Ein Film von Maheen Zia und Miriam Chandy Menacherry
80 Minuten, 2015-16, Indien und Pakistan, Hindi/Englisch mit englischen Untertiteln
Es ist eine zeitlose und universelle Geschichte über die Suche nach einem Raum für Kreativität und Selbstdarstellung angesichts offenkundiger Drohungen und Gewalt.
Riyas Komu, Künstlerischer Leiter Kochi-Biennale, Tribune
Ein pakistanischer Rockstar bringt einer Gruppe von Mädchen in Karatschis instabilstem Distrikt bei, sich durch Musik auszudrücken.
Hamza Jafri bewegt sich in einem bewaffneten Fahrzeug fort. Als Musiker ist er seit den 1990er Jahren für seine schlagkräftigen politischen Texte bekannt. Seither nimmt religiöser Fundamentalismus beständig zu: Läden, die Musik verkaufen, werden in Brand gesteckt, Konzerte bombardiert und Musiker:innen mit dem Tode bedroht. Angesichts des schwindenden Raums für Musik und Künstler:innen eröffnet Hamza eine Musikschule.
Lyari Notes wurde über drei Jahre aufgenommen und ist die Geschichte von vier jungen Mädchen, die Hamzas Musikschule besuchen und dort lernen, wie sie sich trotz der gewaltsamen Ereignisse ausdrücken können.
Lyari Notes ist ein Film über schwindende Grenzen…sowohl in der Seele als auch in der Art und Weise, wie der Film entstanden ist.
Festivals and Auszeichnungen
Weltpremiere (Amsterdam) – November 2015 auf dem International Documentary Festival of Amsterdam, wo der Film von der Alliance of Women Film Journalists mit dem EDA Award nominiert wurde.
Premiere in Indien (Mumbai) – Februar 2016 auf dem Mumbai International Film Festival in der Kategorie international competition.
US-Premiere und Eröffnungsfilm auf dem Indie Meme International Film Festival (Austin) – April 2016, das erste Südasien-Filmfestival in Austin.
UK Sheffield Doc Fest (Sheffield) – Juni 2016, nominiert für den Youth Jury Award.
Visions Du Reel (Nyon, Schweiz) – April 2016, ausgewählt für den Vorführraum.
Auf der Longlist der One World Media Awards (BAFTA, London) – Juni 2016.
Als Abschlussfilm auf dem Peace Builders Film Festival (Neu-Delhi) – Oktober 2016.
ARY Film Festival (Karatschi) – Mai 2017, Gewinner für Exzellenz in best documentary feature
Die Filmemacherinnen
Miriam Chandy Menacherry ist Gründerin und Leiterin von Filament Pictures, einem Produktionshaus mit Sitz in Mumbai. Sie produzierte preisgekrönte Filme, die von internationalen Programmen wie dem National Geographic Channel, BBC World und Arte ausgestrahlt wurden. In ihrem letzten Dokumentarfilm The Rat Race verwebt sie die Geschichten von Rattenfängern in Mumbai miteinander. Der Film gewann die MIPDoc Co-Production Challenge in Cannes, feierte auf der IDFA Premiere und gewann die Zuschauerpreise in Florenz und Kerala. Rat Race ist einer der wenigen Dokumentarfilme, der in drei indischen Städten unter großem Beifall in die Kinos kam.
Maheen Zia ist eine pakistanische Filmemacherin und Produzentin. Ihren Abschluss in Radio- und Fernsehproduktion erhielt sie von der Drake University USA; sie lehrt in der Abteilung für Visualistik an der Karachi University. Maheen Zia ist Gründungsmitglied von Pakistans jüngstem internationalen Festival – The Kara Film Festival – und arbeitete als Jurorin auf internationalen Filmfestivals in Teheran, Tampere, Hyderabad und Kabul. Für ihren Film 'Match Factor’ gewann sie zudem den Berlin Today Award der Indien-EU-Filminitiative.
Miriam und Maheen wurden von Film Independent und dem US State Department für ihre neuen Filmprojekte als zwei von 18 Filmemacher:innen aus Asien und dem Nahen Osten, die sich in der Mitte ihrer beruflichen Laufbahn befinden, für das Global Media Makers Program 2019-2020 ausgewählt.
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Sie können den Film hier anschauen.
Passwort: lyarinotesnov212015
Nach der Vorführung, ab 20:00 Uhr IST, können Sie sich auf Facebook an einer Live-Diskussion mit den Filmemacherinnen beteiligen.
Um an der offenen Diskussion teilzunehmen, folgen Sie einfach diesem Link
Während die Diskussion im Live-Stream ausgestrahlt wird, können Sie Ihre Fragen in die Kommentarspalte schreiben.
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