiel | Kamera: Jörg Jeshel | Schnitt: Stephan Krumbiegel, Olaf Voigtländer | Produktion: zero one film/terz film
 
Beuys, der Mann mit Hut, Filz und Fettecke. Dreißig Jahre nach seinem Tod erscheint er noch immer als Visionär, seiner Zeit voraus. Mit dieser kongenialen Montage zahlloser bisher ungenutzter Bild- und Tonquellen haben Regisseur Andres Veiel und sein Team eine einzigartige Chronik geschaffen: „Beuys” ist kein Porträt im herkömmlichen Sinn, sondern ein intimer Blick auf einen Menschen, seine Kunst und seine Gedankenwelt. In den 1960er, -70er und -80er Jahren versuchte er geduldig zu erklären, dass Geld keine Ware sein dürfe.  Sein Werk steht für ein neue, umfassende Sichtweise der Kunst, die auch die politische Gestaltung der Gesellschaft einschließt. Beuys boxt, parliert, lehrt und erklärt einem toten Hasen Bilder. Er fragt mit einem Grinsen: „Wollen Sie eine Revolution ohne Lachen machen?” Sein umfassender Blick auf die Kunst stellt ihn ihn den Mittelpunkt gesellschaftlich relevanter Diskurse – bis heute.

Freitag, 11. Januar 2019, 19 Uhr
Stein Auditorium, India Habitat Centre


3 Tage in Quiberon © Peter Hartwig / Rohfilm Factory © Peter Hartwig / Rohfilm Factory 3 Tage in Quiberon
 
Bester Spielfilm (Gold) | Beste Regie | Beste weibliche Hauptrolle | Beste weibliche Nebenrolle | Beste männliche Nebenrolle | Beste Kamera / Bildgestaltung | Beste Filmmusik| Nominiert für Beste Tongestaltung, Bestes Maskenbild
 
Deutschland, Österreich, Frankreich. 2018, Spielfilm, Deutsch mit Untertiteln, 115 Min. | Regie und Drehbuch: Emily Atef | Besetzung: Marie Bäumer, Birgit Minichmayr, Charly Hübner, Robert Gwisdek | Kamera: Thomas W. Kiennast | Schnitt: Hansjörg Weißbrich | Musik: Christoph M. Kaiser, Julian Maas | Produktion: Rohfilm Factory GmbH
 
1981. Quiberon, ein kleines Küstendorf in der Bretagne. Hilde besucht eine alte Freundin, die sich in ein Kurhotel zurückgezogen hat, um den Zwängen ihres Alltags zu entfliehen. Es ist die weltberühmte Romy Schneider, doch gemeinsam wirken die beiden wie zwei gewöhnliche Frauen, die sich über ihr Wiedersehen freuen. Kurz darauf treffen der junge Journalist Michael Jürgs und ein alter Bekannter Romys, der Fotograf Robert Lebeck ein, um ein Interview für eine große deutsche Zeitschrift durchzuführen. Es entspinnt sich ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen der zerbrechlichen Diva und dem ehrgeizigen Autor. Die beiden begeben sich auf eine emotionale Achterbahnfahrt zwischen Zärtlichkeit und gegenseitiger Manipulation. Gleichzeitig versucht Hilde ihre Freundin vor den Versuchen des Journalisten zu beschützen, für sein Publikum das innerste Seelenleben dieser faszinierenden Frau auszuleuchten. All dies ist genug, um die vier Menschen drei Tage und Nächte lang in Atem zu halten...

Samstag, 12. Januar 2019, 19 Uhr
Gulmohar Hall, India Habitat Centre


Western © Komplizen Film © Komplizen Film Western
 
Bester Spielfilm (Bronze) | Nominiert für Beste Regie
 
Deutschland, Bulgarien, Österreich. 2017, Spielfilm, Deutsch, Bulgarisch, Englisch mit Untertiteln, 119 Min. | Regie: Valeska Grisebach | Besetzung: Meinhard Neumann, Syuleyman Alilov Letifov, Reinhardt Wetrek | Drehbuch: Valeska Grisebach | Kamera: Bernhard Keller | Schnitt: Bettina Böhler | Produktion: Komplizen Film GmbH
 
Eine Gruppe deutscher Bauarbeiter beginnt in einer abgelegenen Gegend Bulgariens mit der Errichtung eines Wasserkraftwerks. Die Beziehung zu den Bewohnern eines nahegelegenen Dorfes gestaltet sich schwierig, nicht zuletzt wegen der zunächst nahezu unüberwindlichen Sprachbarriere, doch Meinhard gelingt es, sich mit den Einheimischen anzufreunden. Sein Kollege Vincent verfolgt die Annäherung mit Neid und Misstrauen.  In „Western” erzählt Valeska Grisebach eine Geschichte über Arbeitsmigration unter umgekehrten Vorzeichen: hier sind die Deutschen die Ausländer und Grenzen zu überwinden fällt ihnen nicht leichter als ihren Kollegen, die als Fremde nach Deutschland kommen.